{"id":555,"date":"2009-07-19T19:28:05","date_gmt":"2009-07-19T17:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=555"},"modified":"2017-10-22T13:07:06","modified_gmt":"2017-10-22T11:07:06","slug":"keine-action-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=555","title":{"rendered":"Keine Action News"},"content":{"rendered":"<p>Ein Brand in unserem Mietshaus, am Freitag Abend so um halb Elf.<br \/>\nHolt die Feuerwehr!<br \/>\nSchmei\u00dft die Leute raus!<br \/>\nLasst sie ne Stunde drau\u00dfen stehen!<br \/>\nL\u00f6schen und L\u00fcften!<br \/>\nUnd wieder rein mit Ihnen!<\/p>\n<p>Dem Treppenhaus haftet immer noch so ein Grillaroma an&#8230; das angebrannte Zeug wurde bereits nach drau\u00dfen gestellt, \u00fcber die Ursache hat noch keiner ein glaubhaftes Wort verloren, und prinzipiell ist es mir auch egal.<br \/>\n<em>&#8220;Es k\u00f6nnte ein Kurzschluss am K\u00fchlschrank gewesen sein,&#8221;<\/em> sagen die, die den K\u00fchlschrank drau\u00dfen haben stehen sehen. Ich bin ja froh, dass nichts Schlimmes passiert ist und niemand zu Schaden kam, aber diese einzig bisher aufgestellte Vermutung ist dann ja doch v\u00f6llig langweilig, von daher wurmt mich immer noch mehr, dass unser Brettspiel unterbrochen wurde, dass ich mich habe kleinkriegen lassen, eine v\u00f6llig ausweglose Situation doch zu Ende zu spielen, und dass ich den ganzen Samstag \u00fcber wegen einer Stunde weniger Schlaf so richtig zu nichts zu gebrauchen war. Immerhin habe ich keine Kratzer in Autos gemacht, kein Leitungswasser verschwendet, und auch sonst keine Minuspunkte auf der Arbeit gesammelt. Immerhin habe ich es fertiggebracht, in Entscheidungslosigkeit \u00fcber mein Abendessen beides in mich hineinzubekommen: einen gro\u00dfen Teller gebratener Nudeln mit K\u00e4se <strong>UND<\/strong> ein Kilo Joghurt. Eins davon war zu viel, aber was mal drin ist, soll bitte auch drin bleiben, bzw. auf dem nat\u00fcrlichen Wege wieder rauskommen.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Freitag Abend: Eine richtig entspannte Sache, inklusive einer Japanerin, die im Nachthemd umherrannte. Die wirkte nat\u00fcrlich weniger entspannt in dem Augenblick, aber lustig war es auf jeden Fall. Oder vielleicht sollte ich sagen, dass sie was anhatte, was einem Nachthemd ungeheuer \u00e4hnlich sah, so genau kann man bei modernen japanischen Bekleidungsgewohnheiten nie sein. Da standen dann also ein paar Dutzend der Anwohner im Hof, w\u00e4hrend den Aussagen anderer Leute zu Folge noch mehr an der Vorderseite rumstanden. Es hat zwar dann und wann ein bisschen genieselt, aber geregnet hat es nicht, und die Temperatur war zu ertragen. Die Stimmung war gel\u00f6st und grenzte ans Fr\u00f6hliche. Kein vergleich mit dem Brand im Petrisberg, den ich vor langer Zeit, am 22. Januar 2001, erleben durfte. Dort war das ganz anders, da gab&#8217;s Spannung, Drama, und Irrsinn, wie ihn das Leben schreibt. Und kalt war&#8217;s auch.