Code Alpha

Aus dem noch unerforschten Inneren meines Schädels

30. Dezember 2009

Was mir grade einfiel

Filed under: Uncategorized — 42317 @ 9:13

Die westliche Auffassung von FengShui ist ein esoterischer Euphemismus für einen ausgeprägten Kontrollwahn.

31. Juli 2009

Bunte EBay Welt

Filed under: Uncategorized — 42317 @ 16:06

Aus Jux wollte ich rausfinden, ob es bei EBay denn Treue zu kaufen gebe, und gefunden habe ich zunächst das folgende Angebot:

Mächtiges Voodoo Ritual!

Natürlich ist es nett, dass die Anbieterin darauf hinweist, dass es sich um eine unwissenschaftliche Glaubensangelegenheit handelt, deren Erfolg nicht garantiert werden kann.

Aber das ist meiner Meinung nach nur beinahe so abgefahren wie ein

Echter Flaschengeist.

Mit Bedienungsanleitung auf DVD versteht sich.
Diese Damen legen einem ans Herz, auch an Magie zu glauben, damit es funktionieren kann, während sich die kurze Erklärung zum Artikel etwa liest wie „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.“ Wozu brauche ich dann einen Djinn?

23. Juni 2009

(ohne Titel)

Filed under: Uncategorized — 42317 @ 23:34

Dieser Text wurde vom Autor gelöscht.
Er enthielt sensible körperliche Details, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Wir bitten um Ihr Verständnis.
Stattdessen ist die Veröffentlichung eines Ersatztextes in Vorbereitung.

Mit besten Grüßen,

Code Alpha Management und Blogsittenverwaltung

11. März 2009

Schon mal was von Blindtexten gehört?

Filed under: Uncategorized — 42317 @ 11:25

Ich hatte jedenfalls noch nie von sowas gehört, bin aber erst heute über das BILDblog darüber gestolpert, wo wegen eines peinlichen Fehlers der BILD Zeitung ein Link zu einem Generator zu finden ist, wo man Beispiele sehen und eine Erklärung lesen kann.

Dort heißt es:

„Blindtexte nennt man Texte, die bei der Produktion von Publikationen oder Webseiten als Platzhalter für spätere Inhalte stehen, wenn der eigentliche Text noch nicht vorhanden ist. Sie werden auch als Dummy-, Füll- oder Platzhaltertexte bezeichnet. (…)

Blindtexte werden ebenfalls zur Demonstration der Gestalt verschiedener Schrifttypen und zu Layoutzwecken verwendet. Sie ergeben in der Regel keinen inhaltlichen Sinn. Aufgrund ihrer verbreiteten Funktion als Fülltext für das Layout kommt einer Nicht-Lesbarkeit besondere Bedeutung zu, da die menschliche Wahrnehmung u.a. darauf ausgerichtet ist, bestimmte Muster und Wiederholungen zu erkennen. Ist die Verteilung der Buchstaben und die Länge der „Worte“ willkürlich, lenkt beispielsweise nichts von der Beurteilung der Wirkung und Lesbarkeit verschiedener Schriftarten (Typografie) sowie der Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) ab. Deshalb bestehen Blindtexte meist aus einer mehr oder weniger willkürlichen Folge von Wörtern oder Silben. (…)

Als bekanntester Blindtext gilt der Text „Lorem ipsum“, der seinen Ursprung im 16. Jahrhundert haben soll. Lorem ipsum ist in einer pseudo-lateinischen Sprache verfasst, die ungefähr dem „natürlichen“ Latein entspricht. In Ihm finden sich eine Reihe realer lateinischer Wörter. Auch dieser Blindtext ist unverständlich gehalten, imitiert jedoch den Rhythmus der meisten europäischen Sprachen in lateinischer Schrift. Der Vorteil des lateinischen Ursprungs und der relativen Sinnlosigkeit von Lorem ipsum ist, dass der Text weder die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht noch von der Gestaltung ablenkt.

Ein Nachteil liegt jedoch darin begründet, dass im Lateinischen bestimmte Buchstaben häufiger und andere seltener vorkommen, was ein anderes Druckbild erzeugt. Zudem werden im Lateinischen nur Satzanfänge groß geschrieben, so dass Lorem ipsum die generelle Substantivgroßschreibung der deutschen Sprache nicht abbilden kann.“

Als Beispiele dienen das genannte Lorem Ipsum, auf Latein, in einem europäischen Sprachmix, und auch in einer deutschen Fassung, bekannte Zeilen aus den Kurzgeschichten von Kafka, auch Werther ist dabei. Interessanterweise verstößt der Generator allerdings gegen die in der Beschreibung genannten Regel, dass es sich grundsätzlich um Nonsenstexte handelt, denn die Beispiele „Webstandards“ und „Typoblindtext“ sind eindeutig kohärente Texte. Sie labern zwar uninteressantes Zeug daher, sind aber Texte, deren Sätze aufeinander aufbauen. Zumindest mehr oder weniger. Aber ich will mir ja gar keinen Kommentar anmaßen, denn dazu habe ich viel zu wenig Ahnung vom Thema. Aber schön fand ich den hier:

Hinter den Wortbergen

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien.

Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik.

Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg.

Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy.

Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort „und“ und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immer noch.

24. Juni 2007

Böse, böse…

Filed under: Uncategorized — 42317 @ 11:00

Gestern Abend habe ich rein zufällig das Programm „Bis neulich! (2007)“ des Kabarettisten Volker Pispers auf dem WDR gesehen. Ich kann als Vergleich derzeit nur das ältere Programm „Update 2000 – damit müssen Sie rechnen“ hinzuziehen, aber ich kann anhand dieses Vergleichs sagen, dass „Update 2000“ trotz aller Schärfe immer noch sehr lustig war, während „Bis neulich“ einfach nur noch bissig ist.

Sinn und Zweck des Kabaretts ist Kritik, intelligent serviert, um zum Nachdenken anzuregen, und mit einer Portion Humor garniert, um ein breiteres Publikum ansprechen zu können. Zumindest ein breiteres Publikum als erregte Redner auf irgendwelchen Politveranstaltungen, denen man in der Regel unterstellt, aus der sich wie auch immer darbietenden Situation politischen Profit schlagen zu wollen (während die Kabarettisten recht eindeutig finanziellen Profit aus ihren Programmen machen, aber das verzeihen wir leichter).

„Bis neulich“ ist jedenfalls nicht mehr ganz so witzig. Pispers entlockt dem Publikum zwar Lacher, aber keine breiten, sondern man hört einzelne Leute, bzw. kleine Gruppen. Das Lachen entsteht in erster Linie aus der Ungeheuerlichkeit des Gesagten und der schamlosen Wortwahl (ohne das jetzt negativ zu meinen). Das ursprünglich 2004 entstandene Programm ist Denkanreiz pur, mit einer Bissigkeit, wie sie sonst einem Oliver Kalkofe zu Gesicht steht, mit dem Unterschied, dass Pispers nicht Medienkultur, sondern Politik auf die Schippe nimmt, und dass er sich nicht in geschmacklose Verkleidungen wirft. Aber die Wortwahl überschneidet sich oft genug.

Bislang möchte ich ausschließen, mir die CD zur Show zu kaufen. Die negativen Aspekte der aktuellen Geschehnisse sind mir in einem ausreichenden Maße bewusst, um nicht einen Pispers zu brauchen, mir sie vor Augen zu halten, und die angesprochene Garnierung ist mir zu klein.

Interessant war das Programm schon, keine Frage. Und weil ich immer wieder gerne sage, dass man dafür sorgen muss, dass die Leute sich fürchten, um sie effektiver kontrollieren zu können, sei eine Stelle zitiert:

„Wovor haben Sie denn Angst? Haben sie Angst vor islamistischem Terrorismus?
Es sterben jedes Jahr in Deutschland 150.000 Menschen an den Folgen des Rauchens (9000 an den Folgen des Passivrauchens), 50.000 am Saufen, 6000 im Straßenverkehr. (…) Jedes Jahr sterben 16.000 Deutsche wegen Ärztepfusch – das sind 44 am Tag! Wenn im Irak jeden Tag 44 Leute sterben, dann nennen wir das ‚Krieg‘ – bei uns nennen wir das ‚Gesundheitswesen‘! Stellen Sie sich mal vor, 14 Tage lang würde jeden Tag nach der Tagesschau vor dem Wetter noch durchgesagt ‚Auch heute starben wieder 44 Menschen wegen Ärztefehlern…‘ Was glauben Sie, wieviel Panik vor Ärzten wir demnächst hätten?“

20. Januar 2007

Klappe halten?

Filed under: Uncategorized — 42317 @ 18:46

Kaum beschwere ich mich über das milde Wetter, kommt es ganz dicke.
Erst eine dicke Nebelsuppe, durch die ich kaum den gegenüberliegenden Flügel meines Wohnblocks erspähen konnte, und kurze Zeit darauf ein heftiger Sturm, der wohl einigen Schaden angerichtet und Menschenleben gekostet hat.

Zweifelsfrei trifft mich keine Schuld an diesen Geschehnissen, aber es ist wieder einmal typisch. Wenn ich mich darüber beschwere, dass ich noch nie einen größeren Geldbetrag gewonnen habe, passiert nichts.