{"id":344,"date":"2009-01-07T19:26:51","date_gmt":"2009-01-07T18:26:51","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=344"},"modified":"2009-09-25T11:41:02","modified_gmt":"2009-09-25T09:41:02","slug":"blitzkrieg-in-fernost-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=344","title":{"rendered":"Blitzkrieg in Fernost (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pacific Storm<\/strong>, das den Spieler einen individuell gestaltbaren Pazifischen Krieg erleben l\u00e4sst, k\u00f6nnte das Spiel sein, das ich schon immer haben wollte: Eine strategische Simulation, in der man Gro\u00dfverb\u00e4nde \u00fcber eine Landkarte mit entsprechend gro\u00dfem Ma\u00dfstab bewegt, die aber gleichzeitig die Option bietet, bei Bedarf in die taktische Position eines einfachen Soldaten zu springen. Das Versprechen der Hersteller sieht dabei so aus: Strategiesimulation, taktische Einzelschlachten, individuelle Waffenbedienung.<\/p>\n<p>Das mit der Strategiesimulation stimmt, und ebenso kann man, wenn man denn will, die Treffen mit dem Feind im Taktikmodus spielen, anstatt den Kampf automatisch berechnen zu lassen und mit den mitunter extremen Verlusten zu leben. Was die individuelle Waffenbedienung angeht, so findet man sich in Realit\u00e4t allerdings auf ein paar wenige Rollen beschr\u00e4nkt: Man kann die Flakgesch\u00fctze jedes beliebigen Schiffstyps bedienen (nicht aber die Flugabwehr eines St\u00fctzpunkts), und man kann jedes Flugzeug selbst fliegen, nicht nur J\u00e4ger, sondern auch Bomber mit allen inh\u00e4renten Waffenoptionen (MGs, Bomben, und ggf. Lenkraketen) \u2013 ein unsch\u00e4tzbarer Vorteil, wenn man will, dass auch mal ein gegnerisches Schiff versenkt wird. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Diese Meinungs\u00e4u\u00dferung, bislang zu sch\u00e4tzungsweise zwei Dritteln in einem Word Dokument ausformuliert, wird lang&#8230; sehr lang. Ich versuche deshalb, die einzelnen Teile nicht l\u00e4nger als 2000 W\u00f6rter zu machen und nur einen oder zwei pro Woche zum Thema zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p><strong>1. Die USA im Frieden<\/strong><\/p>\n<p>Hier geht es um die Friedensphase des \u201eHistorischen Szenarios\u201c, die ich w\u00e4hrend meines Spiels f\u00fcr die Vereinigten Staaten bis zur Er\u00f6ffnung der Feindseligkeiten Ende 1941 gespielt habe. Das Spiel beginnt Ende 1940. Die ersten historischen Meldungen, die man erh\u00e4lt, handeln vom britischen Angriff auf Eritrea und Hitlers Weisung, den Krieg gegen die UdSSR vorzubereiten.<\/p>\n<p><strong>1.1. Regierungsauftr\u00e4ge<\/strong><br \/>\nEine wichtige Option ist die Frage \u201eRegierungsauftr\u00e4ge anzeigen j\/n?\u201c<br \/>\nRegierungsauftr\u00e4ge haben Vorteile: Wenn man sie zeitgerecht erledigt, bekommt man Geld f\u00fcr kleine Auftr\u00e4ge (wie: \u201eErrichten Sie Flugabwehrstellungen in Manila innerhalb von 55 Tagen\u201c), und einen zus\u00e4tzlichen Moralbonus f\u00fcr technische Auftr\u00e4ge (wie: \u201eErforschen Sie die Technologie Schallmessger\u00e4t innerhalb von 80 Tagen\u201c). Der Moralbonus wirkt sich auf die wirtschaftliche Produktion aller St\u00fctzpunkte aus, und schl\u00e4gt mit 10 % zu Buche. Das klingt stark, aber meines Erachtens \u00fcberwiegen die Nachteile.