{"id":2722,"date":"2014-02-15T22:38:52","date_gmt":"2014-02-15T21:38:52","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2722"},"modified":"2017-10-22T12:11:42","modified_gmt":"2017-10-22T10:11:42","slug":"die-fracht-am-rhein-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2722","title":{"rendered":"Die Fracht am Rhein (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p>Nun sitz ich hier und wei\u00df nicht weiter. Zumindest nicht so, wie gedacht. Der Notizzettel, auf dem ich meine Stichw\u00f6rter f\u00fcr das erste Halbjahr 2013 festgehalten habe, ist verschwunden, und ich habe so langsam keine Idee mehr, wo der sein k\u00f6nnte. Ich bin mir sicher, ihn aus dem Auto entfernt zu haben, um ihn griffbereit auf dem Schreibtisch zu lagern. W\u00e4re nat\u00fcrlich tragisch, wenn er durch einen dummen Zufall im Papierkorb unter dem Tisch gelandet w\u00e4re. Vielleicht wurde er unachtsam irgendwo in irgendeinem Buch als Lesezeichen zweckentfremdet? Jetzt zumindest scheint die Sache darauf hinaus zu laufen, dass ich mich auf mein Ged\u00e4chtnis verlassen muss und entgegen meinem Plan keine konkreten Daten nennen kann. <\/p>\n<p><strong>Lost in Luxemburg<\/strong><br \/>\nIch glaube, es war irgendwann im Februar, als eine Sendung mit zwei Fahrr\u00e4dern im Depot auftauchte, die f\u00fcr eine Firma in Echternach bestimmt war &#8211; und das ist in Luxemburg. Ich fuhr S\u00fcdwesteifel, also fiel mir das zu, obwohl ich auf der anderen Seite der Sauer nichts zu suchen hatte. Ich erhielt Zustelldokumente auf Papier und Peter instruierte mich \u00fcber den Standort des Empf\u00e4ngers: \u00dcber die Br\u00fccke nach Echternach, an der Ampelkreuzung geradeaus, an der Tankstelle vorbei, dann hinter dem Ort am Restaurant &#8220;Aux Vieux Moulin&#8221; (irgendwie so hei\u00dft das jedenfalls) rechts abbiegen, dort werde man den Betrieb ein St\u00fcck weiter finden.<br \/>\nJa, nun, die Beschreibung machte an sich Sinn, die genannten Wegmarken tauchten in der vorgesehenen Reihenfolge auf, f\u00fchrte aber nicht zu dem gew\u00fcnschten Ziel. Ich fuhr nach Scheidgen und dann noch nach Consdorf, fand aber keinerlei Unternehmen mit dem angegebenen Namen. Ein Passant, den ich fragte, sagte mir schlie\u00dflich, dass er den Namen der Firma kenne, dass diese sich jedoch irgendwo in Echternach selbst befinde, er wisse aber nicht genau, wo.<br \/>\nGenervt fuhr ich den Weg zur\u00fcck, kurvte sogar am Restaurant herum, in der Hoffnung, dass sich in jener Stra\u00dfe vielleicht das gesuchte Ziel versteckt hatte, vergeblich, und fragte in Echternach, ob es denn ein Industriegebiet hier gebe. Ja, hie\u00df es, es befinde sich am Kreisel am Ortseingang.<br \/>\nIch dachte kurz nach. Wenn ich nicht durch Echternacherbr\u00fcck, sondern aus Richtung Irrel vor dem Dorf am Supermarkt vorbei \u00fcber die Hauptstra\u00dfe r\u00fcberfahre &#8211; dort befindet sich eine weitere Br\u00fccke nach Echternach &#8211; gelange ich tats\u00e4chlich an einen Kreisel.<br \/>\nIch fuhr hin und fand tats\u00e4chlich ein Industriegebiet &#8211; UND die gesuchte Firma.