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Aus dem noch unerforschten Inneren meines Schädels

15. Mai 2008

Ein Dienstag Nachmittag in militärischer Tradition

Filed under: My Life — 42317 @ 19:20

Jetzt ist mein Ausflug schon über eine Woche her, ich muss mal was darüber schreiben, bevor die Erinnerung meinem Bewusstsein entschlüpft. Man darf nicht glauben, da sei etwas spannendes passiert. Ich habe den Nachmittag allerdings sehr genossen, trotz seiner Überlänge, und möchte ihn deshalb als besonderen Tag in meinem Leben festhalten.

Der Plan entstand bereits vorletzte Woche, nachdem sich das Wetter schlagartig zum Guten gebessert hatte und zu halten schien, aber an besagtem Wochenende konnte ich mich nicht recht aufraffen. Am Dienstag dagegen gab es kein Halten mehr.
Ich glaube, es war im Sommer 2006, weil der Sommer 2007 so verregnet war, dass ich zum letzten Mal eine Tour im Trierer Umland gemacht habe, also ausgehend von meinem Wohnblock aus zu Fuß einfach durch die Gegend, mit mehr oder minder Respekt für existierende Wege. Damals war ich die Tarforster Höhe hoch gegangen und war dann mehr oder minder dem Höhenkamm des Avelertals gefolgt, wodurch ich nach etwas mehr als zwei Stunden an einem prominenten Turm oberhalb der Weinberge herauskam, den Weinberg hinunterrutschte, um dann der Sohle des Avelertals wieder zum Weidengraben hoch zu folgen.

Aber das war mir an diesem Dienstag zu wenig. Anstatt südlich an dem Militärgelände da oben vorbei zu gehen (da befindet sich eine Wehrtechnische Dienststelle, das heißt, die reparieren Militärfahrzeuge jeder Gewichtsklasse), wollte ich dieses Mal hintenrum gehen, also an der Nordseite vorbei. Und meine groben Berechnungen, dass dieser Ausflug drei bis vier Stunden dauern würde, wären auch richtig gewesen, wenn mir die Dimensionen des militärischen Sicherheitsbereichs und einige landschaftliche Begebenheiten klar gewesen wären.

Gegen 1515 machte ich mich auf den Weg, mit nichts im Gepäck als meiner Kamera in der Hosentasche. Der Tag war auf perfekte Art und Weise ausgewogen sonnig, wolkig und windig, für einen Spaziergang wie gemacht (während ich für einen Marsch immer noch leichten Nieselregen vorziehe). Ich ging wieder die Tarforster Höhe hinauf, allerding etwa 200 m weiter westlich, an der Friedhofsmauer vorbei, und machte diesmal keinen Ausflug über die „Venuswiese“, die ich spontan so genannt habe, weil ich anno 2006 beinahe auf drei weitgehendst unbekleidete junge Frauen Anfang bis Mitte 20 getreten wäre, die in Abständen von wenigen hundert Metern im hohen Gras rumlagen, um sich die Haut bräunen zu lassen.

Stattdessen bog ich nach Erreichen des Kamms gleich nach Westen ab, vorbei an einem Gehöft, an dem das Schild prangte: „Betreten verboten! Wertvoller Tierbestand!“ Gibt es denn Tierbestand, der nicht wertvoll ist? Aber vermutlich sieht ein Bauer/Züchter, der von der Qualität seiner Tiere lebt, das ein bisschen weniger ethisch, als ich. Vor dem großen Stall jedenfalls befand sich ein kleines Gehege mit Kälbern drin. Ich hätte gern ein Foto von ihnen gemacht, aber in Anbetracht des Schilds wollte ich keinen Landfriedensbruch begehen oder die Kälber durch meine fremde Anwesenheit stören.

