{"id":3367,"date":"2023-11-19T10:50:42","date_gmt":"2023-11-19T09:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3367"},"modified":"2023-11-19T10:50:42","modified_gmt":"2023-11-19T09:50:42","slug":"mittwoch-19-11-2003-wir-haben-hunger-hunger-hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=3367","title":{"rendered":"Mittwoch, 19.11.2003 \u2013 Wir haben Hunger, Hunger, Hunger&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der strahlende Sonnenschein am Morgen rettet sich durch den ganzen Tag, wenn auch am Nachmittag hin und wieder von einzelnen Wolken unterbrochen. Es ist warm, m\u00f6chte man sagen. Vielleicht nicht warm genug f\u00fcr ein T-Shirt, aber die Winterjacke ist heute zu viel des Guten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich sto\u00dfe auf einem der Rechner im Center mehr oder minder zuf\u00e4llig auf Bilder vom vergangenen Jahr. Unter anderem ist auch ein Bild vom 10.11.2002 zu finden, das Stefan und JP (und andere) mit einem Schneemann zeigt. Zumindest glaube ich, dass die undeutliche Gestalt links hinter dem Schneemann JP ist. Muss also schon Winter gewesen sein, letztes Jahr um diese Zeit. Wie lange wird es noch dauern? Auf den hohen H\u00fcgeln in der Umgebung hier liegt in diesen Tagen am Morgen Schnee, der aber im Laufe des Tages wegschmilzt. Nur der Schnee auf dem deutlich h\u00f6heren Iwaki-san h\u00e4lt sich bereits. In Hokkaid\u00f4 zumindest soll der Winter bereits eingezogen sein, das hei\u00dft, es kann hier nur eine Frage von Tagen oder wenigen Wochen sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"743\" height=\"524\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Stefan-20021110.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3368\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Stefan-20021110.jpg 743w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Stefan-20021110-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 743px) 100vw, 743px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorne rechts Stefan, hinten rechts vielleicht Hans, hinten links vielleicht JP.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem finde ich auch ein Bild, das den \u201elegend\u00e4ren\u201c Hans Erdmann zeigt. Ja, ja, nicht nur Stefan und JP haben sich hier einen Namen gemacht. Man kennt jeden dieser drei hier gut, jeden auf seine Art und Weise&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"736\" height=\"486\" src=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/JPHans-20021028.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3369\" style=\"width:633px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/JPHans-20021028.jpg 736w, https:\/\/codealpha.bidan.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/JPHans-20021028-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinten rechts JP, hinten links Hans.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin wei\u00df ich jetzt, wie der Erdmann von vorne aussieht. Ich erinnere mich, dass w\u00e4hrend einem der Feste der Japanologie in Trier (ich glaube, es war Tanabata im Juli 2002) mich jemand am \u00c4rmel zupfte und sagte: \u201eDa ist Erdm\u00e4nnchen!\u201c und zeigte Richtung B\u00fchne. Ich sah nach vorn und sah jemanden gerade auf die B\u00fchne einbiegen und sich was zu essen nehmen. Seitdem wei\u00df ich, wie Hans Erdmann von hinten aussieht, aber sein Gesicht kannte ich nicht, bis ich die Fotos gesehen hatte. Und Hans wird hier wohl <em>\u201eSexual Hansment\u201c<\/em>, bzw. <em>\u201eSekuhannes\u201c<\/em> genannt (abgeleitet von engl. \u201eSexual Harassment\u201c = \u201eSexuelle Bel\u00e4stigung\u201c), weil er recht lockere Umgangsformen mit den weiblichen Studenten pflegte. Nein, bitte nicht zu viel interpretieren. Sagen wir: Er verwendete freundschaftlich-herzlichen K\u00f6rperkontakt, wie man in Deutschland wohl nicht sonderlich ernst nehmen w\u00fcrde. Yui und Mio erz\u00e4hlen mir, dass er H\u00fcften anfasste, als sei dies die normalste Angelegenheit der Welt. Ich habe bei der Schilderung nicht wenig gelacht.