{"id":519,"date":"2009-06-24T21:21:55","date_gmt":"2009-06-24T19:21:55","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=519"},"modified":"2009-09-24T18:54:47","modified_gmt":"2009-09-24T16:54:47","slug":"blitzkrieg-in-fernost-teil-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=519","title":{"rendered":"Blitzkrieg in Fernost (Teil 7)"},"content":{"rendered":"<p><strong>4. Taktische Erfahrungen<\/strong><br \/>\nZur Einsch\u00e4tzung des Verhaltens der Einheiten habe ich neben einer selbst erstellten Seeschlacht zwei vorgegebene taktische Schlachten aus dem Spielmen\u00fc gespielt: Den Angriff auf Pearl Harbor (f\u00fcr jede Seite einmal) und die Verteidigung des britischen Schlachtschiffs \u201ePrince of Wales\u201c und des Schlachtkreuzers \u201eRepulse\u201c.<\/p>\n<p><strong>4.1 Vorgefertigtes Szenario<\/strong> <strong>1: Prince of Wales<\/strong><br \/>\nIm letzteren Szenario besteht die Aufgabe f\u00fcr den Verteidiger darin, mindestens eines der beiden Schlachtschiffe zu retten. Zur Verf\u00fcgung stehen neben diesen beiden gro\u00dfen Einheiten noch vier Zerst\u00f6rer, und nach einigen Minuten kommt noch etwas Luftunterst\u00fctzung hinzu (die es in Realit\u00e4t nicht gab). Und dann springt man da von einer Flak zur anderen und versucht, ein paar Flugzeuge abzuschie\u00dfen. Leider verstehe ich zuwenig von der Zielhilfe eines solchen Ger\u00e4ts, als dass ich effektiv vorhalten k\u00f6nnte, denn nur wenn das feindliche Flugzeug besonders nah heran kommt, sieht man einen Punkt vor demselben, der anzeigt, wohin man schie\u00dfen muss.<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rer wurden alle vernichtet, aber mehrere Dutzend Bomber und Torpedobomber haben es nicht geschafft, auch nur ein einziges Schlachtschiff zu versenken. Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der Bombenfracht geht daneben, ich sch\u00e4tze, dass pro Staffel h\u00f6chstens eine Bombe getroffen hat. Die Wasserfont\u00e4nen sehen ganz lustig aus.<\/p>\n<p><strong>4.2 Vorgefertigtes Szenario 2: Pearl Harbor<\/strong><br \/>\nSprung nach Pearl Harbor: Ich spiele den Angreifer. Ziel ist es, drei Schlachtschiffe zu versenken, Hangars und \u00d6ltanks zu sprengen, und ein paar B-17 Bomber abzufangen, ohne mehr als 40 eigene Flugzeuge zu verlieren.<\/p>\n<p>Meine Bomber greifen zun\u00e4chst alles an, was sich bewegt. Das verteilt die Sprengkraft, und das einzige, was am Ende effektiv zerst\u00f6rt war, sind die Hangars an den Rollfeldern. Die Schiffe haben alle Sch\u00e4den, aber keine ernsten, das Tanklager hat vielleicht 10 % Schaden hinnehmen m\u00fcssen, nachdem ein ganzes Regiment von Sturzbombern es nicht geschafft hat, diese riesigen, dicht an dicht stehenden Anlagen zu treffen. Die Krater befinden sich wundersch\u00f6n platziert zwischen den Tanks.<br \/>\nAls Gegenleistung ist das Abwehrfeuer schwach und mit den paar J\u00e4gern, die aufsteigen k\u00f6nnen, verh\u00e4lt es sich nicht anders.<\/p>\n<p>Das war unbefriedigend, also noch einmal, mit mehr Koordination. Ich befehle den Bombern, einfach \u00fcber dem Ziel zu kreisen, kein Feuer nach eigenem Ermessen. Ich setze mich in einen nach dem anderen selbst hinein und bringe Torpedos und Bomben auch ins Ziel. So ein Colorado Schlachtschiff schluckt acht Torpedos, bevor es untergeht. Aber es geht schnell unter. Nach zehn bis 20 Sekunden sind die Schiffe verschwunden, wenn sie t\u00f6dlich getroffen wurden. Wie sich das mit den zw\u00f6lf Metern Wassertiefe in Pearl Harbor vereinbaren l\u00e4sst, wissen die Entwickler und ihr kriegshistorischer Berater allein.