{"id":3486,"date":"2023-12-25T07:00:00","date_gmt":"2023-12-25T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3486"},"modified":"2023-12-19T21:36:29","modified_gmt":"2023-12-19T20:36:29","slug":"donnerstag-25-12-2003-for-science","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3486","title":{"rendered":"Donnerstag, 25.12.2003 &#8211; &#8230; for Science!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich haben wir gestern beschlossen, auszuschlafen, aber um 10:00 sind wir nach sechs Stunden Schlaf wieder wach genug, um aufzustehen und den Tag zu beginnen. Mit Ausnahme von Ronald vielleicht. Wir wollen heute in das naturwissenschaftliche Museum unweit von hier gehen. \u201e<em>National Museum of emerging Science and Innovation<\/em>\u201c nennt sich das auf Englisch, \u201e<em>Nihon Kagaku Mirai Kan<\/em>\u201c auf Japanisch. Deutsche \u00dcbersetzung? Hm&#8230; \u201e<em>Japanisches Museum f\u00fcr Zukunftsorientierte Wissenschaften<\/em>\u201c? Da das Museum nicht weit ist, beraten wir, was wir im Anschluss noch machen k\u00f6nnten, aber da Museen in Japan offenbar generell zwischen 16 und 17 Uhr schlie\u00dfen, bleibt uns beim Thema Museumsbesuch nicht viel, denn der glorreiche Rest der stadtweit vorhandenen Besichtigungsoptionen wird von den momentanen Schulferien quasi \u201evernichtet\u201c, weil viele Museen mit Universit\u00e4ten gekoppelt sind; und die haben wegen der Ferien geschlossen. Hinzu kommt, dass wir aufgrund verschiedener Faktoren erst um 13:00 wegkommen, also f\u00e4llt gleich alles ins Wasser, was mit \u00d6ffnungszeiten zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn ich schon bei nebens\u00e4chlichen Faktoren gelandet bin, muss ich gleich noch auf eine weitere Option zu sprechen kommen, die ich an modernen japanischen Toiletten entdeckt habe: Ein Modell, das ich in Tokyo verwendet habe, besitzt die Eigenschaft, Wasser tr\u00f6pfeln zu lassen, sobald man sich draufsetzt, was in k\u00fcrzester Zeit wahre Sturzb\u00e4che auszul\u00f6sen im Stande ist. Und neben der Toilette h\u00e4ngt ein Schild, auf dem zu lesen ist: \u201e<em>Wenn sie die Toilette benutzen m\u00f6chten, klappen Sie vor dem Setzen bitte den Deckel hoch.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe gegen\u00fcber vom Wohnheim auch eine Baustelle gesehen. An sich ist das nichts spannendes, aber die Bauarbeiter hier haben eine besondere Eigenschaft, \u00fcber die man in Deutschland zweifelsohne den Kopf sch\u00fctteln wird: Die Jungs tragen an ihren F\u00fcssen quasi Stofflappen mit Sohlen, anstatt, wie unsereiner gewohnt ist, eine Art Unfallschuhe mit Stahlkappen zum Schutz vor herabfallenden Gegenst\u00e4nden \u2013 was ja am Bau durchaus vorkommen kann, und wenn es nur ein Pflasterstein ist. Auch Pflastersteine machen Aua am Fu\u00df. Ich denke, dass stabiles Schuhwerk doch sehr zur Gesunderhaltung beitragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem ich gestern festgestellt habe, dass man die Au\u00dfenbereiche des Schifffahrtsmuseums einfach so umsonst betreten kann, will ich heute die Gelegenheit nutzen, ein paar Fotos von dem \u201e<em>Emily<\/em>\u201c Flugboot (Bj. 1941) machen, aber die Zeit ist gegen mich und ich finde keine Gelegenheit dazu. Wir gehen ja zum Museum, und der Eintritt kostet dort 500 Yen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mitarbeiter sind irgendwie auff\u00e4llig. Die Damen sind alle um die drei\u00dfig (eine vorsichtige Sch\u00e4tzung meinerseits) und tragen gr\u00fcne Hemden, w\u00e4hrend die Herren allesamt ein St\u00fcck \u00e4lter als 50 sind und ein \u00dcberhemd tragen, auf dem \u201e<em>Volunteer<\/em>\u201c, also \u201e<em>Freiwilliger<\/em>\u201c, geschrieben steht. Alle Mitarbeiter sind nat\u00fcrlich sehr beeilt, alles m\u00f6gliche zu erkl\u00e4ren, wenn man auch nur ein ratloses Gesicht zu machen wagt. Der Service ist also erstklassig, aber ein gewisses