Ich zog dann erst mal weiter über den staubigen Feldweg und erlebte gleich wieder etwas, was einem völlig entgeht, wenn man zuhause in der Bude rumsitzt: Es mag kindisch sein, aber ich fand es total spannend, zu beobachten, wie ein Wolkenfeld so an der Sonne vorbeizog, dass da, wo ich stand, noch die Sonne schien, und zwei Meter weiter war klar umrissener Schatten. In den Schatten zu gehen, in zwei Schritten, und den Sonnenbereich anzuschauen, war, als ob ich durch ein Fenster in einer unsichtbaren Wand hinaus schaute.
Leider war der Grenzebereich nicht mit der Kamera festzuhalten, dafür reichte der Kontrast scheinbar nicht aus, und vielleicht auch der Bildausschnitt nicht.

Nachdem ich noch einen Jägerstuhl für Weicheier begutachtet hatte – mit Sitzpolster und Wetterschutz in Form von Plastikklappen an den Seiten, die man bei Bedarf hochziehen kann, um die Knarre rauszuhalten – machte ich noch eine Abkürzung über eine Wiese, um nicht den ganzen Bogen der Straße gehen zu müssen, und entschied mich dann, von dem an dieser Stelle geteerten Weg abzuweichen und einem Weg in den Wald zu folgen.

in den Wald

Prinzipiell führte der mich in die Richtung zurück, aus der ich gerade gekommen war, aber das machte ja nichts. Im Wald spazieren zu gehen, ist viel angenehmer, als sich im offenen Gelände der Sonne auszusetzen. In nordwestlicher Richtung sah ich einen weiteren Hügel und auf dem Hügel stand ein Funkturm. Das sollte mein Orientierungspunkt sein, den würde man von einigen Punkten in der Gegend hier bestimmt gut sehen können.

Nur wurde der Weg nach einer Weile immer enger und weniger ausgefahren und drohte zu verschwinden, aber ich ignorierte Abzweigungen und ging weiter nach Süden, denn da wollte ich ja letztendlich wieder hin, grob zur (Wein-) Domäne Avelsbach. Aber es kam anders. Denn plötzlich stand ich an einer breiten, geteerten Straße, die jedoch garantiert keine Land- oder Bundesstraße war.

Panzerring

Man kennt diese Art von Straße, zumindest wenn man beim Heer gewesen ist – diese aneinandergereihten und in Stahl eingefassten Betonplatten sind ein so genannter Panzerring. In diesem Falle nur verständlich – die örtliche WTD repariert Panzer, also braucht man auch eine Strecke für Testfahrten, und mit einem Leo 2 rumpelt man nicht eben mal an der Mosel entlang.

Einen Zaun oder ein Hinweisschield hatte ich nirgends gesehen, auch keine Reste davon. Stattdessen fand ich an Ort und Stelle ein ziemlich verwittertes Schild, auf dem wohl Sicherheitshinweise geschrieben waren – das lag auf der Innenseite des Panzerrings:

Hinweisschild

Ich wollte nicht in Gefahr laufen, einer Patrouille oder einem Sicherheitsdienst vor die Flinte zu laufen, ebenso wollte ich vermeiden, wegen unbefugten Betretens eines Militärbereichs Probleme zu bekommen, also folgte ich einer Schneise im Wald, die wohl von Aufräumarbeiten herrührte. Der Weg führte ein Stück bergab und erst mal nach Norden, allerdings machte er bald einen Bogen um diesen Teil des Hügels und brachte mich in einer Schlangenlinie in Richtung Westen – wo ich nach einer Weile an einer weiteren Stelle des Panzerrings landete, ebenfalls an einer Linkskurve (von meiner Richtung her betrachtet). Diesmal fand sich nicht sofort ein neuer Pfad weg von dem Ring, also ging ich erst hundert Meter weit durch das Gebüsch neben ihm entlang, bis sich mir eine neue Schneise auftat.

Erneut war ich in Richtung Norden unterwegs, und der Weg wurde immer besser. Schließlich stand ich an einer kleinen Hütte und könnte unweit von meinem Standpunkt eine Siedlung ausmachen, die sich in etwa einer Stunde als Mertesdorf, Endstation der Linie 30 der Stadtbusse, herausstellen sollte.