<\/p>\n<p>Damals hatte sich folgendes zugetragen:<\/p>\n<p>Das Wohnheim Petrisberg kam am Montag, dem 22.01.2001, um 02:02 in den Genuss eines Nachtalarms. Es handelte sich keineswegs um eine \u00dcbung oder um einen schlechten Scherz (das war schon vorgekommen), es waren auch nicht die Russen, die anr\u00fcckten, sondern die Feuerwehr, und es war sogar notwendig. Ungef\u00e4hr 20,5 Meter Luftlinie von mir weg war es im zweiten Obergeschoss zur angegebenen Zeit zum Ausbruch eines Feuers gekommen, bemerkt von einem &#8220;Langzeitlerner&#8221;, der angesichts der Rauchentwicklung sofort den Alarm ausgel\u00f6st hatte.<\/p>\n<p>Um 02:03 verlie\u00df ich das Haus, immer wieder jemanden rufen h\u00f6rend, dass es diesmal tats\u00e4chlich brenne (ich weise darauf hin, dass es da \u00f6fters wegen \u00dcbermuts Alarm gab).<br \/>\nDer Hinweis, dass es tats\u00e4chlich brenne, hatte bei einigen Anwohnern verschiedene Effekte:<br \/>\nEiner hatte beim Hinausgehen einen Feuerl\u00f6scher unterm Arm. Seine Begr\u00fcndung: Es h\u00e4tte ja sein k\u00f6nnen, dass es im Treppenhaus brenne. An sich ein guter Gedanke, aber erstens war er nicht der erste, der sich durch das Treppenhaus bewegte, h\u00e4tte es also dort gebrannt, w\u00e4re das wohl schon jemandem aufgefallen. Und zweitens: In dem Treppenhaus gab es nichts, was brennen k\u00f6nnte, da war alles aus Stein. Da m\u00fcsste schon jemand etwas brennbares hingetragen haben, damit es dort brennen kann. Und drittens: Das war gar kein Anwohner, sondern ein Besucher aus dem Wohnheim Tarforst, der wahrscheinlich zu viel <strong>&#8220;Notruf&#8221;<\/strong> gesehen hatte, wenn man denen glauben darf, die ihn schon kannten. Sein Spitzname: <em>&#8220;Fl\u00e4chenbrand&#8221;<\/em> (wei\u00df so ziemlich jeder au\u00dfer ihm).<br \/>\nWarum? Im Sommer 2000 (man erinnere sich: verregnet und k\u00fchl) hatten ein paar Leute auf einer Wiese in der N\u00e4he einer Baumgruppe gegrillt. Als ihnen das Holz ausging, holten sie aus der Baumgruppe einen toten, recht gro\u00dfen Ast von etwa 150cm L\u00e4nge und der Dicke eines durchschnittlichen Unterschenkels. Seine Reaktion: &#8220;Um Gottes willen, das k\u00f6nnt Ihr nicht machen! Das Feuer springt \u00fcber, das gibt &#8216;nen Fl\u00e4chenbrand!&#8221; In panischer Tradition machte er auch vor dem Petrisberg nicht halt und p\u00f6belte die Leute an, die locker zwanzig Meter vom Haus weg standen: <em>&#8220;Macht Euch weg da! Das Fenster wird splittern!&#8221;<\/em> Dabei lief er, missg\u00fcnstig beobachtet, von einer Gruppe zur n\u00e4chsten und gab seinen Senf zum Thema des Tages (der Nacht) ab. Angeblich hat er jetzt ein paar Feinde mehr auf der Welt&#8230;<\/p>\n<p>Ich sah des weiteren ungef\u00e4hr ein halbes Dutzend Leute (beider Geschlechter), die wohl panisch aus dem Bett gesprungen waren, eine Jacke und Latschen \u00fcbergeworfen (oder auch nur eine Wolldecke!) und sofort das Haus verlassen hatten, in kurzen Hosen (oder eher Unterw\u00e4sche) herumstehen und sich die Seele aus dem Leib frieren. Zwei andere, die ich aufgrund ihrer Sprache dem Osten Europas zuordnete, hatten dem entgegen sogar ihr B\u00fcndel gepackt: Einer trug einen dicken, fast \u00fcberquellenden Koffer bei sich und der andere hatte ein paar Habseligkeiten in sein Bettlaken gewickelt und trug dieses nun auf dem R\u00fccken herum. Ich kam au\u00dferdem an zwei (wohl auch osteurop\u00e4ischen) M\u00e4dchen vorbei, die ob dieses Ereignisses derma\u00dfen in Tr\u00e4nen ausgebrochen waren, dass man h\u00e4tte meinen k\u00f6nnen, sie seien nicht eben Zeugen eines Zimmerbrandes, sondern Opfer einer Brandschatzung geworden.