K\u00f6nnen in Sachen Japanisch sollte man haben, um einer Erkl\u00e4rung folgen zu k\u00f6nnen, die notwendigerweise eine ganze Wagenladung von Fachbegriffen enth\u00e4lt. Die meisten Exponate ben\u00f6tigen gl\u00fccklicherweise keine Erkl\u00e4rung und sind gewisserma\u00dfen \u201eselbsterkl\u00e4rend\u201c. Zumindest in einem gewissen Ma\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da steht zum Beispiel eine vierachsige Limousine, die \u00e4u\u00dferst bequem ist. Aber den tieferen Sinn der Tatsache, dass ausgerechnet <strong>dieses<\/strong> Modell hier steht, ist mir nicht klar geworden. Ebenso wenig wie das Foto, das ich davon gemacht habe, weil ich den Zoom falsch auf \u201eNahaufnahme\u201c eingestellt habe. \ud83d\ude41<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Halle, an deren Rand das Auto steht, h\u00e4ngt ein Globus von etwa drei Metern Durchmesser, wie ein kugelrunder Fernseher. Die vielen kleinen Dioden auf dem Globus zeigen als Gesamtbild Satellitenaufnahmen von der Erde, viele Bilder zu einem gro\u00dfen zusammengesetzt, und die Aufnahmen werden st\u00e4ndig aktualisiert. Manchmal wechselt die Darstellung und man erh\u00e4lt eine Infrarotaufnahme, oder eine Darstellung der globalen Windverh\u00e4ltnisse. Am Rande der Halle befinden sich Liegest\u00fchle, von denen aus man bequem die Erdkugel wie aus dem Weltraum betrachten kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000617-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3487\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000617-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000617-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000617-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000617-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000617.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Globus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Umweltabteilung nebenan werden Recyclingverfahren vorgestellt. Man kann eine Brennstoffzelle bei der Arbeit beobachten und es gibt offenbar eine Art Plastik, die weniger als ein Jahr ben\u00f6tigt, um vollst\u00e4ndig zu zerfallen. Es gibt auch Aktionsexponate, wo man mikroskopische Ger\u00e4te bedienen kann. Ein Bildschirm zeigt die starke Vergr\u00f6\u00dferung einer Zange und man hat eine Minute Zeit, mit dieser Zange einen bestimmten Zapfen des kleinen Apparates zu ergreifen. Das Prinzip einer Magnetschwebebahn wird ebenfalls vorgef\u00fchrt und ich finde die Bahn nicht weniger interessant als die zahlreichen Kinder, die zum Teil mit offenem Mund die Wagen beobachten, wie sie sich zwei Zentimeter \u00fcber der Unterlage schwebend exakt der Schiene folgend fortbewegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000618-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3488\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000618-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000618-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000618-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000618-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000618.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unscharfe Schwebebahn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter hinten steht eine Maschine, die&#8230; ja, was macht die eigentlich? Die Anordnung von Motoren, Zahnr\u00e4dern und Steuerelementen wird belagert von Kindern. Ich sehe denen eine Weile zu, um herauszufinden, was diese Maschine eigentlich macht. Da ist ein Eingabefeld, das aus 10&#215;10 B\u00e4llen schwarzer und wei\u00dfer Farbe besteht. Man kann die B\u00e4lle anordnen, wie man will und sagt dann der Maschine, dass sie loslegen soll. Die Maschine erkennt den Unterschied zwischen den beiden Arten von B\u00e4llen und empfindet dann das ausgelegte Muster in einem zweiten Feld nach. Das scheint mir alles zu sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000623-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3489\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000623-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000623-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000623-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000623-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000623.