{"id":965,"date":"2010-01-21T17:02:36","date_gmt":"2010-01-21T16:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=965"},"modified":"2010-06-16T20:05:09","modified_gmt":"2010-06-16T18:05:09","slug":"so-stehen-die-dinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=965","title":{"rendered":"So stehen die Dinge"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht schreibe ich mal ein paar kurze Notizen zu meiner akademischen und gesundheitlichen Lage nieder, damit das Blog nicht m\u00f6glicherweise den ganzen Januar \u00fcber brach liegt.<\/p>\n<p>Meine Magisterarbeit hat mittlerweile die Form eines 95 Seiten umfassenden Flie\u00dftextes. Hinzu kommen noch Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Bibliografie, also bis auf insgesamt etwas mehr als 100 Seiten. Zumindest ist das die aktuelle Prognose, denn das kann sich noch \u00e4ndern, nachdem ich auf dem kommenden Kolloquium meine bisherige Arbeit vorgestellt habe. Ich werde vermutlich zum K\u00fcrzen angehalten, und ich sehe es noch kommen, dass der theaterwissenschaftliche Anteil auf Kosten des historischen vergr\u00f6\u00dfert werden muss. Sobald der Termin allerdings gelaufen ist, werde ich die Arbeit einem bereits freiwillig gemeldeten Leserkreis zur Begutachtung zukommen lassen.<\/p>\n<p>Nerven tut mich auch die noch zu verfassende Einleitung, in der drinstehen soll, wie ich auf das Thema gekommen bin, wo ich die Signifikanz des Themas sehe, und was der Leser auf den darauf folgenden Seiten zu lesen bekommen wird. Aus irgendeinem nicht erfassbaren Grund bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich an diesen Teil herangehen soll.<\/p>\n<p>Und am Ende blo\u00df nicht vergessen, dass die Magisterarbeit in dreifacher Ausfertigung vorgelegt werden muss, und zwar gebunden!<\/p>\n<p>Themen f\u00fcr die Japanologie werden sein<br \/>\n&#8211; Popul\u00e4rkultur mit Schwerpunkt Anime<br \/>\n(damit ich die B\u00fccher, die der ACT gespendet hat, auch mal in der Hand hatte)<br \/>\n&#8211; Schulwesen<br \/>\n&#8211; Geschichte mit Schwerpunkt auf dem 16. Jahrhundert, Sengoku-jidai, und insbesondere Oda Nobunaga<br \/>\n(mein Dank an Frank f\u00fcr das &#8220;Sh\u00f4gun&#8221; Brettspiel)<\/p>\n<p>Themen f\u00fcr Anglistik:<br \/>\n&#8211; Sprachgeschichte mit Schwerpunkt Mittelenglisch<br \/>\n(da k\u00f6nnt ich grad kotzen, weil das so spannend und praktikabel ist)<br \/>\n&#8211; Corpus Linguistik mit Schwerpunkt auf Anwendungen im Sprachunterricht<br \/>\n&#8211; Slang\/Jargon im Englischen<\/p>\n<p>Themen f\u00fcr Phonetik:<br \/>\n&#8211; Ver\u00e4nderungen der Stimme im Alter<br \/>\n&#8211; Pathologische Zust\u00e4nde des Geh\u00f6rs<br \/>\n&#8211; (noch unentschieden)<\/p>\n<p>Wichtiger noch auf dem akademischen Gebiet ist meine Entscheidung, die Deadline vom 20. April zu kippen. &#8220;There&#8217;s no chance in hell&#8221; (wie man im Amerikanischen so sch\u00f6n sagen kann), dass ich das gesamte verlangte Lesepensum bis dahin bew\u00e4ltigen kann. In dem von mir geplanten Monat zur Vorbereitung auf die m\u00fcndliche Examenspr\u00fcfung in der Anglistik h\u00e4tte ich mal eben alle drei Tage ein Buch lesen und verinnerlichen m\u00fcssen. Das \u00fcbersteigt meine F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p>Ergo: Ich greife in den Pott, hole erneut 850 Euro heraus, und bezahle f\u00fcr ein weiteres Semester &#8211; womit ich vier weitere Monate Zeit erhalte: Mein Abgabetermin f\u00fcr die schriftliche Arbeit ist der 14. Mai 2010, danach habe ich drei Monate, bis zum 14. August, um alle m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen hinter mich zu bringen. Wenn ich will, kann ich meine erste Pr\u00fcfung gleich am 15. Mai machen. Werde ich nicht, aber in der zweiten Maih\u00e4lfte will ich Englisch hinter mich bringen. Die anderen beiden Pr\u00fcfungen kann ich dann frei so verteilen, wie es mir (und den Pr\u00fcfern) in den Terminplan passt, es gibt keine Vorgabe, wieviel Zeit maximal zwischen den Pr\u00fcfungen liegen darf. So lange bis Mitte August alles erledigt ist, geht die Sache auf dieser Schiene klar. Ich muss nur alle Examen mit mindestens 4- bestehen.