{"id":3830,"date":"2024-05-01T07:00:00","date_gmt":"2024-05-01T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3830"},"modified":"2024-04-27T23:20:45","modified_gmt":"2024-04-27T21:20:45","slug":"samstag-01-05-2004-bye-bye-dave","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3830","title":{"rendered":"Samstag, 01.05.2004 \u2013 Bye-bye, Dave"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu meiner gro\u00dfen \u00dcberraschung finde ich die Bibliothek heute offen vor. Nat\u00fcrlich habe ich nicht damit gerechnet, ausgerechnet in Japan einen \u201eTag der Arbeit\u201c vorzufinden, aber ich dachte, dass man so kurz vor den Feiertagen das ganze Wochenende \u201eblaumachen\u201c w\u00fcrde. Ich kann also drei, wenn auch kurze, Berichte schreiben und spiele einen Zug <em>Combat Mission<\/em> gegen Frank. Nachdem der Fahrer Kr\u00e4mer bereits sein Leben lassen musste, hat es heute auch den Sp\u00e4her\/Scharfsch\u00fctzen Lieblang erwischt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 17:00 macht die Bibliothek dann wieder zu und ich fahre ins Ito Y\u00f4kad\u00f4, haupts\u00e4chlich, um Zeit totzuschlagen. Ich erg\u00e4nze meine laufende CD-Bestellung um die <em>\u201eArea 88\u201c<\/em> Single, die interessanterweise bereits ab dem 08. Mai lieferbar ist. Hier ist keine Rede von Verz\u00f6gerungen wegen der \u201eGolden Week\u201c. Ich gebe jedoch an, meine beiden Bestellungen zum gleichen Zeitpunkt, am 15. Mai, abholen zu wollen, und gehe dann in den Buchbereich. Eine Bekannte hat mich ja gebeten, mich nach einem bestimmten Artbook von Tanemura Arina umzusehen, aber es ist nicht vorr\u00e4tig. Stattdessen entdecke ich ein weiteres Artbook, das eine Art Crossover verschiedener Anime von Pioneer zu beinhalten scheint, <em>\u201eDai Und\u00f4kai\u201c<\/em>, <em>\u201eEl Hazard\u201c<\/em>, <em>\u201ePretty Sammy\u201c<\/em> und <em>\u201eTenchi Muy\u00f4\u201c<\/em>. Ich bin versucht, es zu kaufen, aber ich lasse es vorerst. Das will ich erst noch \u00fcberdenken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stattdessen fahre ich ins Naisu D\u00f4 \u2013 von dem ist demn\u00e4chst \u00fcbrigens nur noch die Hauptstelle \u00fcbrig. An dem kleinen Laden unweit meiner Wohnung h\u00e4ngt ein Hinweisschild, dass man ab dem 05. Mai schlie\u00dfe. Obwohl das Ding im Dezember erst renoviert worden ist? Die Profite waren wohl nicht so das Wahre, fernab der Innenstadt. Nat\u00fcrlich gibt es deshalb Preisnachl\u00e4sse und so weiter, aber wenn ich erst gar nicht hingehe, komme ich wohl am billigsten weg. Und was ich brauche, liegt eh hier in der Hauptstelle. Ich habe mir vor langer Zeit zwei Artbooks zur\u00fcckgelegt, <em>\u201eMamono Hunter Y\u00f4ko Final\u201c<\/em> und <em>\u201eShin Tenchi Muy\u00f4\u201c<\/em>. Y\u00f4ko ist noch da, aber Tenchi hat mir jemand vor der Nase weggekauft \u2013 kuyashii! Sehr schade, aber ich habe mir ja auch ewig Zeit gelassen. Viel Wahl hatte ich ja nicht. Das erste Quartal war finanziell ziemlich eng. Ich kaufe also, was noch da ist, und dann sagt die Uhr auch schon \u201eAufbruch!\u201c. Um 18:40 soll ich ja Melanie und Alex vorm Haupttor treffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich um 18:41 ankomme, stelle ich \u00fcberrascht fest, dass die komplette Mannschaft da angetreten ist, die von Dave zu seiner Abschiedsfeier eingeladen worden, bzw. dieser Einladung gefolgt ist, und Dave ist auch da. Von denen, die kommen wollten, ist nur ausgerechnet Alex nicht da. Wir fahren also um 18:45 ohne ihn los, aber eine Minute sp\u00e4ter holt er zu uns auf. Er ist vom Park die Strecke hierher gefahren, um mich und Melanie zu dem betreffenden Restaurant (in dem Dave offenbar mal gearbeitet hat) zu bringen. Der Umweg war leider v\u00f6llig umsonst, weil