{"id":4123,"date":"2024-08-14T07:00:00","date_gmt":"2024-08-14T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=4123"},"modified":"2024-08-12T22:59:19","modified_gmt":"2024-08-12T20:59:19","slug":"samstag-14-08-2004-auf-in-die-ferne-zieht-es-mich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=4123","title":{"rendered":"Samstag, 14.08.2004 \u2013 Auf, in die Ferne zieht es mich"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich fasse den spontanen Plan, eine Radtour um den Stadtbereich von Hirosaki herum zu machen, also eine grobe Runde entgegen dem Uhrzeigersinn durch die Vororte, bis ich wieder da bin, wo ich losgefahren bin. Ich mache w\u00e4hrend kurzer Pausen ein paar Fotos von der Gegend und \u201eentdecke\u201c dabei etwa s\u00fcd\u00f6stlich von meinem Standort einen kleinen Berg, der durch Wintersportschneisen arg verunstaltet aussieht. Trotzdem zieht es mich dorthin. Wirklich entdeckt habe ich den Berg nat\u00fcrlich weit fr\u00fcher, man kann ihn n\u00e4mlich von meinem Balkon aus sehen. Aber ich habe bisher noch nicht den Drang versp\u00fcrt, seinen Gipfel aus der N\u00e4he zu sehen. Ich lasse also von meiner Rundfahrt ab und fahre 17 km nach S\u00fcdosten, in den Ort \u00d4wani (\u201eGro\u00dfes Krokodil\u201c???), der sich durch seine Aufmachung und Selbstdarstellung auch gleich als Wintersportort zu erkennen gibt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001286-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4124\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001286-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001286-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001286-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001286-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001286.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Gro\u00dfe Krokodil am Ajara-Takahara-Tunnel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dort geht es nur noch bergauf, also lasse ich mein Fahrrad unter einer Br\u00fccke, am Rande eines Parkplatzes, stehen und gehe zu Fu\u00df weiter. Man findet hier Skipisten und \u2013lifte, die sich gerade im Sommerschlaf befinden. Sogar eine Sprungschanze kann ich sehen \u2013 die meinen es offenbar ernst. Laut einem Hinweisschild haben die Asiatischen Winterspiele von 2003 hier stattgefunden.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><br>Ich setze mir in den Kopf, die Skipiste direkt vor mir hinaufzusteigen, und von unten sieht das auch ganz einfach aus. Ich beginne meinen Aufstieg, sehe mich aber nach zwei Dritteln der Strecke nicht nur einer immer senkrechter werdenden Steigung gegen\u00fcber, sondern auch noch einer immer dichter werdenden und \u00fcbermannshohen Vegetation. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001288-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4125\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001288-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001288-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001288-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001288-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001288.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von unten betrachtet harmlos<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zentrum wachsen z\u00e4he Ranken und Disteln, zum Rand hin immer mehr Schilf. Zudem ist der Boden trotz der Hitze wegen des starken Bewuchses feucht und glitschig, was die Steigung von weit mehr als 100 % noch verst\u00e4rkt. Nach drei Vierteln geht es ohne Buschmesser nicht mehr weiter \u2013 und ich habe keines. Also, geistige Notiz: Beim n\u00e4chsten Flug nach Japan \u2013 Buschmesser nicht vergessen. Der Schwei\u00df flie\u00dft mir in Str\u00f6men vom Leib und brennt in den vielen Schnitten an meinen Armen, die ich mir an den Disteln und vor allem am Schilfgras geholt habe. Von den gleichzeitigen Auswirkungen des sich einstellenden Sonnenbrandes ganz zu schweigen. Ich gehe wieder in die erste H\u00e4lfte der Piste zur\u00fcck und tue, was ich von Anfang an h\u00e4tte tun sollen: Ich schlage den ausgeschilderten Pilgerpfad ein, den es hier seit Ende des 15. Jh. gibt. <br>Der Berg, man nennt ihn <em>\u201eAjara-san\u201c<\/em> (\u201e-san\u201c f\u00fcr \u201eBerg\u201c), wurde fr\u00fcher als heilig betrachtet und zog viele Pilger, die am Schrein auf dem Gipfel ein Gebet sprechen wollten, und auch Asketen an, die an seinen H\u00e4ngen ihr Einsiedlerdasein fristeten. Von daher ist es eigentlich ein Hohn, dass man einen Touristenberg daraus gemacht hat \u2013 im Winter Skifahren, im Sommer Paragliding. Knapp ein Dutzend der Fallschirmsegler sind hier und es sind immer drei oder vier in der Luft. Das spricht meines Erachtens B\u00e4nde \u00fcber die Tiefe der Religiosit\u00e4t der Japaner (zumindest der daf\u00fcr Verantwortlichen), die ja sonst an Festtagen in langen Schlangen vor den Tempeln und Schreinen ihren offensichtlich reichlich oberfl\u00e4chlichen Ausdruck findet. Der Pragmatismus hat gesiegt und man betet ja ohnehin lieber den Geldgott an (was nat\u00fcrlich keine spezifische Eigenschaft der Japaner ist).