<\/p>\n<p>Nur war es da mit Abgeben und Weiterfahren nicht getan. Die Fahrr\u00e4der mussten an einen bestimmten Ort in der Industrieanlage, in der scheinbar Metall verarbeitet wird, es war industriell laut und in der Luft lag dieser typische Geruch von hei\u00dfem Eisen, durch Stahlg\u00e4nge, einen gro\u00dfen Lastenaufzug hoch und zuletzt in einen Lagerraum. Furchtbares Brimborium. Hat mich auch nur eine Stunde meiner Zeit gekostet. <\/p>\n<p><strong>Das personelle Umfeld<\/strong><br \/>\nNeue Mitarbeiter und Bekanntschaften? Ja, die gab&#8217;s auch. Zum einen die, die da bereits arbeiteten, zum anderen solche, die zuf\u00e4llig im Januar neu angefangen hatten. In der Retrospektive muss ich festhalten, dass es weitgehend \u00fcberfl\u00fcssig ist, auf die im Einzelnen einzugehen, da die allermeisten nach einigen Wochen und Monaten wegliefen. Generell scheint mir die Mitarbeiterfluktuation in Koblenz h\u00f6her &#8211; die Arbeitsbedingungen sind auch h\u00e4rter; man muss im Hinterkopf haben, dass man von dort eine Stunde und l\u00e4nger zum ersten Kunden f\u00e4hrt und danach noch mal mindestens die gleiche Zeit nach Hause (sofern man bei Koblenz wohnt). Freizeitvernichtung pur. <\/p>\n<p>Kaiserchen kam Anfang Januar und blieb. So wurde er von seinem Spie\u00df genannt; ein Feldwebel a.D. und ein K\u00fcchenbulle noch dazu, aber ein recht schmaler, Anfang 50. V\u00f6llig unmilit\u00e4rischer Typ. Gen\u00fcgsamer und verl\u00e4sslicher Mann, mit dem ich gern zusammenarbeite.<br \/>\nIch versuche immer wieder, ihn dazu zu \u00fcberreden, bei mir vorbeizukommen und was zu kochen, aber er sagt, er gehe am Wochenende grunds\u00e4tzlich angeln. <\/p>\n<p>Marlon, dunkelhaarriger S\u00fcdosteurop\u00e4er von knapp 1,70 m. War zust\u00e4ndig f\u00fcr die Dauner Tour. Als neu eingeteilter Springer sollte ich einen Tag mit ihm fahren, da er demn\u00e4chst Urlaub haben sollte, und meine Aufgabe w\u00fcrde es sein, ihn um Daun zu vertreten. \u00dcber die Tour gibt es eigentlich nichts zu sagen; aber sie liegt deutlich n\u00e4her an Koblenz als zum Beispiel Trier oder gar die S\u00fcdwesteifel und ihr Umfang ist \u00fcberschaubar. Wir sind sogar durch ein paar D\u00f6rfer gefahren, die ich von meiner alten Gerolsteiner Tour her kannte. Das war irgendwie angenehm, aber ansonsten gab es keine Besonderheiten, die mir besonders im Ged\u00e4chtnis haften geblieben w\u00e4ren.<br \/>\nMarlon h\u00f6rte eine Art Rap-Musik in einer Sprache, die ich nicht zuordnen konnte. Als er dann irgendwann zum Telefon griff und in der gleichen Sprache kommunizierte, fragte ich ihn, woher er denn eigentlich stamme, und er antwortete, er sei Albaner aus dem Kosovo.<br \/>\nBei dem Stichwort &#8220;Albaner&#8221; fallen mir immer zwei Dinge ein: Zum einen der kleine albanische Austauschsch\u00fcler in der &#8220;Simpsons&#8221; TV-Serie, der nach Springfield gekommen war, um das Atomkraftwerk auszuspionieren, und zum anderen der baden-w\u00fcrttembergische No-Budget-Film <em>&#8220;Deiner Mudda sei G&#8217;sicht&#8221;<\/em>, den man in der Calwer Videothek auf Wochen vorbestellen musste, wenn man ihn ausleihen wollte:<br \/>\n<em>&#8220;Ey Albaner! Wer bist Du eigentlich??