keiner von uns dreien wusste, dass das Haupttor der <strong>allgemeine<\/strong> Treffpunkt sein w\u00fcrde, und Dave kennt den Weg nat\u00fcrlich ebenfalls. Auf dem Weg schafft es die Spitze der Kolonne (man bemerke: Dave und Alex) allerdings doch tats\u00e4chlich, sich zu verfahren. Nur hundert Meter weit eine falsche Abbiegung hinein \u2013 aber bei der Ortskenntnis, die die beiden haben, ist das beachtlich und schon fast l\u00e4cherlich. Ich glaube, es ist unm\u00f6glich, sich in Hirosaki zu verfahren, wenn man l\u00e4nger als zwei Monate da ist. Mann nimmt den Berg Iwaki als Orientierungspunkt und kommt zwangsl\u00e4ufig nach nicht allzu langer Zeit irgendwo vorbei, wo man sich wieder auskennt. Ich glaube, sogar Trier ist komplizierter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Restaurant <em>\u201eAl Porto\u201c<\/em> befindet sich im hintersten Winkel der Einkaufspassage <em>\u201eRenaissance Center\u201c<\/em>. Wenn man nicht wei\u00df, dass es da ist, kommt man niemals auf die Idee, da hinten noch ein Restaurant zu vermuten. Das Ambiente ist italienisch und das Men\u00fc festgeschrieben. Aha. Professor Carpenter, Davids Mentor in Japan, ist ebenfalls eingeladen und bereits anwesend, und er \u00fcbernimmt das Einsammeln des Kostenbeitrags: 2000 Yen pro Nase. Das ist nicht wenig, bedenkt man, dass ich mich im Yakiniku MooMoo f\u00fcr bereits 1500 Yen um den Verstand fressen kann. Ich hoffe mal, dass ich f\u00fcr mein Geld auch was geboten bekomme.<br>Zuerst einmal wird Bier auf den Tisch gestellt. Nicht, dass ich welches m\u00f6gen w\u00fcrde (und es gibt wenig sp\u00e4ter auch Rotwein), aber die Servierweise mutet mir arg seltsam an. Das Bier wird in offenen Literkr\u00fcgen auf den Tisch gestellt, und jeder kann sich nehmen, was er braucht. Dann sollte man sich aber auch beeilen, weil Bier doch in k\u00fcrzester Zeit absteht. Die nicht-deutschen G\u00e4ste scheint das wenig zu st\u00f6ren, und es scheint, dass sich die Kr\u00fcge auch schnell genug leeren. Mir steht trotzdem der Mund offen. Der Rotwein ist ein <em>\u201eMonte Pulciano\u201c<\/em> von 2001, und der ist bei weitem nicht so sauer, wie ich das von trockenem italienischem Landwein gewohnt bin. Trinkt sich wirklich angenehm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann kommen Servierplatten mit Keksen auf den Tisch. Auf den einen liegt ein St\u00fcckchen Rindfleisch, mit ein paar Streuseln Oregano und einem wenig feierlich anmutenden Klecks\u2026 Tomatenketchup garniert. Aber auf der anderen H\u00e4lfte des Keksangebots liegt jeweils ein St\u00fcck Weichk\u00e4se, dessen aromareiche Rinde mir das Wasser in den Mund treibt. Und der K\u00e4se h\u00e4lt, was sein Geruch verspricht. Ich h\u00e4tte mir am liebsten gleich die ganze Platte zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt, aber Melanie spart bei solchen Gelegenheiten nie mit strafenden Blicken. J<br>Anschlie\u00dfend gibt es d\u00fcnnen, gebackenen Ciabatta Teig mit Oliven, geraspelten Chilis und feinem Knoblauch, sowie die allseits bekannten Wei\u00dfbrotscheiben mit geschmolzener Knoblauchbutter. Die Ciabatta Zubereitung ist einigen bereits zu scharf. Alex gibt seiner \u00dcberraschung Ausdruck und sagt, es sei das sch\u00e4rfste, was er seit l\u00e4ngerer Zeit gegessen habe. <em>\u201eDu Memme!\u201c<\/em>, lache ich ihn aus. Alex versteht Spa\u00df.