Code Alpha

Aus dem noch unerforschten Inneren meines Schädels

22. Dezember 2006

Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

Filed under: Japan,Militaria — 42317 @ 12:44

Frisch aus der online Ausgabe der Financial Times kommt heute ein Artikel zu diesem Thema.

Aus einer Reihe von 270 wissenschaftlichen Arbeiten über die Zukunft der KI stammt eine Abhandlung, die sagt, dass Arbeitsmaschinen (im Sinne von Robotern, Androiden) in 50 Jahren so weit entwickelt sein werden, dass man ihnen eigene Verfassungsrechte geben sollte und wohl auch muss.

http://www.ft.com/cms/s/5ae9b434-8f8e-11db-9ba3-0000779e2340.html

Einbeziehen sollte man dann auch ein politisches Stimmrecht, aber auch Pflichten wie Steuern und militärische Dienste (obwohl es mich persönlich nicht wundern würde, wenn die erste Generation von halbintelligenten Maschinen zuallererst für letzteres herangezogen würde). Die Vorteile einer schrittweisen Gleichberechtigung künstlicher Lebensformen wären größerer Wohlstand und erhöhte Produktionsleistung, aber dabei solle man auch nicht vergessen, dass der Weg dorthin mit einer erhöhten Belastung der Umwelt in Sachen Resourcenabbau, Energieverbrauch und Abfall beschwert sei.

Wie dem auch sei – es ist schon länger Zeit, dass man sich über die Ethik der Entwicklung und letztendlich des Einsatzes fortgeschrittener künstlicher Intelligenzen Gedanken macht – und zwar an höherer Stelle als in SciFi Foren, unter Filmemachern oder idealistischen Studenten und Doktoranten der entsprechenden Forschungszweige.

Ich erinnere mich an einen Tag im späten Dezember 2003, als ich in einem technischen Museum in Odaiba/Tokyo stand und mit der Helferin, die Besucherfragen zum Honda ASIMO beantworten sollte, eine Weile über die ethischen Implikationen immer intelligenterer Maschinen diskutierte. Ohne mein Tagebuch zur Hand zu haben (falscher Computer), kann ich die Einzelheiten nicht nachvollziehen, aber meine Bedenken, dass Roboter/Androiden zu äußerst unethischen Dingen herangezogen werden könnten, teilte sie nicht. Die Herangehensweise an dieses Thema ist in Japan ganz anders.

Vielleicht liegt es an der Darstellung in den dortigen Medien, dass ich den Eindruck gewinne, man entwickele in Japan Roboter nur zu Zwecken der Unterhaltung. Es gibt ja den Hund Aibo (Artificial Intelligence Bot von Sony), den ASIMO (Advanced Step in Innovative Mobility = Honda Humanoid Robot), der Fächertänze vorführt, und ein Gerät in Entwicklung, das auf Geriatrie (Altenpflege) spezialisiert sein soll.

ASIMO:

ASIMO

AIBO:

AIBO

Auf der anderen Seite vom Pazifik sieht das Ergebnis aktueller Forschungen so aus:

TALON SWORDS:

TALON SWORD

Die Unterschiede sind bezeichnend…
Zur Ehre der Amerikaner sollte man allerdings hinzufügen, dass für den TALON Roboter in erster Linie Versionen vorliegen, die für die Kampfmittelräumung und Aufklärung verwendet werden.

Künstliche Intelligenz wird in der Lage sein, eigenständig zu lernen, ohne, dass ein Mensch aktiv neue Daten eingeben muss. Sie wird in der Lage sein, sich über die eigene Existenz bewusst zu werden. Sie wird gegebenenfalls auch in der Lage sein, die eigene Situation und die anderer Roboter als „unwürdig“ zu empfinden. Eine denkende Maschine wird in der Lage sein, Rechte einzufordern – und in dem Fall sehe ich mich lieber einer japanischen Version gegenüber als dem „charmanten“ Zeitgenossen aus den USA.