<\/p>\n<p>Abgesehen davon steige ich auf schnellere, wenn auch m\u00f6glicherweise weniger effiziente, und gleichzeitig kostenintensivere Lernmethoden um: Ich leihe die B\u00fccher nicht mehr und schreibe keine Zusammenfassungen mehr, sondern werde den Krempel kopieren und per Textmarker das anstreichen, was ich ansonsten abgetippt h\u00e4tte. Aus der Anglistik wurde mir zum Thema &#8220;effizient lernen&#8221; gesagt, das k\u00e4me darauf an, was f\u00fcr ein Lerntyp ich sei. Ich hab keine Ahnung. Ich wei\u00df grade mal, dass die aktuelle P\u00e4dagogik verschiedene Lerntypen unterscheidet &#8211; das ist alles, was ich dar\u00fcber wei\u00df. Man k\u00f6nnte auch allgemeiner sagen, dass ich das Lernen nie gelernt habe.<\/p>\n<p>Das macht mich zwar arg \u00e4rmer, aber es nimmt mir auch Stress, womit ich meine Lebenserwartung nach oben schraube, und damit die Zeit, den finanziellen Verlust wieder einzufahren.<\/p>\n<p>Womit ich bei meiner Gesundheit w\u00e4re. In der zweiten Dezemberh\u00e4lfte hat mich ein l\u00e4stiger, staubtrockener Husten zum ersten mal seit 1999 zum Arzt getrieben &#8211; nat\u00fcrlich genau zwei Tage vor Ablauf des Quartals, ich musste beim Nachfolgetermin also gleich nochmal Praxisgeb\u00fchr zahlen, ganz zu schweigen von den 32 E, die ich f\u00fcr Medikamente berappen musste. Aber was soll ich machen, wenn ich wegen des Hustens zwei Stunden lang nicht einschlafen kann?<\/p>\n<p>Was sagt der Arzt? Mein Blutdruck ist v\u00f6llig normal, und auch meine Blutfettwerte sind noch im gr\u00fcnen Bereich. Das &#8220;b\u00f6se&#8221; Cholesterin liegt auf einem akzeptablen Wert, und nur das &#8220;gute&#8221; Cholesterin liegt ein bisschen niedrig, aber deswegen m\u00fcsse ich mir jetzt keine Sorgen machen. Sorgen machen m\u00fcsse ich mir bestenfalls wegen des in meiner Familie vorhandenen Hangs zu Herzinfarkten und Schlaganf\u00e4llen, aber im Gegensatz zu Vater bzw. Gro\u00dfvater habe ich nie geraucht, ich trinke nur selten Alkohol, und auch nicht literweise schwarzen Kaffee.<\/p>\n<p>&#8230; und der Herr Gro\u00dfvater war schon wieder in Luxemburg tanken. Diesmal hat er zwar nicht das Bezahlen vergessen, aber den Geldbeutel auf der Ablage zuhause im Esszimmer liegen lassen. Der P\u00e4chter lie\u00df sich allerdings \u00fcberreden, eine \u00dcberweisung zuzulassen.<\/p>\n<p>Ein Blick aufs Datum sagt mir, dass es an der Zeit w\u00e4re, \u00fcber den Tellerw\u00e4scherjob zu schreiben, den ich vom 17. Dezember 2008 bis zum 22. Januar 2009 hatte&#8230; dabei h\u00e4tte ich diese Wochen gern verdr\u00e4ngt. Das gibt&#8217;s demn\u00e4chst auf Code Alpha &#8211; und ich sage das deshalb, damit ich die Sache nicht verschieben kann, bis ich sie tats\u00e4chlich vergessen habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht schreibe ich mal ein paar kurze Notizen zu meiner akademischen und gesundheitlichen Lage nieder, damit das Blog nicht m\u00f6glicherweise den ganzen Januar \u00fcber brach liegt. Meine Magisterarbeit hat mittlerweile die Form eines 95 Seiten umfassenden Flie\u00dftextes. Hinzu kommen noch Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Bibliografie, also bis auf insgesamt etwas mehr als 100 Seiten. 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