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Aus dem noch unerforschten Inneren meines Schädels

15. Februar 2024

Sonntag, 15.02.2004 – Hana yori… danke…

Filed under: Japan,Manga/Anime,My Life — 42317 @ 7:00

Um 08:50 bin ich wach genug, um aufzustehen, nachdem mich bereits einige Zeit vorher ein lautes Donnergrollen unwiderruflich aus dem Schlaf gerissen hat. Dann kann ich ja meinen Tagebucheintrag über den gestrigen Tag nachholen. Etwa um 12:30 gehe ich mit Ronald zur Bibliothek. Aber… die ist zu! Dicht! Verschlossen!
Warum? In mir dämmert der Verdacht, dass die Bibliothek während der Semesterferien an Wochenenden nicht öffnet. Das wäre ja mal was… denn es bedeutet, dass mir zwei Siebtel der zum Schreiben verfügbaren Zeit flöten gehen. Ich werde in 100 Jahren nicht mit meinem Tagebuch fertig. Dabei wollte ich mich darum bemühen, möglichst nur zwei oder drei Tage hinterher zu hängen. Schon wieder zerschellt ein Plan an der Realität. Natürlich wäre es einfacher, lediglich eine Wochenzusammenfassung zu schreiben… aber das entspräche nicht dem, was ich selbst haben will. Ich werde einfach schreiben, wenn ich Zeit dazu habe.

Wir gehen also wieder zurück und gehen auch in den Supermarkt. Ich brauche Boco, Melanie und Ricci brauchen Milch, Ronald braucht Pepsi Light. Aber die ist ausverkauft – das Getränk ist derzeit „Angebot des Monats“ für 157 Yen (ca. 1,20 E) pro Flasche. Kein Wunder, dass da gehamstert wird.

Das abendliche Fernsehprogramm besteht aus „Gravitation“ und „Hana yori Dango“, letzteres nicht in der Animeversion. Wenn ich das richtig sehe, handelt es sich hierbei um die taiwanesische Live-Action Variante mit dem Titel „Meteor Garden“. Wie dem auch sei, ich hasse diese Serie und alle ihre Charaktere bereits nach zwei Episoden, und ich muss mir schwer überlegen, ob ich den Versuch wagen soll, mir die Animeserie anzusehen. Ich weiß nicht, ob meine Meinung nur auf den Charakteren beruht, oder ob ich die Schauspieler noch zusätzlich unsympathisch finde. Ich mag ihre Hackfressen nicht. Außerdem habe ich von Haus aus was gegen Feindseligkeiten und Intrigen in der Schule oder sonst wo, vor allem dann, wenn reiche Jugendliche auf diese Art und Weise ihr Reich-Sein ausleben.

Während Melanie zum Einkaufen weg ist, führe ich Ricci und Ronald die erste Episode von „Bôbobo“ vor – mit dem erwarteten Ergebnis… aber es diente nach diesem taiwanesischen TV-Müll meiner eigenen Entspannung.