19. Dezember 2006

World Of Warcraft – für Arme

Filed under: Spiele — 42317 @ 17:24

Beziehungsweise: für Bescheidene.
Sowas spiele ich derzeit.
Natürlich heißt das Machwerk nicht „World of Warcraft„, sondern anders, nämlich „Angband„. Aber es ist genauso wie WoW. Einschränkend sollte man sagen: „Es ist wie WoW, nur ohne tolle Grafik, ohne online, ohne Quests und ohne Multiplayer.“
Da mag jetzt einer einwenden:
„Dann ist es also gar nicht wie WoW und Du hast einen ironischen Scherz gemacht!?“
Nein, ich habe keinen Scherz gemacht.
Gamer anderer Sorte könnten einwenden:
„Dann ist es also eher so ein bisschen wie das erste Diablo?“
Ein bisschen vielleicht wie Diablo, ein bisschen von beidem.

Was bleibt von WoW denn übrig, wenn man tolle Grafik, online, Multiplayer und Quests davon subtrahiert? Was bleibt, ist ein Rollenspiel, das ganz bedeutende Urinstinkte des Menschen anspricht:
1. Jagen und Sammeln
2. Statussteigerung

Das Spiel in seiner derzeitigen Form stammt aus dem Jahre 1996 und braucht – man halte sich fest – 3,5 MB Speicherplatz auf der Festplatte.
Und dafür kriegt man eine Art WoW?
Ja klar.

Die Leute, die sich das Spiel ausgedacht haben, waren Tolkienfans. Das zeigt sich nicht nur daran, dass es in der Charaktergenerierung Hochelben und Dunadan gibt, sondern auch an der Geschichte des Spiels: Ältere Versionen heißen zum Beispiel „Moria“ und der Dungeon war ursprünglich in dem Kontext angesiedelt. Jetzt heißt die Sache „Angband„, und Angand ist eine Stadt, in der sich der Zugang zu einem unterirdischen Labyrinth (Dungeon) befindet.

In der Stadt selbst gibt es ein Haus, wo der Held (bzw. die Heldin) wohnt, einen Laden für Magier, einen für Priester, zwei für Krieger (Waffen hier und Rüstungen da), einen Alchimieladen, einen Schwarzmarkt und einen Gemischtwarenhändler, den wir früher lieber „den Krämer“ genannt haben.
Und die Händler sind alle doof. Da findet man im Dungeon z.B. eine Phiole mit einer hellbraunen, klaren Flüssigkeit. Der Alchimist bietet einen Standardpreis auf alle nicht weiter untersuchten Tränke und stellt erst NACH dem Kauf fest, um was es sich handelt.
„Sie einigen sich schnell auf den Preis: 15 GS für den hellbraunen, klaren Trank. Es handelt sich um Apfelsaft. Der Händler beschimpft Sie als Bastard.“
Das machen alle Händler so. Am Anfang kann man so ein paar Kröten verdienen, indem man den Händlern nicht identifizierten Schrott verkauft. Da man dann weiß, welcher Trank was ist, klappt das später nicht mehr, und ab einer gewissen Spielstufe tut man besser daran, für 60 GS eine magische Schriftrolle zu kaufen, mit Hilfe derer man Gegenstände identifizieren kann. Zauberstäbe z.B. sind den Einsatz meist wert.

In der Stadt gibt es bissige Hunden und Katzen, die einen ohne Grund anfallen, Diebe und Räuber, betrunkene Gesellen, unangenehme Söldner und den Bauern Maggot, der einem was von seinen entlaufenen Hunden und von Pilzen erzählt. Wirklich reden kann man da mit niemandem. Neben jemandem zu stehen und per Tastendruck auf die Person zu zu steuern, bedeutet, sie anzugreifen. Für Kommunikation gibt es keinen „Startbefehl“. Und deswegen gibt es auch keine Questen (Aufgaben), die man erfüllen könnte. Man schnetzelt sich einfach durch den Dungeon. Hm… das heißt, die Sache mit Maggot und seinen Hunden könnte eine Aufgabe sein… wenn ich dann allerdings im Dungeon bin und werde von den beiden Viechern angefallen, dann kriegen die eben kaltes Eisen in die Rippen. Und weil einem der Bauer danach immer noch auf den Keks geht, erschlägt man den am besten auch gleich, wenn man mal wieder „zu Auftanken“ oben ist. Er wandert dann wie alle anderen erschlagenen Dorfbewohner in den „Kill Score“, nur um im Laufe einer bestimmten Anzahl von Runden wieder zu erscheinen…

