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Aus dem noch unerforschten Inneren meines Schädels

24. Februar 2024

Dienstag, 24.02.2004 – Alles hat ein Ende

Filed under: Japan,My Life — 42317 @ 7:00

Ich stehe trotz der nächtlichen Party recht früh auf und befinde mich, wie geplant, um 09:00 im Center, wo ich das Brennen der gestern erwähnten Daten-CDs vornehme. Es werden 15 CDs und das Ganze dauert fünf Stunden.

Irgendwann zwischen 14:00 und 15:00 bin ich wieder zuhause. Und jetzt hatte ich eigentlich gehofft, mit dem Brennen von MP3-Daten anfangen zu können, aber das anwesende Publikum will erst noch vier weitere Episoden von „Prince of Tennis“ sehen. Inklusive Ronald, der das vor wenigen Tagen noch völlig uninteressant fand – vor dem Ansehen, wohlgemerkt. Jetzt will er mehr davon. Ich füge mich. Und grolle dennoch… als ich gestern oder vorgestern danach fragte, ob ich denn die Daten brennen könne, hieß es, dass am letzten Tag des Besuchs (heute!) noch genug Zeit dafür sei und ich gab mich zufrieden. Aber, wie so oft…

Ronald sorgt zwischendurch für das Essen und bereitet eine Art Eintopf aus Kartoffeln, Möhren, Fleisch und… und anderen Sachen zu, den man „Nikujaga“ nennt.

Auf den letzten Drücker komme ich dann dazu, mich in den Dateiordnern umzusehen, in denen die Musik lagert und fange mit den Anime Soundtracks an. Und zwanzig Sekunden vor Ende des ersten Brennvorgangs geht dem Rechner der Saft aus. Wunderbar… eine CD im Eimer. Es war leichtsinnig, den Stecker bereits zu verpacken. Ich hätte daran denken müssen. Aber was soll’s… eine CD ist ja nicht unbedingt teuer. Also noch einmal. Am Ende der verfügbaren Zeit habe ich drei CD-ROMs voll, und das dürfte vielleicht die Hälfte von dem sein, was ich mir erhofft hatte. Ich bitte Ricci also darum, mir weitere CDs in Tokyo zu brennen und sie mir mit der Post zu schicken, sobald ich eine entsprechende Mail an sie schicke. Ich möchte allerdings, dass die Anfertigung der „Prince of Tennis“ CDs für Yong Vorrang erhält. Heute ist der 24. Februar… Ricci wird in den kommenden Wochen noch eine Menge Besuch bekommen und wenig Zeit haben… ich werde mich also Ende März nach den CDs erkundigen. Fünf Wochen könnten reichen für 29 CD-ROMS. Das ist weniger als eine pro Tag. Ich halte das für vertretbar.

Um 21:00 brechen wir auf und organisieren ein Taxi zum Busbahnhof. Das heißt, Melanie fährt mit den beiden allein dorthin – mit den ganzen Koffern und Taschen ist das Taxi so voll, dass ich nicht mehr hineinpasse. Ich winke also vom HotSpar aus dem Taxi nach und gehe in die Videothek. Mit Melanie ist vor Zehn wahrscheinlich nicht zu rechnen, also kann ich mich umsehen, ob sich was Interessantes findet.