<\/p>\n<p>Das gleiche Spiel mit den Sturzbombern. Ich setze sie nur nicht als Sturzbomber ein. Wenn ein Flugzeug Bomben bereit zum Abwurf tr\u00e4gt (das hei\u00dft, die Klappen der Bombensch\u00e4chte m\u00fcssen offen sein, falls vorhanden) und man es von oben betrachtet, kann man auf der Erdoberfl\u00e4che einen Kreis sehen, der mit dem Flugzeug wandert: das ist das jeweils aktuelle Zielgebiet. Es berechnet aber nicht die Eigengeschwindigkeit eines sich bewegenden Ziels mit ein, das braucht dann wieder Erfahrung von Seiten des Spielers. Man bedenke, dass eine Bombe zehn Meter pro Sekunde schnell f\u00e4llt, zuz\u00fcglich der Beschleunigungszeit. Bei einer Flugh\u00f6he von auch nur 100 Metern hat sich ein Schiff da unten also mitunter schon ein ganzes St\u00fcck weiterbewegt. Ich warte also, bis der gelbe Kreis das gew\u00fcnschte (stillstehende) Ziel ber\u00fchrt und l\u00f6se dann die Bombe aus. Diesmal werden Hangars und das Tanklager effektiv auseinander genommen.<\/p>\n<p>Eigene Verluste des gesamten Angriffs: F\u00fcnf J\u00e4ger.<\/p>\n<p>Positiver Punkt: Schiffe sind nicht einfach eine einheitliche Masse mit einer Zustandsanzeige, die durch Sch\u00e4den verringert werden kann. Es ist in der Tat m\u00f6glich, durch gezielte oder zuf\u00e4llige Treffer einzelne Stationen auszuschalten, also Flugabwehr- oder Hauptgesch\u00fctze.<\/p>\n<p>Seitenwechsel. Es gibt nicht wirklich viel zu koordinieren. Man kann die Schiffe nicht auslaufen lassen, damit sie auf Grund ihrer Bewegung zumindest schwieriger zu treffen w\u00e4ren, nein, sie stehen still und die Aufgabe des Spielers beschr\u00e4nkt sich auf die Flugabwehr. Man k\u00f6nnte auch in einen J\u00e4ger springen, aber die Aufgabe ist frustrierend, weil die \u00dcbermacht so gro\u00df ist. Die B-17 kommen mit ihren Abwehrgesch\u00fctzen allein klar, bei der Qualit\u00e4t der computergesteuerten Gegner.<\/p>\n<p>Die japanischen Maschinen kommen also in Wellen an, fliegen tief herunter, und man kann einen nach dem anderen mit Hilfe des Vorhaltepunkts aus dem Himmel pfl\u00fccken. Sobald sie vierzig der ihren verloren haben, hauen sie wieder ab.<\/p>\n<p>Interessant dabei zu beobachten ist das Verhalten der Torpedobomber. Sie gehen zwar ordentlich ins Ziel und werfen ihre Fracht sauber ab, damit der Aal schnurgerade auf das Ziel zulaufen kann \u2013 sie schenken dabei allerdings den baulichen Gegebenheiten keine Beachtung. In mehreren F\u00e4llen konnte ich sehen, wie ein Zielanlauf gl\u00fcckte, der Pilot aber scheinbar die Kaimauer \u00fcbersah, die sich zwischen dem Sprengkopf und dem Schiff befand.<\/p>\n<p><strong>4.3. Frei erstelltes Szenario<\/strong><br \/>\nDas frei erstellte Szenario ist eine Besonderheit in sich. Wie in einem fr\u00fcheren Text bereits beschrieben, habe ich zwei numerisch etwa gleich starke Flotten zusammengestellt, mit technischen Parametern, wie sie zu Beginn des Krieges vorherrschten. Einer Laune folgend spielte ich die US Flotte.