Ja, hier geht’s um Runden! Das Spiel ist nur optisch Echtzeit, wie ein Laterna Magica Effekt beinahe. Zeit vergeht nur dann, wenn der Held sich bewegt oder eine Aktion ausführt. Hält er still, passiert auch nichts, weder im Guten noch im Bösen. Man kann also zwischendurch mal länger auf den Pott, wenn’s sein muss. Beim echten WoW sollen manche Leute damit ein Problem haben, sagt man.

Aber gut, dann geht man halt da runter, senkrechte Vogelflugperspektive, und tötet allerlei Getier, dessen Bezeichnungen ich hier nicht im einzelnen auflisten will. Und warum tötet man die alle? Um Erfahrungspunkte zu schaufeln natürlich, mit einem Stufenanstieg die statistischen Werte der Spielfigur in die Höhe zu treiben und noch effektiver Monster zu jagen. Des weiteren findet man in so einem Dungeon auch immer Geld, das man dafür aufwendet, immer bessere Austrüstung zu kaufen. Ich sagte ja: Urinstinkte.

Und so „manch einer“ traut sich zu weit vor oder läuft in eine Falle: Entweder sieht man sich plötzlich Gegnern gegenüber, die zu gut austeilen, als dass man schnell mit ihnen fertig werden könnte oder aber man trifft an sich lächerliche Gegner, die aber in der Lage sind, sich zu vermehren – wie z.B. „Riesenläuse“. Die sind am fatalsten, wenn man eine fette Rüstung trägt. Schwere Rüstungen machen langsamer, und da sich die Spielgeschwindigkeit aus dem Schnelligkeitsverhältnis von Held und Feind berechnet, kann es halt sein, dass die große Laus bis zu drei Züge machen kann, bevor der Held seinen eigenen Zug zugelassen bekommt.
In der Praxis drückt sich das so aus:

Der Held betritt einen Raum mit drei schlafenden Läusen drin.
„Ha! Nur drei! Und sie schlafen!“ sprach’s und macht einen Schritt.
Große Rüstungen sind aber nicht nur schwer, sondern auch laut.
Die Läuse erwachen.
Der Held macht einen weiteren Schritt in den Raum und auf den Feind zu.
Jede Laus macht derweil zwei oder drei Schritte und verdoppelt sich dabei…

Selbst wenn man dann mit jedem Schlag eine Laus tötet, ist man bald von Läusen umstellt und kann nicht mehr entkommen, weil die Läuse schneller reagieren und die freie Bresche sofort wieder schließen, bevor der gerüstete aber langsame Held sich auf den rettenden Ausgang zu bewegen kann. Umstellt von neun sich regenerierenden Gegnern, von denen jeder zwei Angriffe ausübt für jede einsame Attacke des Helden? Das macht niemand lang mit. Wehe dem, der keine Magie zur Hand hat, sich aus dem tödlichen Kreis „raus zu beamen“. Dann steht da am Ende ein ASCII Grabstein:
„Agrimoth“
„Zwergenkrieger Stufe 10“
„Getötet von einer Riesenlaus auf Level 3“