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kleinen Auftr\u00e4ge bekommt man einen Budgetbonus von 800.000 Dollar \u2013 die nicht weiter auffallen, wenn sich auf dem Konto bereits einige Millionen oder Milliarden befinden. Nat\u00fcrlich macht Kleinvieh auch Mist, aber was einem dabei auf den Keks geht, ist die Tatsache, dass die Kriegsg\u00fcterproduktion nur an der US Westk\u00fcste m\u00f6glich ist, das hei\u00dft, man muss das Produkt, das irgendwo aufgepflanzt werden soll (wie besagte Flugabwehrstellungen), erst einmal mit einem Frachter dort abholen und hinbringen. Die Fabriken, die man in den \u201eKolonien\u201c baut, dienen nur der Steigerung der Steuereinnahmen und gegebenenfalls der Rohstoffproduktion, sie erzeugen keine Fertigprodukte. Ja, es ist nicht einmal m\u00f6glich, woanders als an den Hauptst\u00fctzpunkten Schiffe und Flugzeuge auf einen h\u00f6heren technischen Stand zu bringen, also einen neuen Motor oder ein neues Ger\u00e4t einzubauen. Die notwendige M\u00fche \u2013 modernere Einheiten aus der Heimat herschicken, alte herausl\u00f6sen, ersetzen, und zur Erneuerung nach Hause schicken, wiederholen \u2013 verleitet dazu, das Upgrade erst gar nicht in Angriff zu nehmen und das alte Ger\u00e4t erst bei Verlust zu ersetzen.<\/p>\n<p>Geb\u00e4ude lassen sich \u00fcberall ohne Hilfe aus den Heimatbasen bauen, man kann die 800.000 Dollar Pr\u00e4mie also bequem einstreichen, wenn es z.B. mal hei\u00dft \u201eErrichten Sie ein Industriegeb\u00e4ude in Dawao innerhalb von 150 Tagen\u201c \u2013 wobei ich hinzuf\u00fcgen m\u00f6chte, dass die Errichtung eines solchen Geb\u00e4udes sechs Millionen kostet.<br \/>\nAber bei Importartikeln sieht es meist \u00fcbel aus, weil man eine Frachterflotte zur rechten Zeit am rechten Ort (= Westk\u00fcste, in der Regel San Diego) haben muss, was selten der Fall ist, auch eingedenk der Tatsache, dass es eine Weile dauert, die Ware \u00fcber den ganzen Pazifik zu schippern.<\/p>\n<p>Bei Versagen in kleinen Auftr\u00e4gen muss man eine Konventionalstrafe in H\u00f6he der doppelten Pr\u00e4mie zahlen. Nachdem mein Konto irgendwann mehrere Milliarden schwer war, habe ich auf dieses Kleingeld auch noch gepfiffen, und so gebaut, wie halt gerade m\u00f6glich war.<br \/>\nDie gro\u00dfen Auftr\u00e4ge, die Forschungsauftr\u00e4ge, machen sich bei Versagen viel extremer bemerkbar. Verpasst man den Stichtag, sinkt \u00fcberall die Moral um 30 %, was ernsthafte Auswirkungen auf die Produktionsf\u00e4higkeit der Fabriken und die Leistungsf\u00e4higkeit der Truppen hat.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr mich allerdings viel schwerer wiegt, ist, dass man so vorgeschrieben bekommt, was man in welcher Reihenfolge zu erforschen hat \u2013 die Freiheit bei der Spielgestaltung sinkt auf diesem Feld auf den Nullpunkt. Anstatt sich auf etwas bestimmtes zu konzentrieren, wird mal dies und mal das gefordert, statt zu klotzen, wird gekleckert. Ich pers\u00f6nlich folge dem Grundsatz, dass wer den Himmel beherrscht, den Krieg schon gewonnen hat, also konzentriere ich mich auf die Motoren und die Bewaffnung der Luftstreitkr\u00e4fte. Wenn ich die Auswahl der \u201eRegierung\u201c \u00fcberlasse, dann wollen die erst mal den 1200-PS-Motor, dann das Schallmessger\u00e4t, dann die Magnetfeldr\u00f6hre, usw. Damit st\u00e4rkt man alle Waffengattungen ein bisschen, aber auch keine richtig. Ich will, dass meine Flugzeuge schneller fliegen und h\u00f6her steigen k\u00f6nnen, als die des Gegners, und dass sie durch die fr\u00fchzeitige Einf\u00fchrung der 20 mm Kanone alles vom Himmel pusten k\u00f6nnen, damit die Bomber freie Fahrt haben.