Mertesdorf

Aber eben erst in einer Stunde etwa, denn ich spürte keinerlei Drang, durch die umliegenden Dörfer zu ziehen. Stattdessen nahm ich es auf mich, einen Weinberg schnurstracks hinaufzugehen, und nahm den oben stehenden Funkturm als Landmarke zur Orientierung. Es war schon jetzt verrückt. Ich war also seit meinem Einbiegen in den Wald nach Nordwesten gegangen, statt nach Südsüdwest, wie eigentlich geplant – ich hatte ja keine Ahnung, dass sich das Sperrgebiet über eine so große Fläche hinziehen würde. Aber jetzt war ich ja auf dem nächsten Hügel und ging auf dem gegebenen Weg direkt nach Südwesten. Die Aussicht war schön, der Weg staubig, aber bequem, und das Wetter war immer noch toll.

Weg nach Südwesten

Allerdings erwartete mich am Ende des Traktorweges erneut ein altes Hindernis:

Sperrbereich

Dieser Umstand zwang mich, erneut nach Nordosten zu gehen, weg von dort, wo ich hinwollte, aber es ließ sich nicht anders machen. Alle paar Meter wurde ich darauf hingewiesen, dass ich abseits von dem Weg nichts zu suchen hätte. Die Schilder standen so eng beieinander, dass man sie unmöglich übersehen konnte. Also folgte ich dem Weg und ging und ging und ging, sah geradeaus vor mir auf der anderen Moselseite den Trierer Hafen, also den Stadtteil Ehrang, merkte dann bald, dass ich eine große Rechtskurve beschrieb, und musste über mein Schicksal lachen, als ich den Orientierungspunkt „Funkturm“ plötzlich von hinten betrachten konnte. Von da an führte der Weg bergab. Und von da ab wurde die Angelegenheit auch immer lustiger.

Gedacht war eigentlich, zwischen 1830 und 1900 wieder zuhause zu sein. Als ich den Hafen sah, war es bereits 1905, und weil heute Dienstag war, begann in 55 Minuten der wöchentliche Spieleabend bei Volker, wo ich meine Spitzenposition in der „Formel D“ Rennwertung verteidigen musste. Ich wusste allerdings nicht einmal, wie lange ich noch brauchen würde, um überhaupt wieder in eines der Dörfer zu gelangen, mit der Chance, irgendeinen Bus zu bekommen, der mir ein pünktliches Erscheinen möglich machen könnte. Ab sieben Uhr verdoppelte sich also meine Bewegungsgeschwindigkeit, und nachdem ich den Funkturm also zum zweiten Mal begrüßt hatte, lachte ich so richtig, als ich feststellte, dass ich nur circa 300 Meter von dem Punkt entfernt gelandet war, an dem ich vor einiger Zeit den Weinberg hinaufgestiegen war. Ich war einmal um die Hügelkuppe herumgewandert.

Da unten befand sich eine offenbar erst neulich ausgebesserte Landstraße und an dieser Landstraße konnte ich eine Bushaltestelle erkennen. Mittlerweile war es 1920. Ich rutschte den Weinberg hinunter wie ein Skispringer seine Sprungschanze, überquerte eine abgegrenzte Wiese, sprang über den Zaun, überquerte die Straße und sah mir den Fahrplan an: Aha, ich war in Mertesdorf. In Trierer Begriffen der Verkehrsanbindung so ziemlich am Arsch der Welt gelegen. Der letzte Bus des Tages war vor 20 Minuten abgefahren. Ich entschied mich also für den Radweg Richtung Mosel, denn in der Richtung würde es weitere Bushaltestellen geben, und letztendlich war es die Richtung nach Hause.

Dann war ich in Ruwer. Bekanntes Gelände. Der letzte Bus war hier vor zehn Minuten abgefahren. Na super, dann also weiter zu Fuß Richtung Trier Mitte, was mit sieben Kilometern angegeben war. Allerdings meinte es das Schicksal doch einmal gut mit mir, denn nach ein paar hundert Metern tauchte ein weiteres Schild für Wanderer auf, das nach rechts weiter zur Innenstadt wies, nach links aber zum Bahnhof, mit einer um drei Kilometer kleineren Angabe. Dann nichts wie los.