&#8221;<br \/>\n&#8220;Was redest Du, Mann? Isch h\u00e4ng schon seit sechs Woche mit Eusch rum!&#8221;<\/em><br \/>\nMarlon redet nat\u00fcrlich keineswegs so, er ist bereits seit fr\u00fchester Jugend in Deutschland und redet akzentfrei.<br \/>\nIch war dennoch erstaunt, dass er sagte, er sei Albaner und gab zur\u00fcck, ich h\u00e4tte eher geraten, dass er Bosnier sei. Die wenigen Albaner, die ich in meinem Leben getroffen hatte, sahen irgendwie anders aus.<br \/>\n<em>&#8220;Ja,<\/em>&#8221; meinte er und grinste, <em>&#8220;wir oben im Kosovo sind nicht so schwarz wie die da unten.&#8221;<\/em><br \/>\nAuch Marlon war ein angenehmer Zeitgenosse, der zumindest den Eindruck vermittelte, dass er sich bei der Arbeit M\u00fche gab, aber er verlie\u00df uns im Sommer 2013.<\/p>\n<p>Im Februar kam Sub75 dazu. Netter Kerl, der mich immer &#8220;Domme&#8221; nannte, half einem bei allem, ohne ein Wort dar\u00fcber zu verlieren, aber er war nicht sehr helle. Seine erste Aufgabe bestand darin, Pakete vom Bandende per Palette nach vorn zu rollen und wieder aufs Band zu packen, um den Fahrern die Zeit zu sparen, die f\u00fcr das Suchen von Paketen in dem bisher chaotischen Haufen draufging. Nebenher sollte er auch Touren fahren. Er fuhr ein paar Gro\u00dfkunden und wurde auch sonst als Notfallfahrer eingesetzt, um einzelne Touren je nach Tagesbedarf zu entlasten.<br \/>\nEr zeigte allerdings keinen Lerneffekt. Er bekam 20 Kunden, zum Beispiel in Schweich und Kenn, und fuhr damit bis abends nach Sieben in der Gegend herum, ohne dass diese Bilanz sich im Laufe seiner paar Monate beim Unternehmen bedeutend besserte. Er selbst schwieg dazu, keiner wusste eine Erkl\u00e4rung. <\/p>\n<p>Peter war neugierig und gab ihn erst Felix mit. Der bekam eine Ahnung von dem, was lief: An mehreren Stellen der Moseltour (in deren Mitte Sub75 wohnte) zeigte er auf H\u00e4user und sagte, er kenne den oder die, und ob Felix nicht Lust h\u00e4tte, auf einen Kaffee mitzukommen. Nein, Felix will nach Hause, sp\u00e4testens nach Bandstart, und so wurde es nichts mit den Kaffeepausen. <\/p>\n<p>Schlie\u00dflich fuhr er mit mir in die Gegend Simmern\/Flughafen Hahn, wo ich vertretungsweise unterwegs war (die S\u00fcdwesteifel wurde ja neuerdings von Doc bedient). Um Viertel nach Drei setzte ich ihn zuhause ab und er sagte, so fr\u00fch sei er noch nie zuhause gewesen. Was war geschehen?<br \/>\nIch habe den Verdacht, dass er effizienter arbeitet, wenn jemand dabei ist, von dem er der Meinung ist, er m\u00fcsse sich bei dem zusammenrei\u00dfen. Ich musste ihm nie sagen, was er zu tun hatte, er machte alles allein, machte den Laufschritt mit und trug unaufgefordert bereitwillig alle Pakete selbst. Auch dann, wenn ich selber welche tragen wollte. Es ging echt flott, und er machte mir auch keine Kaffeeangebote. Es muss wohl an mir gelegen haben.<br \/>\nNur beim Pakete aussuchen passte er nicht gen\u00fcgend auf: So stellte er ein Tchibo-Paket im falschen Supermarkt zu, weil er nicht auf das Adressfeld geachtet, sondern den ersten Tchibo gegriffen hatte, der ihm ins Auge gefallen war. Ich bemerkte das Versehen allerdings gleich, wenn auch erst nach der Unterschrift, tauschte die Sendungen an der Warenannahme aus und \u00fcberbrachte den urspr\u00fcnglich vertauschten Karton eben einfach so zum richtigen Empf\u00e4nger.