<a id=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 1420 treffe ich Mei, weil ich ihr helfen soll, ihr Englisch zu verbessern. Man versteht sie wunderbar, aber sie m\u00f6chte fl\u00fcssig sprechen k\u00f6nnen. Ich bin von meinen Kompetenzen nicht ganz \u00fcberzeugt, weil ich selbst einen unkontrollierten Mix aus britischem und amerikanischem Englisch spreche, der sich je nach Laune mal in die eine oder die andere Richtung verschiebt, ohne, dass mir das irgendwie bewusst w\u00e4re. Aber die Sache scheint ihr Spa\u00df zu machen. \u00dcberhaupt scheinen Chinesinnen immer viel zu lachen, wenn sie sich mit mir unterhalten. Ich muss ja wirklich ein lustiger Mensch sein. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Lautschrift erleichtert die Sache ungeheuerlich&#8230; ihr Englischlehrer ist Japaner, und der Herr hat so seine Sprachdefekte, wie es scheint, da Mei mir versichert, die Aussprache so wiederzugeben, wie sie sie von ihm geh\u00f6rt habe. Wir gehen die Lektionen f\u00fcr Standardkommunikation durch (Frage-Antwort \u00dcbungen), und ich tue mein bestes, damit sie einen Sprachfluss entwickelt, anstatt zwischen den Worten eine kurze Pause zu machen, und gleichzeitig muss ich daf\u00fcr sorgen, dass sie nach Begriffen, die auf einen Konsonanten enden, nicht noch \u2013 wie soll ich das nennen? \u2013 einen \u201eangehauchten Vokal\u201c anh\u00e4ngt. <em>\u201eRough\u201c<\/em> (grob: [raf]) zum Beispiel wird bei ihr zu [rafu]. Es mangelt mir leider an M\u00f6glichkeiten, das (f\u00fcr Nicht-Phonetiker) besser darzustellen, aber dennoch hoffe ich, das Problem verst\u00e4ndlich machen zu k\u00f6nnen. Zumindest denen, die ein wenig \u00fcber die Materie wissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf diese Art und Weise erhalte auch selbst etwas \u00dcbung im Basisbereich der Phonetik. Nur bestimmte Vokabeln muss ich noch suchen, um die Aussprache von Sprachlernern wie Mei zu verbessern. Immerhin kenne ich inzwischen <em>\u201eha\u201c<\/em> (\u201eZahn\u201c, \u201eZ\u00e4hne\u201c), <em>\u201ekuchibiru\u201c<\/em> (\u201eLippen\u201c), <em>\u201eshita\u201c<\/em> (\u201eZunge\u201c), <em>\u201ek\u00f4k\u00f4gai\u201c<\/em> (\u201eharter Gaumen\u201c, \u201ePalatum\u201c) und <em>\u201enank\u00f4gai\u201c<\/em> (\u201eweicher Gaumen\u201c, \u201eVelum\u201c). Die japanische Vokabel f\u00fcr \u201eRachen\u201c habe ich leider wieder vergessen. Aber was ich habe, ist schon mal ein guter Ansatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider mache ich an diesem Nachmittag einen Organisationsfehler. Ich habe gleichzeitig einen Termin mit Yui ausgemacht, den aber nicht aufgeschrieben habe und den heutigen habe ich mit einem alten Termin verwechselt. Verwirrend, ja, und unangenehm dazu. Aber Yui hat genug andere Dinge zu tun, um den Zwischenfall zu sehr zu bedauern. Wir machen einen neuen Termin morgen um 1500 aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 1700 gehe ich mit Melanie zu einem Tabeh\u00f4dai \u2013 auf Neudeutsch hei\u00dft das: All you can eat. Man geht da also f\u00fcr einen Festpreis hin, isst so viel, wie in den Magen reinpasst und hofft nachher, weniger bezahlt zu haben, als das verspeiste Essen wert war. Zumindest ist dies die von mir interpretierte \u201eDeutsche Herangehensweise\u201c. Das Tabeh\u00f4dai-Lokal befindet sich im Obergeschoss des \u201eMaruesu\u201c Supermarktes und kostet pro Person 1500 Yen (ca. 11 bis 12 E). Es handelt sich um ein \u201eYakiniku Tabeh\u00f4dai\u201c, das ist \u201eGrillfleisch\u201c, wie ich bereits fr\u00fcher einmal erw\u00e4hnt habe. An der Theke im Eingangsbereich befinden sich Zapfh\u00e4hne f\u00fcr Getr\u00e4nke verschiedener Art, daneben eine Preisangabe. Also muss man die Getr\u00e4nke extra bezahlen. Aber es gibt auch kaltes Wasser