<\/p>\n<p>Negativ ist leider, dass es keinen objektiven Vergleich der Truppenst\u00e4rke gibt. Japanische und amerikanische Einheiten sind in ihrer Aufstellung leicht verschieden. Eine US \u201eDivision schwerer Kreuzer\u201c besteht aus zwei schweren Kreuzern, drei leichten Kreuzern, und vier Zerst\u00f6rern. Das japanische Gegenst\u00fcck einer solchen Division hat von jedem Schiffstypen nur zwei Exemplare, um ein ausgewogenes Zahlenverh\u00e4ltnis zu schaffen, muss man also entsprechend noch etwas dazugeben.<br \/>\nWenn man davon ausgehen kann, dass ein japanischer schwerer Kreuzer ebenso effektiv ist, wie sein amerikanischer Gegner, k\u00f6nnte man einfach die Quantit\u00e4t gleichsetzen, aber bei den Flugzeugtr\u00e4gern ist es komplizierter. Ein US Tr\u00e4ger-Bataillon tr\u00e4gt 192 Flugzeuge, ein japanisches nur 144. Diesen Nachteil muss oder sollte man irgendwie ausgleichen, aber wie man das macht, ist jedem selbst \u00fcberlassen. Dabei h\u00e4tte man jeder Einheit je nach Gr\u00f6\u00dfe und Kampfst\u00e4rke einen Punktewert zuordnen k\u00f6nnen, damit man nicht nach Zahl der Einheiten, sondern nach deren Qualit\u00e4t einkaufen kann. Das funktioniert in den Warhammer Tabletop Spielen, und es funktioniert in Combat Mission, warum nicht auch hier?<\/p>\n<p>W\u00e4hlt man eine Schlacht auf offener See, erh\u00e4lt der Verteidiger eine Aufstellungszone in der Mitte der Karte, der Angreifer kann seine Einheiten sternf\u00f6rmig darum herum anordnen. Ich halte meine Flotte allerdings zusammen, indem ich die n\u00f6rdlichste Aufstellungszone w\u00e4hle und die Einheiten so anordne, dass die schwereren Schiffe weiter weg, und die leichteren n\u00e4her an der gegnerischen Aufstellung sein w\u00fcrden. Lediglich vier U-Boote stelle ich in den R\u00fccken der Japaner in die s\u00fcdlichste Zone. Per Vorgabe laufen meine Schiffe von West nach Ost, die japanischen wahrscheinlich ebenfalls, aber ich kann es nicht genau sagen.<\/p>\n<p>Alle Kampfeinheiten, also Schiffe und Flugzeuge, haben eine Priorit\u00e4tenliste, mit Zahlen von 1 (niedrig) bis 9 (sehr hoch). Die Priorit\u00e4t gibt an, welche Ziele sie bevorzugt angreifen, wenn man ihnen keine Befehle gibt. Man k\u00f6nnte Zeit sparen, wenn es m\u00f6glich w\u00e4re, diese Liste vor dem Gefecht festzulegen, oder sie gar ins individuelle Spielerprofil einzutragen, aber nichts ist. Die Priorit\u00e4tenliste muss jedes Mal neu eingestellt werden.<\/p>\n<p>Ich entschied, keine Befehle zu geben, bevor mir die Positionen der Gegner klar waren, und es bot sich mir Erstaunliches. Zun\u00e4chst einmal liegen die Positionen der Flotten nur wenige Kilometer auseinander, was aus historischer Sicht kompletter Irrsinn ist, sofern wir von Flotten mit Schlachtschiffen und sogar Tr\u00e4gern sprechen. Die Schlacht bei Midway wurde schlie\u00dflich geschlagen, ohne dass die Kontrahenten in Artilleriereichweite kamen.<\/p>\n<p>Dann machen die Japaner etwas, was sie (und jeder andere) schon vor der Schlacht von Tsushima anno 1905 ganz richtig als fatales Fehlverhalten erkannt hatten: Ihre Flotte l\u00e4uft blindw\u00fctig auf meine zu. Dadurch war eine Situation m\u00f6glich, die man auf Englisch <em>\u201eCrossing the T\u201c<\/em> nennt, eine deutsche Bezeichnung kenne ich nicht. Das bezeichnet eine taktische Begebenheit, in der ein Verband in eine Richtung f\u00e4hrt (der untere Strich des Buchstaben \u201eT\u201c), w\u00e4hrend