Eine weitere Landmarke machte mir berechtigt Hoffnung: Im Bereich Trier Nord, unweit des Arbeitsamtes, gibt es eine Betonspannbrücke, und an eben der kam ich auf einmal vorbei. Ich bin öfters über sie gegangen, als ich 2003 für Hela arbeitete, das heißt, von dieser Brücke aus kommt man direkt nach Kürenz, und das bedeutet, direkt zur Strecke der Buslinie zum Tarforst und zum Weidengraben hoch.

Aber nein, es hat nicht sollen sein! Als ich gerade in die Kürenzer Straße einbog, fuhr die Linie 83 auch schon an mir vorbei, ich hatte zwei Minuten zu lange gebraucht. Der nächste Bus würde in einer halben Stunde fahren – da komme ich zu Fuß schneller den Berg hoch! Jedenfalls hätte ich mir dringend etwas Nieselregen auf dem Weg von Mertesdorf nach Hause gewünscht, denn mittlerweile war mir ziemlich warm geworden. Um 2030 war ich dann zuhause, spülte mir den klebrigen Schweiß vom Körper und ging zu meinem Spieleabend, der mich sanktionsmäßig mit der letzten, sechsten, Startposition bedacht hatte.

Ich bin trotzdem noch in der letzten Kurve an Volker vorbei auf den dritten Platz vorgefahren, und nachdem zwei eher unwichtige Teilmehmer 🙂 die ersten beiden Plätze belegt haben, habe ich meinen Vorsprung erfolgreich behaupten können.

Es ist jedenfalls zu bemerken, dass ich eine halbe Stunde hätte sparen können, wenn ich gleich nach Mertesdorf eingebogen wäre, anstatt in einem großen, unförmigen „S“ um den Hügel herum zu laufen, aber ich war mir über die Flächenausdehnung des Sperrgebiets nicht im Klaren. Nachher ist man immer schlauer. Außerdem ist auffällig, dass ich wegen meiner steigenden Marschgeschwindigkeit die zweite Hälfte meiner Kilometerleistung in einem Drittel der Gesamtzeit geschafft habe: Ab 1905 erst nach Mertesdorf, und dann bis 2030 über Ruwer und Kürenz nach Hause.

Eine Ausmessung der Strecke mit Hilfe von Google Earth ergab eine Gesamtstrecke von knapp mehr als 20 Kilometern, und aus der Vogelflugperspektive stellt sich die Strecke so dar:

Tour 20080606

Man mag davon halten, was man will, dass ich ohne großen Plan einfach in die Landschaft und durch Feld, Wald und Wiese stiefele, aber aus meiner Sicht machen spontane Touren viel mehr Spaß als solche, die man im Detail geplant hat. Das Konzept hat eine inneliegende Spannung über den Ausgang des Unternehmens, die die negativen Seiten, wie zum Beispiel potentielle Verspätungen, wieder wettmacht.
Man könnte sich verlaufen? Nein, nicht wirklich. Die Gegend ist viel zu dicht besiedelt, als dass man sich ernsthaft verlaufen könnte, und die Reichweite zu Fuß ist so gering, dass man durchaus in Reichweite von Orientierungspunkten bleibt, die einem sagen, dass man nicht ultimativ weit vom Ausgangspunkt entfernt ist.

2. Mai 2008

Rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln

Filed under: Arbeitswelt,My Life — 42317 @ 13:42

Mann, das war ja klasse vorbereitet am Mittwoch. Da komm ich in den Laden und kriege sofort gesagt:
„Sie fahren bitte in den Garten und laden dort die Müllsäcke mit dem Pflanzenabfall in den Bus. Sehen Sie bitte auch nach, ob sonstiger Müll herumliegt, den sammeln Sie bitte auch ein. Dann kommen Sie zurück und wir lagern den Müll vorerst im Lagerraum, ich bestelle dann die Biomüllabholung nächste Woche.“