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Golfballordner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt auch kleine Roboter, die man mit einem Steuerkn\u00fcppel lenken kann. Es handelt sich um kleine Ger\u00e4te an einem Greifarm, die aussehen wie kleine elektrische Wischmobs mit rotierenden Scheiben an der Unterseite. Aber eigentlich machen sie nicht viel, au\u00dfer sich mit viel L\u00e4rm an ihrem Steuerarm nach links, rechts, vorne und hinten zu bewegen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000614-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3490\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000614-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000614-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000614-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000614-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000614.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Was machen Sie hier?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die anderen Robotfahrzeuge haben f\u00fcr meine Augen mehr Sinn: Sie sind entworfen f\u00fcr unwegsames Gel\u00e4nde und f\u00fcr den Einsatz nach Katastrophen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \u201eHeld\u201c der Roboterabteilung ist nat\u00fcrlich der \u201e<em>ASIMO<\/em>\u201c von Honda. Oder eigentlich m\u00fcsste man sagen, dass ASIMO \u201e<strong>die<\/strong> Held<strong>in <\/strong>der Roboterabteilung\u201c ist&#8230; ASIMO wurde von der Firma Honda mit einer weiblichen Stimme ausgestattet, also personifiziere ich das Ger\u00e4t einfach mal. Es handelt sich bei dem Roboter um eine humanoide Maschine mit Kopf, Augen (das hei\u00dft \u201epaarigen optischen Sensoren\u201c), zwei Armen und Beinen. Sieht ein wenig wie ein kleiner Astronaut aus. Sie ist 120 cm gro\u00df und 52 kg schwer, reagiert auf ihre Umwelt, man kann ihr Fragen stellen, sie gr\u00fc\u00dft und winkt, und wie ein Video beweist, kann sie auch einen japanischen F\u00e4chertanz auf Parkett legen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Assistentin erkl\u00e4rt uns weiter, dass Roboter bei der momentanen Entwicklungsgeschwindigkeit in sp\u00e4testens f\u00fcnfzig Jahren in der Lage sein sollten, eine menschliche Mannschaft im Fu\u00dfball schlagen zu k\u00f6nnen. Sie weist uns au\u00dferdem darauf hin, dass die Bezeichnung \u201e<em>ASIMO<\/em>\u201c nichts mit Isaac Asimov, einem der ber\u00fchmtesten Science-Fiction Autoren aller Zeiten und Erfinder der \u201e<em>Robotergesetze<\/em>\u201c, zu tun habe. Es handelt sich bei ASIMO um ein Akronym, eine Abk\u00fcrzung mittels Anfangsbuchstaben. \u201e<em>ASIMO<\/em>\u201c steht f\u00fcr \u201c<em><strong>A<\/strong><\/em><em>dvanced <\/em><em><strong>S<\/strong><\/em><em>tep in <\/em><em><strong>I<\/strong><\/em><em>nnovative <\/em><em><strong>Mo<\/strong><\/em><em>bility<\/em>\u201d, also etwa f\u00fcr \u201e<em>Fortschrittliche Stufe Neuerer Beweglichkeit<\/em>\u201c? Ich glaube, ich habe noch nie den Versuch gemacht, \u201e<em>innovativ<\/em>\u201c zu \u00fcbersetzen und mir fehlt dazu gerade das W\u00f6rterbuch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ASIMO diene nur der Unterhaltung, sagt die Assistentin, und solle den Menschen Spa\u00df bereiten. Da die Frau die Grundregeln der englischen Sprache beherrscht, lasse ich es mir nicht nehmen, mit ihr eine japanisch-englische Diskussion \u00fcber die Ethik solcher Entwicklungen zu f\u00fchren. Mehr Englisch als Japanisch, wie ich zugeben muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Beispiel bin ich der Meinung, dass Roboter nicht so intelligent werden d\u00fcrfen, dass sie in der Lage sind, sich ihrer eigenen Existenz bzw. Situation bewusst zu werden oder anfangen, kreativ zu denken. Sollten sie das jemals k\u00f6nnen, kann man sie eben nicht mehr skrupellos als Arbeitstiere einsetzen, sondern muss ihnen menschliche Rechte einr\u00e4umen. Au\u00dferdem kann ich mir denken, dass viele Menschen Angst davor haben, dass eine Maschine menschliche Eigenschaften entwickeln k\u00f6nnte. Menschen m\u00f6gen keine Dinge, die sie f\u00fcrchten. Das gibt nur \u00c4rger. Roboter d\u00fcrften im Hinblick auf die prognostizierte F\u00e4higkeit, Menschen beim Fu\u00dfball schlagen zu k\u00f6nnen, billige (und willige) Arbeitskr\u00e4fte werden. Sie m\u00fcssen weder schlafen noch essen oder trinken, sie haben keine Lebenshaltungskosten im menschlichen Sinne, die der Arbeitgeber in Form von Lohn tragen m\u00fcsste, um sich die Belegschaft zu erhalten. Und Roboter streiken auch nicht. Das d\u00fcrfte vielen Leuten, die von ihrer H\u00e4nde Arbeit leben, nicht gerade Behagen bereiten.<br>Und weil ich Menschen generell pauschal f\u00fcr gef\u00e4hrlich halte, sind auch die von ihnen entworfenen Roboter potentiell gef\u00e4hrlich, vor allem, wenn sie zu intelligent werden. Ich frage, ob denn nicht jetzt schon kriegerische Anwendungsm\u00f6glichkeiten absehbar seien? Nat\u00fcrlich hei\u00dfe es offiziell, dass die Roboter nur friedlichen Zwecken dienen sollten, aber wer wacht \u2013 mit welcher Autorit\u00e4t? \u2013 dar\u00fcber, dass das auch so bleibt? Und wer sucht diese W\u00e4chter aus?<br>Ich bin nicht sicher, ob sie meine Argumente nachvollziehen konnte oder ob sie einfach an ihr vorbeigegangen sind. Eine nette Gespr\u00e4chspartnerin, aber entweder sieht sie mit unglaublichem Optimismus in die Zukunft \u2013 oder sie ist einfach uneinsichtig. Sie glaubt an das Gute im Roboter und l\u00e4sst sich nicht beirren. Ich f\u00fcr meinen Teil habe reichlich wenig Vertrauen in die Kreativit\u00e4t der Menschen. Sprengstoff wurde auch mal erfunden, um im Osten bunte Feuerwerke an den Himmel zu zaubern und im Westen Bergleuten die Arbeit zu erleichtern.<br>Ich mache ein Bild von ihr vor dem ASIMO und versichere, dass das Bild nur privaten Zwecken zugef\u00fchrt werde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000621-1-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3492\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000621-1-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000621-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000621-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000621-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000621-1.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Helferin und ASIMO<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asimovs Robotergesetze w\u00e4ren \u00fcbrigens in der Tat eine lohnende Beigabe. Kriege ich sie zusammen?<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Roboter darf niemals einem Menschen schaden<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Roboter muss den Befehlen seines Besitzers unbedingt Folge leisten<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Roboter darf keinen Befehlen Folge leisten, die Punkt 1. widersprechen<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \u201e<em>Bicentennial Man<\/em>\u201c ist \u00fcbrigens eine von Asimovs schw\u00e4cheren Geschichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck zum Museum. Die Abteilung f\u00fcr Naturwissenschaft zeigt den Aufbau des menschlichen Gehirns und den Vergleich mit den Gehirnen verschiedener Tierarten, und man versichert uns, dass es sich bei den Scheiben um echtes Gewebe handele. Ein DNA-Strang aus Plastik steht in der Gegend herum, des weiteren eine Weltraumwohneinheit, wie die ISS sie verwendet, und eine Reihe von St\u00fccken, die die Manipulationsf\u00e4higkeit des Gehirns darstellen. Da ist zum Beispiel eine Brille, die die Oben-Unten-Wahrnehmung vertauscht. Damit ausgestattet, soll man nun versuchen, einen Stab durch L\u00f6cher in einer Platte zu schieben. Das ist nicht so einfach, wie es sich vielleicht anh\u00f6rt und es kostet eine Menge Konzentration, wenn man sich nicht anstellen will, wie ein komplett Betrunkener.