<\/p>\n<p>Interessant dabei ist, dass ein Zufallsgenerator entscheidet, welche Technologien die (sonst verborgenen) Verb\u00fcndeten bereits entwickelt haben, man kann sie f\u00fcr einen entsprechenden Obolus kaufen. Bei intelligentem Finanzmanagement ist das kein Problem. Es kann aber nat\u00fcrlich auch sein, dass man Unmengen Geld besitzt, die Bundesgenossen aber nichts zu bieten haben.<\/p>\n<p>Im Fall, dass man Regierungsauftr\u00e4ge ausschaltet, erh\u00e4lt man keinerlei Belobigungen, also kein Geld und auch keinen Moralbonus, sobald eine technische Errungenschaft fertig ist.<\/p>\n<p><strong>1.2. Material- und Rohstofftransport<\/strong><br \/>\nIm Optionsmen\u00fc kann man au\u00dferdem Einstellungen machen, die einem das Mikromanagement leichter machen sollen. Zum Beispiel kann man einstellen, dass Rohstoffe (\u00d6l, Eisen, Aluminium) automatisch an die Heimatbasen (Bremerton, Monterey, San Diego) geliefert werden, und dass \u00d6l, Munition und Mannschaften von dort aus selbstregelnd an die St\u00fctzpunkte im Pazifik verschifft werden. Eine weitere Option, die die Arbeit des Kommandeurs erleichtern soll, ist das automatische Auftanken von Schiffen, sobald sie im Hafen festmachen.<\/p>\n<p>Auch das klingt alles wunderbar \u2013 ist es aber nicht, da die Praxis dem Anspruch nicht gerecht wird. Zuerst muss man wissen, dass die Westk\u00fcste der USA autark ist, was jeglichen Rohstoffnachschub betrifft, sie braucht die Lieferungen aus den Kolonien nicht. Die \u00d6l produzierenden Kolonien sind Banjarmasin und Miri auf Borneo, und Palembang auf Sumatra. Diese m\u00fcssen dann eigentlich nur Hong Kong und Singapur versorgen, wobei Hong Kong selbst 50000 t \u00d6l im Monat produziert. Die Unabh\u00e4ngigkeit der USA ist allerdings in der Programmierung irgendwie nicht angekommen. Stellt man den Rohstoffverkehr auf automatisch, entspinnt sich folgende Handlung:<\/p>\n<p>Die Tankerflotte 1234 (alle Verb\u00e4nde haben Nummernbezeichnungen mit drei oder vier Stellen) beginnt ihre Fahrt in Bremerton, tuckert um die halbe Welt, geht in Miri vor Anker, und nimmt 150.000 t \u00d6l mit. Da auch ein gut ausgebauter Hafen eine Maximalkapazit\u00e4t hat, kann das ein paar Tage dauern, aber man kann angeben, dass man informiert werden m\u00f6chte, sobald der Lade- oder Entladevorgang beendet ist. Da f\u00e4ngt es aber schon an, kompliziert zu werden.<\/p>\n<p>Hat man die Option \u201eEinheiten im Hafen automatisch ausstatten\u201c (also mit Treibstoff = \u00d6l) gew\u00e4hlt, wird sofort, ohne Zutun des Spielers, mit dem Beladen begonnen. Das hei\u00dft, so wie z.B. ein Schlachtschiff automatisch betankt wird, werden Frachter automatisch mit \u00d6l beladen. Dabei kann es aber passieren, dass die Tankerflotte nur begrenzt \u00d6l l\u00e4dt, warum auch immer. Sobald die Tanker im Hafen sind, sollte man daher den Ladevorgang selbst in Gang setzen, indem man explizit sagt, dass die Flotte voll auftanken soll. Den automatisch erstellten Tankauftrag l\u00f6scht man am besten und ersetzt ihn durch einen manuellen, denn selbst wenn man der Liste der Ladeauftr\u00e4ge \u201evoll machen\u201c entnehmen kann, muss das nicht hei\u00dfen, dass die Schiffe auch vollst\u00e4ndig gef\u00fcllt werden \u2013 bei automatischer Einstellung werden die Tanker aufbrechen, sobald sie nach Meinung der KI voll genug sind. Meist hei\u00dft das \u201evoll\u201c, aber manchmal ist es eben nur ein Minimum. Nur ein manuell erstellter Ladebefehl schafft da Abhilfe.