der andere, feindliche, Verband den oberen Querstrich bildet. Dadurch kann die untere Flotte nur die vorderen Gesch\u00fctze einsetzen, und die obere alle, was bei gleicher Einheitenzahl hei\u00dft: \u201edoppelt so viele\u201c. Eine Situation, die jeder Kapit\u00e4n vermeiden will, beziehungsweise wollte, denn im Zeitalter der Lenkwaffen ist dies unwichtig geworden. Dennoch scheint den Programmierern dieses alte Wissen entgangen zu sein, trotz zumindest angeblich mehrfach vorhandener zumindest m\u00f6glicherweise kompetenter Berater in milit\u00e4rhistorischen Angelegenheiten.<\/p>\n<p>Der Sinn? Es gibt keinen. Sogar der japanische Flugzeugtr\u00e4ger beteiligt sich an diesem Man\u00f6ver, das wie der Versuch einer Rammattacke in gro\u00dfem Stil aussieht. Allein die Schlachtschiffe bleiben auf Ostkurs und feuern von hinten. Warum nicht auch diese sich an dem Sturmangriff beteiligen, ist mir ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meine beiden Schlachtschiffe den Tr\u00e4ger auf vier Kilometer Entfernung unter Feuer nehmen, konzentrieren sich meine Kreuzer auf die japanischen Kreuzer. Die Zerst\u00f6rer werden ignoriert, obwohl sie Torpedos tragen. Meine Zerst\u00f6rer beschr\u00e4nken sich auf die Flugabwehr.<\/p>\n<p>Von dem feindlichen \u201eAkagi\u201c Flugzeugtr\u00e4ger starten zuerst die Sturzbomber. Sobald dies erkannt ist, steigen meine J\u00e4ger auf. Aber sie werden nicht wirklich gebraucht. Die gegnerische Formation fliegt in Reihe auf meine Flotte zu, wie an einer Schnur aufgereiht: meine Zerst\u00f6rer picken einen nach dem anderen aus der Luft. Nach den Sturzbombern starten die J\u00e4ger. Immerhin: Die f\u00e4chern aus. Die ihnen nachfolgenden Torpedobomber fliegen aber wieder in einer langen Reihe, einer hinter dem anderen, in meine Formation hinein und werden fast alle aufgerieben.<\/p>\n<p>Das Anw\u00e4hlen eines Angriffsziels offenbart einen weiteren Schwachsinn: Zuerst w\u00e4hlt man nat\u00fcrlich die Einheit aus, die schie\u00dfen soll. Bewegt man den Cursor dann auf das Zielobjekt, bekommt man nicht etwa angezeigt, wie weit die Kampfentfernung ist, nein, stattdessen wird die Entfernung des betrachteten Objekts zur \u201eKamera\u201c angezeigt. Wozu soll das gut sein? Am Anfang dachte ich noch: \u201eWie? Meine U-Boote sind nur 200 m von dem Schlachtschiff weg? Warum schie\u00dfen die nicht??\u201c Dabei waren es um die vier Kilometer, die nur langsam \u00fcberbr\u00fcckt werden konnten, da man sich nicht ungestraft \u00fcber Wasser einem feindlichen Schlachtschiff n\u00e4hert.<\/p>\n<p>Weiter n\u00f6rdlich tun die Zerst\u00f6rer ihr bestes, die feindlichen Flieger auszuschalten. Die Schiffe entwickeln Eigeninitiative, obwohl ich diese verboten habe, und laufen ebenfalls in S\u00fcdrichtung auf den Gegner zu. Bei einem Abstand von noch etwa zwei Kilometern schwenken sie allerdings ein und bilden wieder eine T-Stellung. Ich habe die bevorzugte Kampfentfernung auf \u201emittel\u201c eingestellt \u2013 scheinbar sind zwei Kilometer das, was die Macher unter \u201emittlerer Kampfentfernung\u201c verstehen, was bei den vertretenen Kaliberst\u00e4rken nat\u00fcrlich v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn ist. Was passiert wohl, wenn ich \u201enah\u201c einstelle? Gehen die Schlachtschiffe dann wie vor 200 Jahren l\u00e4ngsseits und geben es sich auf 50 m? Wie in den alten Piratenfilmen?