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessanter fand ich den phonetischen Versuch daneben. Zuerst sieht und h\u00f6rt man sich die Artikulation der Silben \u201e<em>ba<\/em>\u201c und \u201e<em>ga<\/em>\u201c an, die man mit den ersten beiden Auswahlfeldern aktivieren kann. Das hei\u00dft, man h\u00f6rt die Laute und sieht gleichzeitig auf dem Bildschirm den Sprecher mit der dazu geh\u00f6renden Mundbewegung, beides passt also zueinander. Das dritte Auswahlfeld dagegen verwirrt meine Freunde und die fragen sich, was da nun eigentlich gezeigt werden soll. Sie sagen, sie h\u00f6ren in der ersten Auswahl \u201e<em>ba<\/em>\u201c, in der zweiten \u201e<em>ga<\/em>\u201c und bei der dritten schlie\u00dflich \u201e<em>da<\/em>\u201c. Ich glaube, wenn man die japanische Erkl\u00e4rung nicht verstehen kann <strong>oder<\/strong> keine Ahnung von Phonetik hat, bleibt einem der Sinn des Apparates verschlossen. Da ich zumindest ein Basiswissen im Bereich Phonetik habe, interpretiere ich die Vorf\u00fchrung in diesem Moment wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Augen <strong>sehen<\/strong>, dass die Sprecherin auf dem Bildschirm \u201e<em>ga<\/em>\u201c artikuliert, aber aus dem Lautsprecher kommt der Laut \u201e<em>ba<\/em>\u201c. Die Ohren <strong>h\u00f6ren<\/strong> also was anderes, als das, was die Augen aus der Mundbewegung interpretieren, und als Ergebnis erreicht der Laut \u201e<em>da<\/em>\u201c unser Bewusstsein. Unsere Wahrnehmung ist wegen der widerspr\u00fcchlichen Eingabe verwirrt und w\u00e4hlt einen Mittelweg. Ich bin so froh dar\u00fcber, dass ich sicher bin, die L\u00f6sung gefunden zu haben, dass ich dar\u00fcber (schlau!) vergesse, den Namen des vorgef\u00fchrten Effektes zu notieren. \u201e<em>McMurk<\/em>\u201c oder \u201e<em>McGurk-Effect<\/em>\u201c k\u00f6nnte der hei\u00dfen, aber das klingt nur vage vertraut und eigentlich so seltsam, dass ich kaum glauben mag, dass es richtig sein k\u00f6nnte. <strong>Aber:<\/strong> ich bin richtig gut \u2013 die Seite <a href=\"http:\/\/www.media.uio.no\/personer\/arntm\/McGurk_english.html\">http:\/\/www.media.uio.no\/personer\/arntm\/McGurk_english.html<\/a><a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> best\u00e4tigt meine Theorie:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Most adults (98%) think they are hearing &#8220;<\/em><em><strong>da<\/strong><\/em><em>&#8221; &#8211; a so called &#8220;fused response&#8221; &#8211; where the &#8220;<\/em><em><strong>d<\/strong><\/em><em>&#8221; is a result of an audio-visual illusion. In reality you are hearing the sound &#8220;<\/em><em><strong>ba<\/strong><\/em><em>&#8220;, while you are seeing the lip movements &#8220;<\/em><em><strong>ga<\/strong><\/em><em>&#8220;. The &#8220;<\/em><em><strong>McGurk effect<\/strong><\/em><em>&#8221; was first described by Harry McGurk and John MacDonald in &#8220;Hearing lips and seeing voices&#8221;<\/em>. (Nature 264, 746-748; 1976).