<\/p>\n<p>Er brachte mich an anderer Stelle aber auch zur Verzweiflung. Das Konzept, dass Pakete, die gleich aussehen und gleichzeitig \u00fcbers Band rollen, nicht zwangsl\u00e4ufig f\u00fcr den selben Empf\u00e4nger gedacht sind, kam nicht ganz bei ihm an. An einem Morgen teilte mir die Ablaufkontrolle mit, dass ich noch ein Paket suchen m\u00fcsse. Das sei um soundsoviel Uhr \u00fcbers Band gelaufen. Ich suchte und suchte und suchte. Ich besah mir schlie\u00dflich den Absender: Es handelte sich um einen Elektronikgro\u00dfhandel, ich wusste, wie die Pakete aussehen. Als letzte Option ging ich zu Subs bereits gepackter Palette (er fuhr bei Bedarf auch LKW) f\u00fcr einen Elektronikzwischenh\u00e4ndler, schnitt sie wieder auf und nahm sie auseinander. Das gesuchte Paket war dabei &#8211; und ausgerechnet das hatte er vor dem Einpacken nicht gescannt!? In dem Fall h\u00e4tte ich eine Meldung erhalten, dass die Tournummer XY mein Paket habe. H\u00e4tte mir eine Stunde Zeit gespart. Ich w\u00e4re beinah laut geworden. <\/p>\n<p>Dieses Ereignis machte mich aber in der Tat w\u00fctend und der Tag lief entsprechend. Bei einem Tierarzt mit angeschlossenem Tierbedarfsgro\u00dfhandel in Trier fuhr ich zuerst zu schnell auf den Hof. Der Tierarzt kam aus seiner Praxis und hielt mir ver\u00e4rgert einen Vortrag dar\u00fcber, dass mein Verhalten gef\u00e4hrlich sei und ob ich denn jemanden \u00fcberfahren wolle. Meine ansonsten k\u00fchle Diplomatie versagte an dieser Stelle v\u00f6llig, und dass ich ihm nicht sagte, er solle mir nicht auf den Sack gehen, war auch alles, was noch fehlte. Nach diesem ungl\u00fccklichen Dialog verschwand er wieder, ich holte einen Rollwagen f\u00fcr seine acht Zentner Hundefutter, nur um dabei festzustellen, dass ich damit um einen ung\u00fcnstig geparkten PKW nicht herumkam. Mir platzte der Kragen und ich fluchte laut. Sofort war der Doktor wieder drau\u00dfen und sagte, er werde mir Hausverbot erteilen, wenn ich mich nicht ben\u00e4hme. Wenn ich mich recht erinnere, sagte ich etwas in der Art, das mir das egal sei und dass ich den Krempel dann eben wieder mitn\u00e4hme. Damit hatte ich wohl einen falschen Knopf gedr\u00fcckt und er verlangte meine Personaldaten, also Name, Arbeitgeber und dergleichen. Ich nannte sie ihm in einem Tonfall, in dem man sonst <em>&#8220;Fick Dich doch ins Knie&#8230;&#8221;<\/em> sagen w\u00fcrde und er wies seinen ebenfalls hinzugekommenen Lagermitarbeiter an, diese Daten aufzuschreiben.<br \/>\nDazu kam es nicht, aber ich stand kurz vorm Explodieren. Ich glaube, mein Atem ging sto\u00dfweise und meine H\u00e4nde zitterten. In dem Moment tat mein Gegen\u00fcber das einzig Vern\u00fcnftige: Er deeskalierte. Er redete ruhig.<br \/>\n<em>&#8220;Jetzt kommen Sie doch mal wieder runter&#8230; setzen Sie sich einen Augenblick hin und atmen Sie mal durch.