<\/p>\n<p>Nach Beendigung der Ladearbeiten tuckern sie jedenfalls \u00fcber den Pazifik, kommen in Bremerton an und m\u00fcssen unter Umst\u00e4nden feststellen, dass die lokale \u00d6lproduktion die vorhandenen Lagerkapazit\u00e4ten bereits voll ausgesch\u00f6pft hat. Das f\u00fchrt dann aber nicht dazu, das der Flotte ein anderer Hafen, der noch freie Kapazit\u00e4ten hat, zugewiesen wird, nein! Stattdessen legen sie ab, tuckern wieder um die halbe Welt, gehen wieder in Miri vor Anker und k\u00f6nnen gar nicht verstehen, warum ihnen der Hafenmeister dort einen Vogel zeigt. Also fahren sie wieder zur\u00fcck nach Bremerton, und so weiter, und so fort\u2026<\/p>\n<p>Die automatische Weiterverteilung von \u00d6l und Nachschubg\u00fctern an die bed\u00fcrftigen St\u00fctzpunkte klappt nie. Die automatisch erstellten und in den Lieferh\u00e4fen einsehbaren Bestelllisten werden immer l\u00e4nger, aber sie werden nie abgearbeitet (nie!), weil die KI nur die Produktions-, also die Heimath\u00e4fen, im Sinn hat, man muss sich selbst darum k\u00fcmmern, dass die vorgeschobenen Basen ausgestattet werden. Die Organisation der KI zu \u00fcberlassen, f\u00fchrt in der Regel zu schwachsinnigen Aktionen wie dem Abtransport von \u00d6l in Richtung Westk\u00fcste aus H\u00e4fen, die auf \u00d6limport angewiesen sind, und deren \u00d6lvorr\u00e4te man braucht, um weitab von der Heimat \u00fcberhaupt operieren zu k\u00f6nnen. Man muss h\u00f6llisch aufpassen, dass eine Tankflotte, die man zu einem Vorposten geschickt hat, nicht kurz nach dem Einlaufen mit der kompletten Fracht wieder zur\u00fcck in die Heimat dampft. Und das kommt \u00f6fter vor, weil man seine Augen nicht \u00fcberall haben kann. Dann haben die Schiffe bereits ein paar Hundert Kilometer hinter sich, bevor man es merkt, und man muss sie wieder zur\u00fcckschicken.<\/p>\n<p>Mit Aluminium und Eisenerz ist dieses Transportproblem nicht vorhanden, aber wehe man gibt an, dass man die Anforderung von Truppen den St\u00fctzpunkten \u00fcberl\u00e4sst \u2013 dann geht mit den Transportern der gleiche Tanz los. Dann fahren die blindw\u00fctig drauflos, laden Truppen ein (\u00fcberdies viel zu wenige, weil sie scheinbar nicht in der Lage sind, ungeachtet ihres realen Transportvolumens mehr als eine Bestellung zu verarbeiten), und lassen die Rohstoffe in den Lagern liegen. Die Autarkie der USA minimiert das Problem des unterlassenen Rohstofftransports, allerdings kann ich nicht best\u00e4tigen, dass die Bestelllisten jemals kleiner geworden w\u00e4ren, ich vermute, dass der Auftrag auch nach Erledigung nicht gel\u00f6scht wird.<\/p>\n<p>Das alles bedeutet, dass man jeden Konvoi einzeln koordinieren muss. Ich vereinfache das, indem ich so viele Tanker wie m\u00f6glich zusammen fahren lasse. Das verringert die Anzahl der Konvois, damit die Zeit, die man ihnen widmen muss, und die Zeit, die sie f\u00fcr ihre Lieferfahrten ben\u00f6tigen. Statt einen St\u00fctzpunkt auszustatten und sofort wieder in die Heimat zur\u00fcckzukehren, um Material f\u00fcr den n\u00e4chsten Au\u00dfenposten aufzunehmen, kann man so auf einer Fahrt mehrere Empf\u00e4nger bedienen.