umsonst. Das tut es doch, mir reicht das voll und ganz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man nach der Theke geradeaus vorbeigeht, gelangt man zu den Sitzpl\u00e4tzen, falls man links abbiegt, kommt man an einem K\u00fchlregal vorbei, in dem alle m\u00f6glichen Arten von Fleisch, Gem\u00fcse, Pilzen, Meeresfr\u00fcchten und all so was aufgebaut sind. Normalerweise nimmt man sich also einen Teller, packt ihn mit Sachen voll, die man essen m\u00f6chte und setzt sich an seinen Tisch. Hat man alles verspeist, geht man wieder zum Regal und f\u00fcllt seinen Teller weiter auf. Aber das ist doch umst\u00e4ndlich \u2013 es gibt auch gro\u00dfe Tabletts, die f\u00fcr die Nachspeisen gedacht sind, aber Fleisch liegt da ebenfalls bequem drauf, au\u00dferdem muss man nicht so oft aufstehen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor dem K\u00fchlregal steht ein Tisch, auf dem die Nachspeisen stehen. Es gibt Yoghurts und Fruchtsalate auf der linken H\u00e4lfte des Tisches, die rechte H\u00e4lfte ist f\u00fcr Salate anderer Art reserviert, unter anderem Nudel-, Eier- und Kartoffelsalate. Hm, vielleicht sind das keine Nachspeisen&#8230; egal, ich esse eh alles durcheinander. Neben diesem Tisch und dem Regal befindet sich ein weiterer Tisch, auf dem gro\u00dfe Reiskocher und Wassererhitzer stehen. Es gibt kleine Wasserkocher, falls man hei\u00dfen Tee trinken m\u00f6chte, und es gibt gro\u00dfe Wasserkocher mit Br\u00fche darin, falls man sich eine Nudelsuppe machen m\u00f6chte. Aber ich habe nicht vor, heute den wertvollen Platz in meinem Magen mit hei\u00dfem Wasser zu f\u00fcllen, Nudelsuppe hin oder her!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich belade mich also im Laufe des Aufenthaltes mit Rind- und Schweinefleisch, Rinderzunge, Pilzen, zwei Makrelen, ein paar Tintenfischst\u00fccken, vier Garnelen, paniertem H\u00fchnerfleisch, Omelett, Kartoffel-, Eier- und Nudelsalat, dazu noch etwas Erdbeeryoghurt, buntem Tofu und ebenso bunten Mochib\u00e4llchen (Mochi ist gestampfter Reis, in Teigform), ges\u00fc\u00dfte Birnenh\u00e4lften und Obstsalat. Insgesamt etwa drei Teller Material. Melanie nimmt noch eine Schale Reis und etwas Misosuppe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Laden gibt es Tische sowohl westlicher als auch japanischer Art, wobei letztere den gr\u00f6\u00dften Teil ausmachen. Die westlichen Tische sind entsprechend hoch und man sitzt auf St\u00fchlen. Die japanischen Tische sind etwa halb so hoch und man sitzt auf Kissen. Mir w\u00fcrde wahrscheinlich nach drei\u00dfig Minuten vor lauter R\u00fcckenschmerzen der Appetit vergehen. Die Tische haben alle in der Mitte eine Auslassung, eine runde Vertiefung von etwa 40 cm Durchmesser und etwa 10 bis 15 cm Tiefe, in der sich ein Gasbrenner und dar\u00fcber eine Art Grillrost befindet. Der Grillrost ist in seiner Mitte eine geschlossene Platte, damit kein Fett auf den Brenner tropft. Die \u00e4u\u00dfere H\u00e4lfte seines Durchmessers ist mit Rillen durchsetzt, durch die das ausgebratene Fett in einen Auffangbeh\u00e4lter unter dem Gasbrenner flie\u00dfen kann. Ein Ventilationssystem sorgt daf\u00fcr, dass der Rauch abgesaugt wird und nicht in den Gastraum gelangen kann. Ich bin beeindruckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer gewissen Zeit ist der Rost nat\u00fcrlich voll mit angebrannten R\u00fcckst\u00e4nden, also dr\u00fcckt man auf einen Knopf am Esstisch. Kurz darauf erscheint einer der Angestellten und wechselt den Grillrost aus. Bei der Gelegenheit lerne ich auch gleich, was <em>\u201eAustausch\u201c<\/em> hei\u00dft: <em>\u201ek\u00f4kan\u201c<\/em>. Und der Grill hei\u00dft wohl <em>\u201eteppan\u201c<\/em>, wenn ich mich recht erinnere, das besteht aus <em>\u201etetsu\u201c<\/em> (<em>\u201eEisen\u201c<\/em>) plus <em>\u201eban\u201c<\/em> (<em>\u201ePlatte\u201c<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fleisch schmeckt