<br>Vor dem Hauptgericht gibt es noch eine Portion Hasenfutter. Ein besserer Ausdruck ist nat\u00fcrlich \u201eGem\u00fcseplatte\u201c. Es handelt sich dabei um Rohkost in Form von Karotten, Rettich und Salatgurken, in fingerlange Streifen geschnitten, die man dann in die ebenfalls vorhandenen milden Dip-So\u00dfen tunken soll. Ich esse einen Streifen Karotte und einen Streifen Gurke, probiere den Rettich (schmeckt furchtbar) und belasse es dabei. Gem\u00fcse ist gut f\u00fcr Hasen, Hasen sind gut f\u00fcr mich. Alex bemerkt an dieser Stelle allerdings, dass es in Japan zwar Hasen gebe, dass diese aber nicht gegessen w\u00fcrden. Einen Grund kann er mir nicht nennen, offenbar ist einfach noch keiner auf die Idee gekommen, einen Hasen zu servieren. Ich nehme nicht an, dass die Gr\u00fcnde schwerwiegend sind, denn schlie\u00dflich wurden in Notzeiten auch Katzen und Hunde gegessen, und Hungerzeiten waren in Japan nicht selten.<br>Das Hauptgericht besteht \u2013 wer h\u00e4tte das gedacht \u2013 aus Spaghetti, aber davon gibt es immerhin zwei Sorten. Einmal mit einer Schinken-Sahneso\u00dfe (die vielleicht etwas fl\u00fcssig geraten ist, aber ganz hervorragend schmeckt) und dann mit einer ebenso guten, wenn nicht besseren, Muschelso\u00dfe.<br>Zum Schluss gibt es dann wieder Kekse und K\u00e4se, diesmal aber getrennt, und das Interesse am K\u00e4se ist in meiner H\u00e4lfte vom Tisch so gering, dass eine Extraportion f\u00fcr mich \u00fcbrig bleibt. Den Edelschimmel hat sich ein mutiger Japaner genommen, und den kann er von mir aus haben. Edelschimmel ist auch erst interessant, wenn er schon zwei Wochen im Schrank liegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorgesehene Menge \u201eMonte Pulciano\u201c ist irgendwann alle, und stattdessen kommt ein kalifornischer Rotwein auf den Tisch, dessen Name ungenannt bleibt. Vielleicht ist das auch besser so, denn das Zeug w\u00fcrde in Deutschland wohl noch als \u201ePennergl\u00fcck\u201c durchgehen. Den Kalifornier hier w\u00fcrde ich nicht einmal zum Kochen verwenden.<br><em>\u201eWenn Du vorher genug getrunken h\u00e4ttest, w\u00e4re es Dir egal, wie der Wein schmeckt\u201c<\/em>, sagt Alex, und ich bekomme eine Idee davon, was anno dazumal auf der biblischen Hochzeit gelaufen sein muss, auf der Jesus angeblich Wasser in Wein verwandelt hat: Die waren wahrscheinlich alle so sternhagelvoll, dass sie den Unterschied nicht mehr bemerkt haben.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Qualit\u00e4t des gebotenen Men\u00fcs bin ich, abgesehen von dem Ausrutscher beim Wein, vollauf zufrieden, aber die Quantit\u00e4t l\u00e4sst zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Ich befinde mich in einem Zustand <strong>am Rande<\/strong> von \u201esatt\u201c, aber ich h\u00e4tte meinen Anteil ganz bequem noch einmal essen k\u00f6nnen. Alex sagt auch, dass es beim letzten Mal, im vergangenen Jahr, noch mehr gegeben habe. Stelle fest: 2000 Yen sind ein recht gewagter Preis. 1500 w\u00e4ren in Ordnung gewesen, aber die 2000 akzeptiere ich in erster Linie noch wegen der Zugabe von Getr\u00e4nken.<br>Wegen des Preises ist auch ein geh\u00f6riger Teil der in Hirosaki vertretenen Gruppe nicht erschienen. Misi, Irena, Glenn, Valerie, und Marc sind nicht da, ebenso keiner der mir bekannten Chinesen und Koreaner, mit Ausnahme von SangSu, der gelobt, heute nur m\u00e4\u00dfig zu trinken, weil der Weg zu weit sei, ihn nach Hause zu tragen. Seine Logik erreicht heute unerreichbare H\u00f6hen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alex ist mit seiner Freundin erschienen, mit der er seit \u00fcber zwei Jahren zusammen ist und von deren Existenz ich bisher nichts wusste. Sie hat im M\u00e4rz ihren Abschluss gemacht und ist in den Gro\u00dfraum Tokyo umgezogen, wo sie als Kinderg\u00e4rtnerin arbeitet. Sie erz\u00e4hlt, dass sie nicht religi\u00f6s sei, aber sie bekennt sich zu buddhistischen und shintoistischen Ritualen, also zum Beispiel Schreinbesuche an Neujahr, Schelle rasseln, H\u00e4nde klatschen, Sto\u00dfgebet. Shinto sei eigentlich gar keine Religion, sagt sie, sondern nur eine Naturphilosophie. Alex erg\u00e4nzt, dass sie bald zum orthodoxen Christentum konvertiere, damit er sie heiraten k\u00f6nne. Das verwirrt mich ein wenig, da ich nicht annehme, dass das eine Grundvoraussetzung ist. Ich nehme viel eher an, dass auch in Rum\u00e4nien Ehen vom Staat und nicht mehr von der Kirche geschlossen werden. Der gemeinsame Gang zur Kirche ist doch nur sentimentale Schau, der mit Religion herzlich wenig zu tun hat. Aber vielleicht legt er Wert auf die Show?