<\/p>\n<p>Aber soweit kommt es nicht. Die japanischen Schiffe werden von mir nach N\u00e4he ausgew\u00e4hlt, und eines nach dem anderen s\u00e4uft ab, nachdem ein leichter Kreuzer immerhin 100 m weit in meine Formation eingedrungen war. Der Tr\u00e4ger sinkt schon fr\u00fcher im Feuer der Schlachtschiffe. Drei Schiffe gehen mit dem Hinweis unter, dass ein Treffer die Munitionskammer getroffen habe, ein amerikanischer und ein japanischer Kreuzer, und ein japanisches U-Boot.<\/p>\n<p>Erst, als vorne nur noch die japanischen U-Boote \u00fcbrig sind, haben meine eigenen endlich Schlagdistanz zu den beiden japanischen Schlachtschiffen hinten. Eine Vierersalve in jedes Heck schickt die Einheiten der Haruna-Klasse auf den Meeresgrund, und danach vergn\u00fcge ich mich damit, eine Bombe auf ein japanisches U-Boot zu werfen und den Zerst\u00f6rern Anweisungen zu geben, wo sie hinfahren m\u00fcssen.<br \/>\nMan kann das Werfen der Wasserbomben deutlich sehen, ein sch\u00f6nes Detail. Ebenso kann man auch Schiffsgranaten fliegen sehen, zumindest wenn man den richtigen Winkel zur Flugbahn einnimmt, also in paralleler Blickrichtung. Bei all dem Detailreichtum, wie eben abgeworfenen Wasserbomben, fliegenden Granaten und Spiegeleffekten der Wasseroberfl\u00e4che, scheint es jedoch keine \u00dcberlebenden in abgeschossenen Flugzeugen zu geben. Kein einziger Fallschirm am Himmel, also auch keine im Laufe einer Kampagne ausgebildeten Piloten, die man vielleicht wieder aus dem Wasser fischen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Am Ende ist eine japanische Flotte von 48 Schiffen vernichtet, ihre Flugzeuge sind mangels Tr\u00e4gerschiff in den Ozean gest\u00fcrzt. Ich selbst habe 35 Flugzeuge, zwei schwere Kreuzer, drei leichte Kreuzer, und f\u00fcnf Zerst\u00f6rer verloren. Die \u00fcbrigen Einheiten sind mehr oder minder stark besch\u00e4digt, aber ein glatter Sieg war das trotzdem. Die Endstatistik z\u00e4hlt auf, was alles versenkt wurde und macht den Versuch, auch zu sagen, von was. Ich kann da zwar lesen, dass die Schlachtschiffe von Torpedos versenkt wurden, aber scheinbar gibt es keinen Unterschied zwischen Bomben und Granaten, da alle anderen Schiffe, angeblich, von \u201eBomben\u201c zerst\u00f6rt wurden \u2013 was nicht sein kann, weil meine Bomber fast alle beim ersten Zielanflug abgeschossen wurden und ich wei\u00df, dass die Schiffsartillerie f\u00fcr zumindest die meisten Erfolge verantwortlich war. Inwiefern die feindlichen Luftangriffe irgendetwas bewirkt haben, l\u00e4sst sich nicht genau sagen, so genau kann man wahrscheinlich nicht auf Details achten, da immer wieder mal etwas neu eingestellt werden muss.<\/p>\n<p>Der Vergleich muss noch her, also ein Spiel f\u00fcr die Japaner. Japan hat in dem Fall den Nachteil, dass es keine vorgeschobene Flottenbasis besitzt, die wie Manila, Hong Kong oder Wake nur einen Steinwurf weit von Tokio weg liegen. Pearl Harbor muss als Ausgangsbasis vermutlich aber nicht erobert werden, wenn der geballte Schlag gegen Monterey funktioniert, weil die Versorgungsschiffe die Strecke zwischen Japan und der Westk\u00fcste der USA nonstop fahren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. 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