&#8221;<\/em> Dann ging er einfach in seine Praxis und sein Mitarbeiter stand zun\u00e4chst noch unschl\u00fcssig auf dem Hof rum. <\/p>\n<p>Ich setzte mich auf den Rollwagen, der Mitarbeiter ging z\u00f6gerlich wieder ins Lager, und ich sa\u00df f\u00fcnf Minuten in der milden Sonne, bis mein Puls wieder einen normalen Wert erreicht hatte. Dann konnte ich weiterarbeiten. Ich lud das Futter auf den Wagen, rollte ihn ins Lager. Der Angestellte sah noch etwas geschockt aus, sagte aber nichts. Mangels Grund kam etwas solches nie wieder vor und ich erfreue mich eines guten Arbeitsverh\u00e4ltnisses zu dem Kunden. <\/p>\n<p>Verschlug es mich in Gegenden, in denen Sub75 die Tage zuvor zugestellt hatte, bekam ich Beschwerden \u00fcber ihn zu h\u00f6ren. Ein Stihl-H\u00e4ndler in Trier berichtete mir, dass Sub75 mit der Kippe im Mundwinkel und zwei Paketen l\u00e4ssig am langen Arm zu ihm in die Werkstatt gelatscht sei, als er gerade mit dem Stihl-Au\u00dfendienstmitarbeiter redete, und der habe sich noch mehr \u00fcber die mangelnde Etikette aufgeregt, als er selbst.<br \/>\nBei einem Baumarkt wurde mir mitgeteilt, dass man ab sofort die Pakete genau auf Sch\u00e4den und Vollst\u00e4ndigkeit pr\u00fcfe (die hatten immer unterschrieben, ohne auf die Mengenangabe auf dem Display zu achten), weil letztlich ein Hochdruckreiniger gefehlt habe. Ich habe allerdings nicht erfahren, ob das Paket tats\u00e4chlich verschwunden oder nur im Auto vergessen worden war.<br \/>\nAn einem anderen Tag waren verantwortliche Leute in heller Aufruhr, weil er einen s\u00fcndhaft teuren Drucker nicht fand. Am Tag zuvor hatte er einen erneuten Liefertermin angegeben, weil der Kunde bei seiner Ankunft wegen der fortgeschrittenen Zeit keine Waren mehr annahm. Am Folgetag war der Drucker allerdings verschwunden. Sub75 wurde in die Mangel genommen, sagte, er habe das Fehlen des Druckers auch erst beim \u00d6ffnen des Wagens im Depot bemerkt. Dass er im Laufe der eindringlichen Befragung nicht in Tr\u00e4nen ausbrach, war auch alles, was noch gefehlt hatte. Er schniefte aber auff\u00e4llig, als es vorbei war und er mich bat, ihm bei der Stoppsetzung zu helfen. Er hatte den Kastenwagen wohl am Abend zuvor ausgekehrt und dabei vergessen, den Drucker wieder in den Laderaum zu stellen!<\/p>\n<p>Seine Arbeitsleistung ging noch mehr in den Keller, als seine Mutter so krank wurde, dass sie ein paar Wochen auf der Intensivstation einer saarl\u00e4ndischen Klinik verbringen musste. Subs Vater fuhr jeden Tag nach der Arbeit ins Saarland und kam gegen 23 Uhr wieder zur\u00fcck. Sub75 blieb so lange wach, um Neuigkeiten von der Mutter zu erfahren. Dadurch schlief er nat\u00fcrlich erst recht nicht genug, er kam h\u00e4ufig zu sp\u00e4t. Irgendwann stellte ihm Peter ein Ultimatum: Wenn er morgen noch einmal zu sp\u00e4t komme, w\u00fcrde er ihn entlassen. Was tat Sub75, um diesem Schicksal zu entgehen? Er fuhr nach seiner Tour nach Koblenz hoch und schlief im Auto vorm Tor des Depots. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun sitz ich hier und wei\u00df nicht weiter. Zumindest nicht so, wie gedacht. Der Notizzettel, auf dem ich meine Stichw\u00f6rter f\u00fcr das erste Halbjahr 2013 festgehalten habe, ist verschwunden, und ich habe so langsam keine Idee mehr, wo der sein k\u00f6nnte. 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