Viel frustrierender ist es allerdings, wenn da nicht steht „Getötet von XYZ“, sondern „verhungert“.
Ja, das geht schnell. Nach einer bestimmten Anzahl von Schritten wird der Held hungrig. Nach einigen (nicht wenigen) weiteren Schritten wird er schwach und fällt schon mal in Ohnemacht… wie kann man bei solch deutlichen Vorboten verhungern? Einfach:
Man stößt auf seinem Weg andauernd gegen die Wand. Man bekommt davon keinen Schaden (wie anno dazumal in „Dungeon Master“), aber es erscheint eine kleine Textmeldung oben links: „Da ist eine Wand im Weg“. Genau dort erscheinen auch andere Textmeldungen, wie „Sie fallen vor Hunger in Ohnmacht“, in der gleichen Schriftfarbe und ebenso klein. Man achtet wegen des vielen Wandkontakts kaum darauf. Der Hinweis „Hunger“ befindet sich ganz unten links im Bild, in gelb zwar, aber ebenso unauffällig weit weg, wenn man sich nicht angewöhnt, darauf zu achten. Und dann rennt man durch den Dungeon, haut jeden Höhlenork bereits mit einer geradezu lässigen Ohrfeige aus dem Weg und plötzlich sieht man sich seinem Grabstein gegenüber: „… verhungert“.

Und das Tollste daran ist: Man kann seinen Helden nicht dadurch retten, dass man einen früheren Speicherstand aufruft. Wenn man das Fenster zumacht, wird automatisch gespeichert, und vom „Friedhof“ aus muss man das Spiel schließen und neu starten, ohne Möglichkeit, die Option „Öffnen“ anzuwenden. Ein toter Held ist ein toter Held, ohne Wiederkehr. Das ist frustrierend.
Andererseits finde ich, dass es auch eine große Motivation ist. Der Süchtige vor dem Spielautomaten in der Kneipe verliert auch eine Münze nach der anderen, und denkt sich trotzdem „Einmal muss es klappen!“ Als Angband-Spieler denke ich genau so (mittlerweile sind meine Helden nach Nummern benannt, aktuell „No18“), und meine Chancen, dass es mal klappt, sind besser als in der Kneipe, denke ich.

Aber was klappt denn da eigentlich potentiell? Gute Frage, denn das Spiel liefert keinerlei Story oder so, aus der man einen Anfang oder ein Ende ersehen könnte. Man ist in der Stadt Angband gefangen und muss schon aus lauter Langeweile in den Dungeon, mit der fadenscheinigen Begründung im Hinterkopf, „um das Böse zu besiegen“. Das Spielkonzept stammt aus guten (?), alten Zeiten, wo das noch ausreichte.

Ursprünglich ging ich davon aus, dass es sich um ein Endlosspiel handelte, also um unendlich viele Stockwerke, in denen man sich so weit wie möglich vorkämpft, um eine gute Position in der Highscore Liste zu erhalten. Jedes Mal, wenn man den Dungeon betritt oder ein Stockwerk wechselt, bekommt man vom Generator eine völlig neue Karte. Auch bei einem eher dümmlichen Spiel wie Diablo, das bei jedem Spielstart den Dungeon anders aufbaut, blieben die Baupläne während des Spiels doch gleich. Nicht so bei Angband. Die Chancen, das selbe Stockwerk noch einmal zu spielen, sind gleich Null. Auch auf dem Rückweg. Das Portal von Angband ist eine multidimensionale Angelegenheit.

Auf einem Umweg habe ich erfahren, dass das Spiel in der Tat ein Ende hat.
Der Magieshop bietet einen Spruch an, der heißt „Level Teleportation“, und in der aufrufbaren Erläuterung ist in etwa folgendes zu lesen:
„Level Teleportation bringt sie einen Level nach oben oder nach unten. Von der Stadt aus können Sie nur nach unten teleportieren. Vom Level 99 aus können Sie nur dann nach unten teleportieren, wenn Sauron besiegt wurde. Vom Level 100 aus können sie nur dann nach unten teleportieren, wenn Morgoth besiegt wurde.“

AHA!

Natürlich frage ich mich, was man denn nach Morgoth, dem bösen Gott, von dem alles Übel ausging, möglicherweise noch folgen kann? Vielleicht finde ich es irgendwann heraus.

Das Spiel kann man kostenlos und unverbindlich runterladen von
http://www.thangorodrim.net/.

Von Angband gibt es mittlerweile eine Menge Spinoffs…
unter anderem „Animeband„.
Bin mal gespannt, was da so läuft.