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und da gibt es das Ganze ausf\u00fchrlicher: <a href=\"http:\/\/www.haskins.yale.edu\/haskins\/HEADS\/mcgurk.html\">http:\/\/www.haskins.yale.edu\/haskins\/HEADS\/mcgurk.html<\/a><a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir entdecken noch ein Infrarotger\u00e4t, das dazu eingesetzt wird, um Leute mit Fieber (wegen SARS) schon bei der Einreise an ihrer erh\u00f6hten Temperatur erkennen zu k\u00f6nnen. Es misst auf 0,1 Grad Celsius genau. Hier im Museum dient das Ger\u00e4t nat\u00fcrlich der Unterhaltung. Ein \u00e4lterer Herr steht da und dr\u00fcckt jedem, der m\u00f6chte, eine Flasche mit eiskaltem Wasser in die Hand, die man dann in Richtung Kamera halten soll, um die dunkle Handfl\u00e4che dann zu bestaunen. Das ist nat\u00fcrlich nicht ultimativ spannend, also dr\u00fccke ich mir den Flaschenboden an die Stirn und lasse ein Foto davon machen, wie ich mit einem dunklen Fleck auf der Stirn in der Infrarotaufnahme aussehe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000629-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3493\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000629-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000629-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000629-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000629-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000629.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ohne Fleck<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuletzt steigen wir in eine Apparatur, die wir auf den ersten Blick f\u00fcr einen Erdbebensimulator halten. Es handelt sich um einen gro\u00dfen wei\u00dfen Kasten, vielleicht 2,5 m breit, 3 m lang und knapp 2 m hoch, zzgl. der Rollen und St\u00fctzen darunter. Es wackelt und schaukelt wie wild, rollt langsam vor und schnell wieder zur\u00fcck. Das k\u00f6nnen wir uns nicht entgehen lassen, und wir haben Gl\u00fcck \u2013 wir erwischen die letzte Fuhre, bevor das Museum schlie\u00dft. Es handelt sich nicht um einen Erdbebensimulator. Stattdessen handelt es sich mehr um eine Luxusausgabe von Heimkino, mit acht Sitzpl\u00e4tzen inklusive Sicherheitsgurten, Surroundlautsprechern und&#8230; Bewegungssimulation! Ein Film l\u00e4uft ab. Ein Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Die Kamera fliegt gem\u00fctlich auf das Ei zu, und unser Kino schwankt entsprechend sanft mit. Das Ei wird aufgeschlagen. Jedes Klopfen auf der Schale ist ein kleines Beben in unserem kleinen Kino. Die Kamera f\u00e4hrt in das Ei hinein wie in das Innere der Erde, es folgt ein schneller Kameraflug durch unterirdische H\u00f6hlen, mit pl\u00f6tzlichen und sehr deutlich sp\u00fcrbaren Ausweichbewegungen, wenn auf einmal ein Hindernis auftaucht. Schlie\u00dflich landet die Kamera auf einem Lavasee und kommt zur Ruhe. Dann wackelt und schaukelt alles st\u00e4rker und st\u00e4rker, und schlie\u00dflich schie\u00dft der Lavasee nach oben und presst die Kapsel durch einen engen Schlot aus einem Vulkan heraus ins Weltall. Man kann die Beschleunigung sehr sch\u00f6n nachf\u00fchlen. Im All herrscht dann zwar keine Stille (die ISS piept an uns vorbei), aber die Bewegungen sind sehr ruhig und fl\u00fcssig, werden schlie\u00dflich schneller und ruckartiger, als unsere Simulationskapsel wieder in die Atmosph\u00e4re eintaucht und ins Meer st\u00fcrzt (ein toller Aufprall!). Dann schwimmen wir mit allen m\u00f6glichen Meerestieren um die Wette, mal mehr und mal weniger ruckelig, und tauchen schlie\u00dflich aus dem leergel\u00f6ffelten Ei wieder auf.<br>Ich will auch so was f\u00fcr meinen Fernseher! \u201e<em>Saving Private Ryan<\/em>\u201c kommt bestimmt gut mit einer solchen Anlage&#8230; macht den Lauf \u00fcber den Strand wahrscheinlich zum hautnahen Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Museum schlie\u00dft, wir gehen nach Hause. Das hei\u00dft, eigentlich geht jeder seiner Wege: Ronald f\u00e4hrt nach Shinbashi, weil er eine DVD wieder zur\u00fcckgeben muss, Melanie geht in den \u201e<em>Daily Yamazaki<\/em>\u201c Konbini, Ricci geht nach oben in die Wohnung zur\u00fcck, weil ihr die Schaukelei nicht gut bekommen ist und ich gehe ein wenig in den Parkanlagen spazieren, f\u00fcr die Odaiba so ber\u00fchmt ist. Ich gehe auch nach \u201e<em>Aqua City<\/em>\u201c, das ist ein Konsumtempel mit Tokyo-typischen Preisen und einer Unzahl von L\u00e4den. Die