<\/p>\n<p>Um 02:07 war man erstmals in der Lage, die Flammen zu sehen, die sich in einem der R\u00e4ume ausbreiteten, bei deren Anblick mein Nachbar wie von der Tarantel gestochen vor dem Geb\u00e4ude hin und her wuselte und rief: <em>&#8220;Verdammt, wo bleibt denn die Feuerwehr?!? Warum brauchen die so lange!?&#8221;<\/em> Wohlgemerkt: F\u00dcNF MINUTEN nach Alarmbeginn.<br \/>\nErgo: Als der Alarm ausgel\u00f6st wurde, h\u00e4tte Otto Normaldosenbiertrinker den Brand noch mit einem handels\u00fcblichen Feuerl\u00f6scher erfolgreich bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen (und laut Hausordnung sogar M\u00dcSSEN \u2013 <em>&#8220;mit allen Mitteln&#8221;<\/em>), T\u00fcrschl\u00fcssel Gr\u00f6\u00dfe 45+ vorausgesetzt.<\/p>\n<p>Eine Bewohnerin des vierten Stockwerkes war wegen des Brandes und der Rauchentwicklung offenbar in Panik verfallen. Sie lebte da oben mit ihrem achtj\u00e4hrigen Sohn und traute sich als einzige nicht aus dem Haus. Um Hilfe rufend wartete sie auf den Lamellen vor dem Fenster darauf, dass sie jemand aus der Flammenh\u00f6lle retten w\u00fcrde, aber erstens einmal hat sie niemand geh\u00f6rt (daf\u00fcr waren die Gespr\u00e4che am Boden und die ganze \u00fcbrige Aufregung viel zu laut) und es kam auch niemand, um sie zu retten \u2013 nicht einmal die Feuerwehr, denen wohl sonnenklar war, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt des Hergangs in Gefahr befunden hatte. Von der Panik angesteckt, kotzte der Sohn die ganze Zeit vor sich hin&#8230; Die gute Frau beschuldigte sp\u00e4ter ihre Mitbewohner, sie im Stich gelassen zu haben und zog von einem Tag auf den n\u00e4chsten aus dem Wohnheim aus, weil sie sich ihres Lebens nicht mehr sicher f\u00fchlte. Hoffen wir, dass sie bei ihrem Nachwuchs keine bleibenden Sch\u00e4den hervorgerufen hat&#8230;<\/p>\n<p>Die Feuerwehr traf nach der \u00fcblichen Wartezeit von etwa zwanzig Minuten ein, legte erst eine scheinbar zu kurze Leiter an den ersten Stock an (inzwischen ist bekannt, warum!), fuhr anschlie\u00dfend die gro\u00dfe Leiter des L\u00f6schfahrzeugs aus, zerschlug die Reste der halbgeborstenen Glasscheibe und l\u00f6schte mit Wasser. Danach wurde das Geb\u00e4ude und das betroffene Zimmer von Fachleuten und der Polizei noch weiter untersucht und das Treppenhaus so weit als m\u00f6glich gel\u00fcftet.<\/p>\n<p>Warum die kurze Leiter? Ein chinesischer Bewohner des zweiten Stocks hatte ebenfalls Fracksausen bekommen, als er den Rauch im Gang bemerkte, aber anstatt sich z\u00fcgig \u00fcber die Feuertreppe in Sicherheit zu bringen (die Ger\u00fcchten zufolge exakt gegen\u00fcber seines Zimmers einen Zugang hat), entschloss er sich zu dem Husarenst\u00fcck, sich an einem Bettlaken auf die Sonnenblende des ersten Stocks herunter zu lassen \u2013 um dort festzustellen, dass er festsa\u00df, weil er ja nur ein Bettlaken hatte, und ein Sprung von ungef\u00e4hr sieben bis zehn Metern ist nicht jedermanns Sache, auch wenn\u2019s denn brennt&#8230; also kauerte er da in der Ecke, bis die Feuerwehr mit der kurzen Leiter kam und ihm den