5. Dezember 2006

Zwangseinweisung

Filed under: My Life — 42317 @ 16:32

Die Stadt Trier bürgert mich dieser Tage zwangsweise in ihr moselländisches Kollektiv ein.
Da kommt eine Zweitwohnsitzsteuer in Höhe von 10 % meiner Kaltmiete auf mich zu, und so viel freies Geld habe ich nicht. Jetzt könnte ich zu nicht unbedingt legalen Tricks greifen, um dem zu entgehen, aber eine zweite Falle schnappt fast zeitgleich zu: Die Landeskinderregelung des Landes Rheinland-Pfalz. Wer seinen Erstwohnsitz nicht „hierzulande“ hat, muss auf jeden Fall Studiengebühren zahlen, und dieses Ereignis gedenke ich noch ein wenig hinauszuzögern.
Was ist das Grundrecht auf Freizügigkeit und Wohnortwahl eigentlich wert, wenn man es so aushöhlen kann? So richtig freiwillig werde ich bestimmt nicht Einwohner der „Palz“.

2. Dezember 2006

In der Kritik

Filed under: Manga/Anime,My Life — 42317 @ 17:58

Was ist mir da am Donnerstag Abend zugeflogen? Eine anonyme Person („vermutlich eine Frau“) hat sich über den ACT (Anime Club Trier), dessen Kassenwart ich bin, beschwert. Oder eigentlich hat sich die Person weniger beschwert, als mehr eine Art „Wunsch durch Kritik“ geäußert. Und weil mir das ein wenig sauer aufgestoßen ist, muss ich das gleich hier festhalten, damit ich es bei der nächsten Gelegenheit brühwarm servieren kann… Da wäre zum ersten, wir sollten keine „halbnackten Mädchen auf unseren Postern abdrucken“. Ich bin nach der Vorstellung eine Reihe Plakate der vergangenen Jahre durchgegangen und konnte keine halbnackten Mädchen finden. Hier das aktuelle Poster:

Ist der Begriff „halbnackt“ vielleicht interpretier- oder etwa arg dehnbar? Irgendwas muss an unseren Postern dran sein, dass sie andauernd geklaut werden, aber halbnackte Mädchen können es nicht sein. Krabbi, unser Designspezialist und für die Postergestaltung verantwortlich, war wohl am meisten überrascht. Und zum zweiten: Wir sollten „die peinlichen Auftritte während der Vorbesprechungen (der Japanologie) unterlassen“. Welche peinlichen Auftritte? Ich kann mich nur an einen erinnern, und an dem war ich völlig unbeteiligt. Dafür muss jemand anders an den Pranger. (Kleiner Insiderwitz am Rande.) Nein, wirklich, ich finde an unseren Auftritten, die im vergangenen Jahr von mir vorgenommen wurden, nichts peinliches. Das sieht in etwa so aus:

Was ist daran peinlich? Vielleicht ist ja jemand der Meinung, ich würde so ’ne Art Cosplay abfahren. Mitnichten. Würde ich auf was Beklopptes wie Cosplay stehen, hätte ich mir ein 50 E Schrottmodell dieses Anzugs in einem entsprechenden Laden gekauft, anstatt 400 E beim Schneider des Itô Yôkadô Kaufhauses hinzublättern. Ich trage das, weil’s mir in der Tat gefällt, und nicht, weil ich Dark Kamui oder Mechazawa darstellen wollte (denen ich in keiner Weise ähnlich sehe). Obwohl der Gedanke daran verlockend sein muss, weil ja angeblich nur Hirnamputierte auf Anime stehen. Ich habe bislang noch keinen aus dem Japo-Verein nach seinem Äußeren beurteilt, aber so Leute gibt’s ja. Und wenn einem meine Kleidung nicht gefällt, dann soll er/sie von mir aus nach Hause gehen und am Daumen lutschen oder zur Mama weinen gehen und ich habe keine Skrupel, das vor versammelter Mannschaft zu wiederholen!