Das ist ja nichts Wildes, prinzipiell. Aber wohingegen gerne und oft im voraus geplant und somit einige Mühe verhindert wird, ist das diesmal unterblieben, in dem Sinne, dass ich in Erwartung eines normalen Mittwocharbeitstages mit normalen Klamotten da stehe, die nach Möglichkeit keine hartnäckigen Flecken bekommen sollen, weil ich sie im Laden dann nicht mehr anziehen kann – und so viele Kleidungsstücke ohne Beanstandungen besitze ich nun mal nicht.
Aber gut, die Auftragslage war ja, wie bereits gesagt, nicht wild. Ich wusste, dass nach vorangegangenen Arbeiten fünf Säcke abholbereit neben dem Gartenhäuschen standen; je nachdem, wie gedankenlos eines der Familienmitglieder – oder alle zusammen – am Wochenende gefeiert hatten, würde vielleicht noch ein weiterer Sack dazukommen. Aber die könnte ich ohne große Verschmutzungsgefahr einfach auf die Schubkarre heben und zum Transporter bringen.

Aber es ist ja nichts beständiger als die Lageänderung. Als ich gerade mit der letzten der beiden Fuhren beginne, erhalte ich die Mitteilung, dass im Laden die „Staubsituation“ nicht bedenklich sei, und dass ich daher bitte im Garten bleiben und den Kompost umschichten möge, von seiner aktuellen Position zwei Meter weiter neben das Bäumchen im Beet. Äh, nein, werte Dame. Ich bitte mir etwas Zeit aus, um mich umzuziehen. Und das bedeutet in den Bus steigen, fünf Kilometer zum Weidengraben hochfahren, Kleider wechseln, und dann noch einmal fünf Kilometer zurück zu den Schrebergärten. Das dauerte dann im Endeffekt fast 45 Minuten, bis etwa 1645, und das bedeutet, dass ich wegen eines geplanten Grillens der jüngeren Tochter noch etwa eine Stunde und 15 Minuten Zeit habe, mit der Aufgabe fertig zu werden.

Immerhin, die grillbegeisterte Tochter hilft mir dabei, und um kurz nach sechs ist der Platz wieder besenrein. Man sollte allerdings kaum vermuten, was man in einem solchen Komposthaufen (in diesem Komposthaufen) so alles findet. Da sind Tonscherben und faustgroße Feldsteine, plastikumhüllte Drahtstücke, die wohl einmal Bündel von einzupflanzenden Gewächsen umfassten, Teile von angekokelten Sperrholzplatten und noch klar lesbare Ausgaben der Hochglanzwerbung eines lokalen Baumarkts. Erfreulich war die große Anzahl von Engerlingen, die ich unter größtmöglicher Schonung ihrer Gesundheit ebenfalls umsiedelte. Nicht kompostierbare Einzelteile habe ich raussortiert.

Besonders gestört hat mich dabei, dass ich wegen dieser Aktion meinen Rucksack und meine Sommerjacke im Laden lassen musste, der (wegen eines Krankenbesuchs allerdings) bei meiner Rückkehr, ebenso wie die Wohnung, verlassen und alarmgesichert war, das heißt, ich bekomme mein Zeug erst am Samstag wieder, obwohl ich es am Mittwoch zum Einkaufen sehr gut hätte gebrauchen können. Gerettet wurde ich quasi durch die Zerstörung eines weiteren Klappkorbes, wegen derer ich einen neuen Wäschekorb kaufte, in dem ich die Waren dann nach Hause bringen konnte. Und nachdem ich unter strahlendem Sonnenschein in den Supermarkt gegangen war, hätte ich meine Jacke wahrscheinlich mehr vermisst, wenn der plötzlich aufgetretene Regenschauer noch angehalten hätte, während ich das Einkaufszentrum verließ. Aber es regnete nicht mehr stark und der Bus kam auch im selben Moment, von daher wurde das organisatorische Missgeschick von ein paar kleineren Zufällen wieder ausgeglichen.

Was lernen wir daraus? Wenn ich nächstens in der Sommersaison zur Arbeit gehe, werde ich die Arbeitskluft gleich mit in den Rucksack packen, um bei einem spontanen Ausnutzen schönen Wetters entsprechend reagieren und ohne großen Zeitverlust einsatzfähig sein zu können.