Abstieg erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr um 03:20 (!) kam dann jemand auf die Idee, das (als ungef\u00e4hrdet eingestufte) Geozentrum zu \u00f6ffnen, damit die Leute nicht auf der kalten, zugigen und verregneten Wiese herumstehen mussten. Darin verbrachte der Gro\u00dfteil der Anwohner die verbleibende Evakuierungszeit, bis die Feuerwehr um 04:11 meldete, das Geb\u00e4ude d\u00fcrfe wieder betreten werden. In den darauf folgenden zwanzig Minuten klopfte der Hausmeister noch an verschiedene T\u00fcren des ersten Obergeschosses und fragte nach <em>&#8220;Tropfeinwirkung&#8221;<\/em> (Sch\u00e4den durch geschmolzene Plastikteile an der Zimmerdecke) \u2013 und gab uns damit unser Wort des Jahres 2001.<\/p>\n<p>Das abschlie\u00dfende Ph\u00e4nomen: Jeder, wirklich JEDER, war im Anschluss in der K\u00fcche, um irgendwas zu essen und die Nerven zu beruhigen, einige konnten trotzdem wegen der Aufregung den Rest der Nacht nicht mehr schlafen (ich habe geschlafen wie ein Stein und hatte eigentlich keine Lust, um kurz vor Acht aufzustehen).<\/p>\n<p>Das z\u00e4heste Ger\u00fccht: Der Bewohner des betroffenen Zimmers, ein bulgarischer Austauschstudent, habe mittags beim Aufr\u00e4umen seine Elektroheizung zuf\u00e4llig an sein Sofa herangeschoben und die Heizung angelassen, um bei seiner R\u00fcckkehr ein warmes Zimmer vorzufinden. Angeblich habe die voll aufgedrehte Heizung das Sofa in Brand gesteckt.<\/p>\n<p>Die vern\u00fcnftigere Version ist, dass es zwar an der Heizung gelegen habe, aber nicht an der Oberfl\u00e4chentemperatur derselben (es m\u00fcssten ja sonst st\u00e4ndig Handt\u00fccher in Flammen aufgehen), sondern dass es in dem Heizk\u00f6rper zu einem Kabelbrand gekommen sei.<\/p>\n<p>Ein weiteres Ger\u00fccht: Die Polizei ermittle wegen Brandstiftung (h\u00f6chstwahrscheinlich fahrl\u00e4ssiger Machart). In diesem Zusammenhang findet sich die Sage, der Besitzer des Sofas habe dieses erst am selbigen Tag auf dem Sperrm\u00fcll gefunden, etwas feucht zwar, aber als brauchbar befunden, es gereinigt und mit &#8220;technischer Unterst\u00fctzung&#8221; zu trocknen versucht. Bleibt die \u00dcberlegung, mit was der Kerl wohl das Sofa gereinigt hat&#8230; oder ob er auf die Idee gekommen war, eine Rotlicht-W\u00e4rme-Lampe zu dicht davor zu platzieren.<br \/>\nOffizielles ist nat\u00fcrlich den Medien zu entnehmen (falls irgendjemand f\u00fcr so was Unwichtiges wertvolle Zeilen im Trierer Volksfreund entbehren will).<\/p>\n<p>Im Nachhinein war auch noch zu erfahren, dass die T\u00fcr zum Brandherd zwar abgeschlossen war, der Bewohner aber zwischendurch aufgeschlossen hatte, um einen Blick hinein zu werfen. Doch sah er sich beim \u00d6ffnen der T\u00fcr mit einer Rauchwolke konfrontiert und dr\u00fcckte sofort den Alarmknopf, anstatt einfach einen Feuerl\u00f6scher zu nehmen oder den direkt neben der betroffenen T\u00fcr angebrachten hauseigenen L\u00f6schschlauch (in dem auff\u00e4llig bemalten und vor allem roten Blechschrank) zu benutzen. Und der w\u00e4re nicht einmal n\u00f6tig gewesen. Diese Version widersprach dann\u00a0 der vom &#8220;Langzeitlerner&#8221;, das der Brand also von einem Gangnachbarn entdeckt wurde, und nicht von dem Bulgaren selbst &#8211; dies zur weiteren Verdeutlichung der Tatsache, dass damals nichts bekannt war und auch sp\u00e4ter nie geworden ist.