eine H\u00e4lfte verkauft Kleidung, die andere H\u00e4lfte verkauft Essen in diversen Formen, und alles ist teuer. Irgendwo im Gang sitzt eine Zeichnerin und malt Bilder von Leuten (f\u00fcr 1500 Yen pro Person) im Mangastil. \u201e<em>10 Minuten pro Bild<\/em>\u201c, hat sie auf ein Schild geschrieben. Ich habe Interesse, aber erstens bin ich ohne Melanie hier und zweitens stehen da noch vier Leute in der Warteschlange, und so viel Zeit will ich nicht investieren. Ich gehe zur\u00fcck zum Wohnheim, aber nicht an der Stra\u00dfe, sondern am Wasser entlang, und entdecke dort die lokale Knutschmeile. Viele P\u00e4rchen sitzen auf den Stufen und B\u00e4nken im Park und haben eine sch\u00f6ne Zeit zusammen. Die Sitzb\u00e4nke in der Kiefernpflanzung laden direkt dazu ein, einige davon sind zwischen den B\u00e4umen versteckt, wo weitere, kleinere Spazierpfade durchf\u00fchren. Ich entscheide mich f\u00fcr den Weg, auf dem ich die wenigsten Leute st\u00f6re. Am gegen\u00fcberliegenden Ufer befinden sich die Hafenanlagen und aus der Ferne betrachtet sind sie ein wirklich sch\u00f6ner Anblick, mit den beleuchteten Kr\u00e4nen und Lagerh\u00e4usern. Ich gehe dann aber endg\u00fcltig wieder zum Wohnheim zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000634-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3494\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000634-800x600.jpg 800w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000634-300x225.jpg 300w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000634-768x576.jpg 768w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000634-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IM000634.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Odaiba by Night<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben noch nichts gegessen und wollen ausw\u00e4rts essen. Wir gehen \u201eitalienisch\u201c essen, in ein Lokal einer Kette von kosteng\u00fcnstigen \u201e<em>Familienrestaurants<\/em>\u201c mit Namen \u201e<em>Saizeriya<\/em>\u201c. Ich erlebe das erste Restaurant in meinem Leben, vor dem man anstehen muss. Etwa 15 Minuten lang. Ich komme mir vor wie im alten Ostblock. Nicht, dass ich da schon mal gewesen w\u00e4re, aber ich erhalte hier ein Qu\u00e4ntchen von dem Feeling.<br>Satt (ja, <strong>ich<\/strong> satt) f\u00fcr umgerechnet 11 E w\u00fcrde ich kosteng\u00fcnstig nennen, vor allem in Tokyo. Und derartiges \u201eitalienisches Essen\u201c habe ich in Italien noch nicht gesehen: \u201e<em>Nero Spaghetti<\/em>\u201c. Die sind nicht etwa flambiert, nein, nein, die sind <strong>schwarz<\/strong>! Warum sind die schwarz? Weil diese Spaghetti mit Tintenfischbeilage serviert werden. Die schwarze F\u00e4rbung kommt von der Tinte des Tintenfisches. Der Geruch ist eigentlich zum Abgew\u00f6hnen, der Geschmack ist lediglich gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, aber mit etwas Parmesan und Tabasco ist das Ganze direkt zum Angew\u00f6hnen. Das muss ich unbedingt noch einmal essen, wenn ich wieder Gelegenheit erhalte.<br>Nat\u00fcrlich hat die Portion Spaghetti nicht allein 11 E gekostet \u2013 ich habe noch zwei kleine Pizzen dazu bestellt, und f\u00fcr weitere 180 Yen bekommt man Nomih\u00f4dai, also alkoholfreie Getr\u00e4nke, so viel man haben m\u00f6chte. Ich empfehle diese Restaurantkette wirklich und ernsthaft jedem, der seinen Fu\u00df einmal nach Tokyo setzt und Zeit hat, in die Stadt zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Der Link existiert nicht mehr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Der Link existiert nicht mehr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich haben wir gestern beschlossen, auszuschlafen, aber um 10:00 sind wir nach sechs Stunden Schlaf wieder wach genug, um aufzustehen und den Tag zu beginnen. Mit Ausnahme von Ronald vielleicht. 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