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber mal zum Nahwinkel zur\u00fcck: Bis zur Spitze sind es laut offizieller Angabe nur etwa vier Kilometer \u2013 aber die ziehen sich wie Kaugummi. Der Pfad, den ich hinaufgehe, windet sich, sofern notwendig, in Serpentinen den Berg hinauf, und nicht Luftlinie, wie ich das von anderen Orten ja gewohnt bin. Es handelt sich dabei sogar um eine Abk\u00fcrzung, wie mir ein Schild am ersten Rastplatz verr\u00e4t. Der eigentliche Weg f\u00fchrt \u00fcber den Westhang hinauf, aber der ist einige Kilometer l\u00e4nger. Der Ostpfad hier ist offenbar die schnellere Variante, f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen mit wenig Zeit. F\u00fcr die Pilger gab es urspr\u00fcnglich drei Rastpl\u00e4tze, die jeweils an Quellen gelegen waren, die im Laufe der Zeit leider versiegt sind. Hinweisschilder und Sitzb\u00e4nke erinnern daran. Lediglich an der dritten Rast befindet sich ein Wasserhahn, aus dem frisches, k\u00fchles Wasser kommt, aber daf\u00fcr gibt es keine Sitzgelegenheit. Die H\u00e4lfte des Weges f\u00fchrt durch einen Nadelwald, liegt also im Schatten, und der Wald ist angenehm frei von M\u00fcll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem ersten Kamm angekommen und aus dem Wald heraus, stelle ich fest, dass der Aufstieg an der Piste meinen linken Stiefel geschrottet hat! Unglaublich, aber wahr. An der Spitze befindet sich eine daumenbreite, offene Stelle an der Naht zwischen Sohle und Schuh. Da geht sie hin, meine Wasserdichte. Und wenn ich das richtig sehe, werden es die tollen Plastikschn\u00fcrsenkel, die ich erst im Fr\u00fchjahr f\u00fcr den rechten Schuh gekauft habe, auch nicht mehr lange machen. Hoffentlich halten sie, bis ich zuhause bin. Hier gibt es ja keine Schn\u00fcrsenkel in der optimalen Gr\u00f6\u00dfe, wie ich sie brauche. Auf jeden Fall brauchen alle meine vier Schuhe eine General\u00fcberholung, und soweit man mir mitgeteilt hat, gibt es in ganz Trier einen einzigen Schuhmacher, der die n\u00f6tige Ausr\u00fcstung hat, den Kampfschuh BW wieder instand zu setzen. An den Gersheimer Schuhmacher brauche ich erst gar nicht zu denken&#8230; erstens sollte man ihm seinen Ruhestand g\u00f6nnen, und zweitens hat er vor ein paar Jahren erst ein paar Stiefel von mir \u201erepariert\u201c, indem er die lose Sohle mit einer Portion Kleber wieder befestigt hat \u2013 sie ist nach einer Woche wieder abgefallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich kann den weiteren Weg vorerst \u00fcber eine betonierte Stra\u00dfe fortsetzen. Ich lasse den Startplatz der Paraglider rechts von mir liegen und wende mich nach links, in Richtung des zweiten Kamms, auf dem ich ein gr\u00f6\u00dferes Geb\u00e4ude sehen kann. Es handelt sich dabei um das Hotel \u201eAomori Royal\u201c, das mit einem \u201eGrillgarten\u201c, einer Kapelle (f\u00fcr Hochzeiten im christlichen Stil) und einem Golfclub aufwarten kann. Hier oben, auf dem Kamm, befindet sich, ich traue meinen Augen kaum, ein ger\u00e4umiger Golfplatz, und der ist gut besucht.<br>Um zum Gipfel zu kommen, muss man (\u00fcber die Rollbahnen der Golfwagen) quer \u00fcber den Golfplatz gehen, und das Schild <em>\u201eAchten Sie auf fliegende Golfb\u00e4lle!\u201c<\/em> tr\u00e4gt da nicht gerade zu meiner Beruhigung bei. Also, zweite geistige Notiz: Beim n\u00e4chsten Flug nach Japan \u2013 Buschmesser und Stahlhelm nicht vergessen. Immerhin scheint man eine Vorwarnzeit von zwei Sekunden zu haben \u2013 die B\u00e4lle machen leise pfeifende Ger\u00e4usche im Flug, \u00e4hnlich wie M\u00f6rsergranaten. Nein, ich finde den Vergleich ganz und gar nicht unpassend oder zu \u00fcbertrieben, denn das einzige, was einen Golfball von einer solchen Granate unterscheidet, ist, dass er mir keine K\u00f6rperteile wegrei\u00dft, nachdem er vor mir auf dem Boden aufgeschlagen ist. Golfb\u00e4lle bleiben halt an einem St\u00fcck, aber ich sp\u00fcre auch keine gro\u00dfe Motivation, das H\u00e4rteverh\u00e4ltnis von einem \u201eRanger 7\u201c zu meinem Sch\u00e4del zu testen. Ich verlasse die Einschlagzone lieber und gehe \u00fcber eher ungepflegte Pfade neben dem Gel\u00e4nde weiter. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter ist es dann soweit \u2013 ich habe den Gipfel erreicht und dieser hier hat einen Schrein. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001295-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4126\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001295-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001295-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001295-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001295-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001295.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr sch\u00f6ner Platz hier oben. Am Ostrand des Gel\u00e4ndes hat sich auch bereits eine Familie niedergelassen, die sehr verwirrt erscheint, jemanden hier zu sehen, der offenbar zu Fu\u00df den Berg hochgekommen ist. Knapp unterhalb des Schreingel\u00e4ndes befindet sich n\u00e4mlich eine Gondelstation. Man kann vom Fu\u00df des Berges bis zur Spitze auf \u00fcber 700 m H\u00f6he hochfahren. Einer Laune folgend nehme ich mir ein <em>\u201eo-Mikuji\u201c<\/em> aus der bereitgestellten Schale und spende dem Schrein daf\u00fcr 100 Yen. Auf dem Papierzettel befindet sich zun\u00e4chst einmal ein Haiku, dessen Informationsgehalt mir allerdings verborgen bleibt, weil ich die Wortzusammenstellung nicht verstehe. Darunter befindet sich die reichlich buddhistisch klingende Weissagung, dass mir nach allen schmerzhaften Schicksalspr\u00fcfungen der kommenden Zeit zehn Tage Gl\u00fcck ins Haus st\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bleibe noch f\u00fcnf Minuten im Schatten eines Baumes sitzen, dann gehe ich zur Seilbahnstation und setze mich in den \u201ePanoramaraum\u201c. Das Panorama w\u00e4re auch wirklich umwerfend, wenn einem da nicht der Stahlbetonpfosten der Seilbahn im Weg w\u00e4re! Er befindet sich genau in der Mitte vom \u201eBild\u201c. Abgesehen davon kann man weit in die Tsugaru Ebene hineinsehen. Links im Blickfeld erkennt man gleich den Berg Iwaki, rechts am n\u00f6rdlichen Horizont kann man sogar das Gebiet um den Berg Hakk\u00f4da sehen. Ich gebe mir M\u00fche, um den Pfosten herum zu fotografieren. Nach drau\u00dfen zu gehen und mich vor den Pfosten zu stellen, bringt ja auch nichts, weil ja ein paar Meter weiter bereits der n\u00e4chste steht, und der h\u00e4ngt dann genau mit seinem \u201eGeweih\u201c im Bild.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001297-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4127\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001297-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001297-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001297-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001297-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IM001297.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich steige den Berg schlie\u00dflich wieder hinunter und finde am Rand des Golfplatzes einen Golfball. Meiner Sammelleidenschaft folgend nehme ich ihn mit. Ich habe immer noch \u00fcber 40 andere zuhause herumliegen und habe eigentlich keine Ahnung, was ich damit machen soll. Man kann sie wohl kaum bei E-Bay verkaufen mit dem Vermerk, dass sie aus Japan stammen. <br>Der Abstieg geht nat\u00fcrlich deutlich schneller vonstatten als der Aufstieg, und bald sitze ich wieder auf meinem Fahrrad. Mein Magen macht deutliche Ger\u00e4usche und verlangt nach etwas F\u00fcllung. Ich fahre also in den <em>Max Valu<\/em> Supermarkt im Ort und kaufe mir einer Laune folgend drei W\u00fcrstchen, das St\u00fcck f\u00fcr 48 Yen. Sie sind gefroren, aber man kann sie in der Mikrowelle im Markt ja warm machen. Die W\u00fcrstchen sind \u00fcberraschend gut, vor allem die scharfe Sorte. Normalerweise muss ich von W\u00fcrstchen in Japan eher abraten. Vielleicht habe ich ja Gl\u00fcck und finde die gleichen im <em>Max Valu<\/em> in Hirosaki.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann beginnt der R\u00fcckweg, noch einmal 17 km in der sengenden Sonne, diesmal \u00fcber die Bundesstra\u00dfe. Was hat mich blo\u00df auf diese Idee gebracht? Dieser Weg ist n\u00e4mlich l\u00e4nger, weil ich erst wieder durch halb Hirosaki fahren muss, um nach Nakano zu kommen. Kurz vor Sonnenuntergang bin ich dann wieder zuhause \u2013 und die n\u00e4chste Reise kommt gleich morgen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp; JP und Konsorten waren als freiwillige Helfer dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich fasse den spontanen Plan, eine Radtour um den Stadtbereich von Hirosaki herum zu machen, also eine grobe Runde entgegen dem Uhrzeigersinn durch die Vororte, bis ich wieder da bin, wo ich losgefahren bin. 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