<\/p>\n<p>Nachdem die Feuerwehr abger\u00fcckt war, sah man deutlich die minimale Ausbreitung des Feuers: Das Sofa war verbrannt, ebenso die Gardinen und ein paar kleinere Gegenst\u00e4nde in Fenstern\u00e4he, der Rest des Raumes war von den Flammen v\u00f6llig unversehrt. Bett, Schrank, Schreibtisch und alles weitere wies nur Ru\u00dfsch\u00e4den auf. Manche Beobachter wagten zu scherzen, dass das Zimmer gegen\u00fcber, das die Feuerwehr als Rauchabzug mitverwendet hatte, bei weitem schlimmer auss\u00e4he. Die beiden angrenzenden R\u00e4ume seien wegen &#8220;Tropfeinwirkung&#8221; und anderer hitzebedingter Sch\u00e4den angeblich ebenfalls als vorl\u00e4ufig unbewohnbar eingestuft worden.<\/p>\n<p>Daher keine Action News am Weidengraben. Dabei hatte ich im ersten Moment noch geglaubt, es habe mal wieder jemand ein Auto in Brand gesteckt. Aber nein, zum Gl\u00fcck nur ein eher unbedeutender Zimmerbrand.<\/p>\n<p>Dramatischer w\u00e4re da schon, auf das kleine Innenschaufenster des Teppichladens hinzuweisen, das vorletzte Woche Freitag irgendjemand eingetreten hat. Ein Wachmann am Zelt des Handwerkermarkts an der Porta sah noch eine Gruppe Leute wegrennen, aber damit hatte es sich schon mit den hei\u00dfen Spuren. Und selbst wenn ein Wunder geschieht und der T\u00e4ter gefasst wird: Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er seine Zahlungsunf\u00e4higkeit erkl\u00e4ren und der Laden auf Kosten in vierstelliger H\u00f6he sitzen bleiben wird.<\/p>\n<p>Richtig dramatisch muss allerdings der Glaser gewesen sein, der die neue Scheibe einsetzte. Leider war ich nicht dabei, von daher habe ich mir erz\u00e4hlen lassen, dass der Mann mit minimaler Ausr\u00fcstung, wenig Werkzeug, ohne Schrauber, ohne Gehilfen, und mit wenig Selbstorganisation daherkam. Immerhin wurde er irgendwann fertig und f\u00fcr einen Laien sieht die Arbeit auch ganz ordentlich aus, auch wenn sie deutlich l\u00e4nger gebraucht hat, als das gro\u00dfe Schaufenster, das allerdings von einer anderen Firma \u00fcbernommen worden war. An seinen Hinterlassenschaften werde ich allerdings am kommenden Mittwoch noch sitzen, nachdem ich erst zu Feierabend die wundervollen Handabdr\u00fccke entdeckte, die er auf unseren Schauvitrinen hinterlassen hat.<\/p>\n<p>Zum Thema Schaufenster h\u00f6rte ich au\u00dferdem, dass es in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag (vorletzter Woche!) in ganz Trier zu vandalistischen Akten gekommen sei, wobei &#8220;ganz Trier&#8221; hier konkret f\u00fcr &#8220;Saarstra\u00dfe&#8221; und &#8220;Trier West&#8221; steht, wo ein paar Autos besch\u00e4digt wurden. Ich habe bei der Pressestelle der Polizei nachgefragt, was denn los gewesen sei, ob es eine offizielle Stellungnahme gebe, aber auf eine Antwort hoffe ich mittlerweile nicht mehr. Wozu haben die eigentlich eine Infoadresse?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Brand in unserem Mietshaus, am Freitag Abend so um halb Elf. Holt die Feuerwehr! Schmei\u00dft die Leute raus! Lasst sie ne Stunde drau\u00dfen stehen! 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