{"id":3657,"date":"2024-02-27T07:00:00","date_gmt":"2024-02-27T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3657"},"modified":"2024-02-24T17:12:16","modified_gmt":"2024-02-24T16:12:16","slug":"freitag-27-02-2004-first-blood","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3657","title":{"rendered":"Freitag, 27.02.2004 \u2013 First Blood"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da ich derzeit davon ausgehe, dass <em>\u201eThe ODESSA File\u201c<\/em>, das erst gestern gekaufte Buch von Forsyth, das Wochenende nicht \u00fcberdauern wird, besorge ich mir heute gleich das n\u00e4chste Buch vom gleichen Autor: <em>\u201eThe Dogs of War\u201c<\/em>. Von der Thematik ebenfalls nicht uninteressant: Eine S\u00f6ldnergeschichte wie ein <em>\u201eShadowrun\u201c<\/em>, nur ohne Science-Fiction und Fantasy Elemente.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Videorekorder k\u00f6nnen wir problemlos umtauschen. Dass das Monoger\u00e4t 1000 Yen billiger ist, macht sich in erster Linie dadurch bemerkbar, dass kein einziges Kabel dabei ist, mit Ausnahme des fest angebrachten Stromkabels. Ich gehe also in den Markt zur\u00fcck und kaufe f\u00fcr 420 Yen ein zweipoliges Cinchkabel. Der Videorekorder funktioniert und liefert ein einwandfreies Bild. Und wir stellen mit Befriedigung fest, dass die Aufnahmequalit\u00e4t des alten Ger\u00e4tes noch in gutem Zustand ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ansonsten besteht der Tag zun\u00e4chst aus meiner Post und weiteren Schneef\u00e4llen.<br>Zun\u00e4chst!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Nachmittag kommt Misi in die Bibliothek und meint, ihm w\u00e4re \u201enach einem Spiel\u201c. Wir reden von <em>\u201eCombat Mission\u201c<\/em>, nennen wir die Dinge beim Namen. Hm, ja, ich h\u00e4tte nichts dagegen. Aber nicht in der Bibliothek. Zu \u00f6ffentlich. Die macht eh um 17:00 bereits zu, w\u00e4hrend der Computerraum im Physikgeb\u00e4ude bis um 21:00 ge\u00f6ffnet hat, wir gehen also dahin. Ab 17:00 muss man sich in eine Besucherliste eintragen, aber das ist nur eine Formalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen zuerst ein Spiel per E-Mail probieren, kopieren die Dateien auf die Festplatten und legen los. Das hei\u00dft, wir reichen uns die Speicherdateien per Diskette hin und her. <br>Hm&#8230; da ist was seltsam auf der dargestellten Landkarte&#8230; ah ja&#8230; Karl hat mir nat\u00fcrlich seine eigene Version des Spiels geschickt, in der keine Updates enthalten sind. Schade&#8230; aber spielbar. Wir spielen die Karte, die ich vor l\u00e4ngerer Zeit einmal von Gersheim angefertigt habe. Ach ja&#8230; wer nicht daran interessiert ist, den Rest des Berichts mit einer groben Kampfbeschreibung zu verbringen, kann schon zur n\u00e4chsten Mail \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Karte stehen 1000 deutsche Punkte gegen 1500 amerikanische. Wir werfen eine M\u00fcnze, wer angreift und Misi wird vom Schicksal dazu auserkoren. Wir spielen nicht mit den Vorgaben, sondern jeder stellt seine Truppe neu nach Gutd\u00fcnken auf. Ich habe eine Kompanie Panzergrenadiere mit einem Artilleriebeobachter (105 mm), vier MG42 Trupps, einen Panther und zwei StuH42 auf den Plan gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es macht sich schnell bemerkbar, dass ich gegen einen absoluten Anf\u00e4nger spiele (und ich bin selbst eigentlich nicht der Ultrakommandeur), denn binnen f\u00fcnf Runden (= simulierte f\u00fcnf Gefechtsminuten) ist seine US Infanterie auf die H\u00e4lfte ihres urspr\u00fcnglichen Wertes reduziert. Mein Panther ist bis an die Biegung der Bliesstra\u00dfe in der N\u00e4he des (heutigen) Kindergartens vorgefahren und \u00fcberblickt die Stra\u00dfe bis zum Ortsausgang Richtung Reinheim \u2013 das ist unrealistisch, aber in dem Spiel nicht anders zu machen. Binnen k\u00fcrzester Zeit stehen zwischen Polizeigeb\u00e4ude und Rathaus ein brennender Pershing und zwei ausgeknipste Shermans. Ein weiterer Sherman ist abseits von der Stra\u00dfe \u00fcber die Felder auf den Lohweg zugefahren und befindet sich bei Spielunterbrechung gerade noch au\u00dferhalb der Er\u00f6ffnungslinie der StuH42.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Sturmhaubitze steht neben Lauers Haus, und jeder, der meinen Heimatort kennt, wird einwerfen: <em>\u201eVon dort aus kann man den Ortsausgang nach Reinheim doch gar nicht sehen!\u201c<\/em> Nun ja, wie bereits angedeutet sind dem Karteneditor des Spiels leider gewisse Grenzen gesetzt, z.B. keine Geb\u00e4ude auf schiefen Ebenen, so dass diese Situation durch weniger Bebauuung m\u00f6glich wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Misis Greyhound, der sich am rechten Bliesufer entlang Richtung Pallmann vortastet, m\u00fcsste sich auch schon l\u00e4ngst fragen, wo die ganzen Krater um ihn herum herkommen \u2013 die stammen von der zweiten Sturmhaubitze, die am Bahnhof steht und das gegen\u00fcberliegende Ufer bestreicht. In dieser letzten heute gespielten Runde beginnt auch meine Artillerie, auf den Jungs da dr\u00fcben rumzuh\u00e4mmern, aber ich werde das Ergebnis erst beim n\u00e4chsten Spieltermin erfahren \u2013 falls Misi nicht bereits jetzt die Fahnen streicht.<br>Er tut es nicht.<br>Ich habe schon spannendere Schlachten gespielt&#8230; aber auf jeden Fall hat es sehr gut getan, nach so langer Zeit wieder einmal \u00fcberhaupt eine <em>\u201eCombat Mission\u201c<\/em> Schlacht zu spielen. N\u00e4chste Woche werde ich Misi einen Crashkurs in Sachen (deutschsprachige) Spieloptionen geben, sofern daf\u00fcr Zeit ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich derzeit davon ausgehe, dass \u201eThe ODESSA File\u201c, das erst gestern gekaufte Buch von Forsyth, das Wochenende nicht \u00fcberdauern wird, besorge ich mir heute gleich das n\u00e4chste Buch vom gleichen Autor: \u201eThe Dogs of War\u201c. 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