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ansonsten sind da noch drei Japaner in unserem Alter, die ich nicht kenne, und einen davon bekehre ich \u2013 man verzeihe mir die Anma\u00dfung \u2013 zum Essen der Spaghetti auf \u201ezivilisierte\u201c Art und Weise: Mit Gabel <strong>und<\/strong> L\u00f6ffel. Er stellt auch sofort \u00fcberrascht fest, dass das so viel einfacher geht, weil man keinen langen \u201eSpaghettischwanz\u201c mehr in den Mund hineinziehen muss und so auch keine So\u00dfe in der Gegend verteilt. Mit einem anderen f\u00fchre ich das \u00fcbliche Smalltalk-Gespr\u00e4ch \u00fcber unser Woher und was wir so machen, etc.<br>Die beiden Neuseel\u00e4nderinnen essen die Spaghetti mit St\u00e4bchen. Eve teilt ein paar Kurse mit mir, die andere ist Lehrerin in Sapporo. Die redet mit einem sehr britischen Akzent. Das habe sie ihrer Mutter zu verdanken, sagt sie. Au\u00dferdem habe sie Politik studiert, \u201epolitical history\u201c, um genau zu sein, wie sie weiter erkl\u00e4rt. Es ist ganz angenehm, sich mit ihr zu unterhalten, auch wenn sie schnell redet, und auch ziemlich viel. Eine lebhafte Natur, habe ich den Eindruck.<br>Dann w\u00e4re da noch ein Koreaner, dessen Japanisch so \u00fcberzeugend ist, dass die anwesenden Japaner mit offenen M\u00fcndern da sitzen, als er schlie\u00dflich seine Nationalit\u00e4t \u201ebekennt\u201c.<br>Am Ende des Tisches sitzen dann Professor Carpenter und eine japanische Dame um die 50, von der ich allerdings nicht herausfinde, wie sie in diesen Kreis passt. Carpenter, so erfahre ich allerdings, ist der Vorg\u00e4nger von Sawada-sensei als Beauftragter f\u00fcr die Betreuung von Auslandsstudenten.<br>M\u00e9lanie ist auch gekommen. Sie ist dauerhaft mit der Japanerin besch\u00e4ftigt oder mit Professor Carpenter. Es ergibt sich aber auch nicht der Bedarf, mich eingehender mit ihr zu befassen, da ich am heutigen Abend genug anderweitige Unterhaltungsm\u00f6glichkeiten habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich mache ein Foto von Dave und Oyuna. Aber ich glaube, der Blitz wird es viel zu hell machen. Von Oyuna und Alex brauche ich auch noch Portr\u00e4tfotos, aber die verschiebe ich, wegen der Lichtverh\u00e4ltnisse, auf sp\u00e4ter, auf jeden Fall sollte es Tag sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir brechen schlie\u00dflich auf und es zeichnet sich ab, dass noch ein weiteres Lokal besucht werden soll. Daf\u00fcr f\u00fchle ich mich aber eine Spur zu m\u00fcde. Ganz im Gegensatz zu Melanie. Sie m\u00f6chte die feierfreudige Truppe auch weiterhin begleiten. Ich dr\u00fccke Dave die Hand, bedanke mich f\u00fcr die Einladung und w\u00fcnsche alles Gute, bevor ich verschwinde. Melanie wird erst am Morgen um zwei heimkommen, nach einem Besuch im SkattLand.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp; Die fortschreitende Verd\u00fcnnung der schrumpfenden Weinreserve mit Wasser f\u00e4llt dann nicht mehr auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu meiner gro\u00dfen \u00dcberraschung finde ich die Bibliothek heute offen vor. Nat\u00fcrlich habe ich nicht damit gerechnet, ausgerechnet in Japan einen \u201eTag der Arbeit\u201c vorzufinden, aber ich dachte, dass man so kurz vor den Feiertagen das ganze Wochenende \u201eblaumachen\u201c w\u00fcrde. 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