<br \/>\nMan sollte sich immer Meldung machen lassen, wenn ein Ent-\/Ladevorgang beendet ist, damit man dem Konvoi das n\u00e4chste Ziel manuell vorgeben kann. Sonst kommen Frachter z.B. in Hollandio an, nehmen die dort gelagerten 8000 t Erz mit und fahren damit sofort nach San Diego zur\u00fcck, obwohl noch Frachtraum f\u00fcr 142.000 weitere Tonnen leer ist, den man mit Erz aus Hong Kong, Singapur, Darwin, oder Port Moresby weiter f\u00fcllen k\u00f6nnte.<br \/>\nDurch die Konzentration von Begleitschiffen erwarte ich mir \u00fcberdies einen besseren Schutz vor U-Booten.<\/p>\n<p>Da Transporteinheiten jeder Art also eine unerw\u00fcnschte Selbstinitiative zeigen, muss man aufpassen, wenn wichtige Konvois unterwegs sind. Einfach nur Erz abzuholen, ist eine Sache, aber manche Konvois transportieren Kommandeure, Truppen, technische Ausr\u00fcstung, Waffensysteme oder Flugzeuge, die ein bestimmtes Ziel haben sollen. In diesem Fall ist es besonders ratsam, sich Notizen zu machen, welcher Konvoi welches Ziel anlaufen soll. Bei all den Einheiten, die man kontrollieren muss, kann es ja vorkommen, dass man vergisst, die \u201eSonderware\u201c auszuladen, vor allem dann, wenn zwischen dem Absenden und der Ankunft des Konvois eine mehrt\u00e4gige Spielpause liegt.<\/p>\n<p>Angenommen, man plant einen Angriff gegen eine starke feindliche Festung. Dann ist mit Verlusten zu rechnen, und um die m\u00f6glichst schnell ausgleichen zu k\u00f6nnen, sollte man Nachschub in Form von Schiffen und Flugzeugen und nat\u00fcrlich Munition auf einer vorgeschobenen Basis einlagern, damit man nicht wieder ganz zur\u00fcck nach Hause fahren muss. Will man z.B. produzierte Flugzeuge verschiffen, muss man erst Einheiten bilden, und diese Einheiten dann \u00fcber das Rechtsklickmen\u00fc \u201ezum Transport\u201c hinzuf\u00fcgen. Warum man nicht einfach drag &amp; drop verwenden kann, ist nicht nur mir ein R\u00e4tsel, das hat man sich in den Foren auch gefragt. Denn die Erstellung der Einheiten macht keinen Sinn: Will man das Material am Zielhafen ausladen, muss man die transportierten Einheiten aufl\u00f6sen \u2013 sie landen also eh gleich wieder als Bilanzposten im Lager.<br \/>\nLeider werden pro Klick (zum hinzuf\u00fcgen) nicht ganze Einheiten eingeladen, will man z.B. ein Korps schwerer Bomber einpacken, muss man mehrfach daf\u00fcr klicken, weil es scheinbar eine maximale gleichzeitig einzuladende Anzahl von Flugzeugen gibt. Auch hier verschlie\u00dft sich der Sinn v\u00f6llig, es sei denn, er best\u00fcnde darin, den Spieler zu nerven.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pacific Storm, das den Spieler einen individuell gestaltbaren Pazifischen Krieg erleben l\u00e4sst, k\u00f6nnte das Spiel sein, das ich schon immer haben wollte: Eine strategische Simulation, in der man Gro\u00dfverb\u00e4nde \u00fcber eine Landkarte mit entsprechend gro\u00dfem Ma\u00dfstab bewegt, die aber gleichzeitig die Option bietet, bei Bedarf in die taktische Position eines einfachen Soldaten zu springen. 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