insgesamt ganz hervorragend, ebenso muss ich die Salate und insbesondere den Obstsalat loben. Der Fisch ist ebenfalls nicht \u00fcbel (wenn man denn Fisch mag), nur die Garnelen waren etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, weil ich vergessen habe, den Panzer zu entfernen&#8230; Der Tintenfisch ist jedenfalls sehr gut. Nur der Reis, den Melanie genommen hat, ist seltsam. Man m\u00f6chte annehmen, er schmeckt nach Uncle Ben\u2019s T\u00fctenreis, oder die haben das Wasser in dem Topf schon l\u00e4nger nicht ausgetauscht. Auf jeden Fall schmeckt er nicht so, wie ich das von Reis in Japan gewohnt bin. Der Erdbeeryoghurt wiederum hat einen guten Geschmack, er ist nicht zu s\u00fc\u00df geworden. Die Tofust\u00fccke schmecken so, wie erwartet \u2013 nach eigentlich gar nichts. Die bunten Mochib\u00e4llchen schmecken mir aber gar nicht. Sie schmecken \u2013 wie soll ich sagen? \u2013 \u201eoffensiv nach gar nichts\u201c. Oder irgendwie nach Plastik oder so. Ich tauche sie in den Erdbeeryoghurt, um den Geschmack ertr\u00e4glich zu machen. Eine Stunde sp\u00e4ter bin ich so satt, dass ich mich \u00fcbergeben m\u00fcsste, wenn ich noch etwas dazustopfen w\u00fcrde.1500 Yen entspricht dem Dreifachen dessen, was ich normalerweise im Schnitt f\u00fcr ein Essen zu zahlen pflege, aber ich habe auch gegessen f\u00fcr drei (oder vier) Personen, also geht das in Ordnung. Das einzige, was ich ein wenig vermisst habe, sind So\u00dfen zum Fleisch, wie man sie von allen m\u00f6glichen namhaften Herstellern in Deutschland kennt. Oder habe ich die So\u00dfen vielleicht \u00fcbersehen? Japan ist nat\u00fcrlich kein \u201eSo\u00dfenland\u201c \u2013 weil man So\u00dfengerichte nicht so gut mit St\u00e4bchen essen kann, hat sich das nicht so sehr eingeb\u00fcrgert \u2013 aber zum Fleisch w\u00e4re das doch ganz passend, denke ich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich werfe hin und wieder einen Blick auf die Tische der japanischen G\u00e4ste, aber das, was die essen, kommt in 100 Jahren nicht an das heran, was sie bezahlen. Die sollten lieber kein Tabeh\u00f4dai machen, sondern sich ein \u201enormales\u201c Men\u00fc irgendwo anders besorgen. Wenn ich die Menge einmal sch\u00e4tzen d\u00fcrfte, die ich bei denen so gesehen habe, w\u00fcrde ich von einem Betrag von vielleicht 800 Yen ausgehen, den sie in einem Lokal zahlen m\u00fcssten, wo man einzelne Portionen bestellen kann. Aber vielleicht sehe ich zu sehr die materielle Komponente, denn das Ganze ist eine lustige Angelegenheit mit Freunden \u2013 ein soziales Event, k\u00f6nnte man sagen. Ich fasse also ins Auge, auch die anderen \u201e\u00fcblichen Verd\u00e4chtigen\u201c auf das Lokal aufmerksam zu machen, damit wir einmal in einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe hingehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz meines vollgestopften Bauches gehe ich nach dem Essen in die Bibliothek, um Post zu schreiben, es ist jetzt halb sieben am Abend. In der Bibliothek bleibe ich dann bis um halb zehn. Danach dauert der Tag aber wirklich nicht mehr lange&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote1anc\" id=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> Unser gemeinsamer Kommilitone Stefan schrieb mir kurz nach dieser Ver\u00f6ffentlichung eine entr\u00fcstete Mail, wie ich nur solche, ich sage mal \u201edespektierliche\u201c Details \u00fcber Hans schreiben k\u00f6nne. Als ich eine Weile sp\u00e4ter direkten Kontakt zu Hans bekam, erhielt ich allerdings dessen Zustimmung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der strahlende Sonnenschein am Morgen rettet sich durch den ganzen Tag, wenn auch am Nachmittag hin und wieder von einzelnen Wolken unterbrochen. Es ist warm, m\u00f6chte man sagen. Vielleicht nicht warm genug f\u00fcr ein T-Shirt, aber die Winterjacke ist heute zu viel des Guten. 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