{"id":2585,"date":"2013-09-06T12:14:46","date_gmt":"2013-09-06T10:14:46","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2585"},"modified":"2017-10-22T12:13:25","modified_gmt":"2017-10-22T10:13:25","slug":"gaytal-kamikaze-teil-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2585","title":{"rendered":"Gaytal-Kamikaze (Teil 18)"},"content":{"rendered":"<p>Die Notizen sind mir noch nicht ausgegangen&#8230; ich verbleibe noch ein paar Abs\u00e4tze lang im Jahr 2012: Drei Stichworte habe ich noch, dann beginnt auch hier das Jahr 2013, und trotz werbewirksamer Fehlinterpretation des mayanischen Kalenders ist die Welt zwischendurch nicht untergegangen, wie wir ja heute wissen. <\/p>\n<p>An einem sonnigen Tag im Sp\u00e4therbst fuhr ich etwa um 0800 aus dem Depot in Richtung Newel, also durch Ehrang und Biewer, von dort aus \u00fcber die schmale Stra\u00dfe unter der Autobahnbr\u00fccke hindurch, aber an der Gabelung nicht links auf direktem Weg nach Trierweiler, sondern erst rechts den Berg nach Besslich und Butzweiler hoch, weil damals die Einm\u00fcndung auf die Landstra\u00dfe bei Aach wegen Bauarbeiten gesperrt war.<br \/>\nW\u00e4hrend des Anstiegs drehte der Motor allm\u00e4hlich immer schneller, aber die Leistung viel ab, bis ich schlie\u00dflich Vollgas geben konnte und trotzdem bestenfalls noch Schritttempo fuhr. <\/p>\n<p>Ich nutzte die erste Einbuchtung f\u00fcr Waldfahrzeuge, um einen laienhaften Blick in den Motorraum zu werfen. Da war nichts zu sehen, es qualmte nichts oder so, aber es roch nach verbranntem Gummi. Getriebeschaden, davon ging ich aus. Ich rief im Depot an.<br \/>\n<em>&#8220;Okay, komm zur\u00fcck, wir haben noch ein Auto hier.&#8221;<\/em><br \/>\nIch bekam eine von den alten Sprintergurken ohne Stauraum (daf\u00fcr mit viel M\u00fcll und Dreck), die nur f\u00fcr Engp\u00e4sse in Bereitschaft standen, und bis ich nach R\u00fcckfahrt und Umladen wieder auf die Stra\u00dfe konnte, war \u00fcber eine Stunde vergangen, es war mittlerweile nach halb Zehn. Und das mitten im Vorweihnachtsbetrieb. <\/p>\n<p>Da zu jenem Zeitpunkt auch die Trierer und der Bitburger bis zur Hintert\u00fcr vollgepackt waren, war es an mir, in deren Peripherie zuzustellen &#8211; unser Management sieht in erster Linie auf die Anzahl der Kunden am Tag, das sind in der Eifel selten mehr als 50, w\u00e4hrend die Stadtfahrer in der Regel das Doppelte stemmen m\u00fcssen, aber kaum jemand bedenkt die Kilometer, die ebenfalls Zeit kosten. Oder man hat bei den Dispoplanungen Fahrer im Kopf, die mit \u00fcber 50 Kunden durch die Eifel d\u00fcsen und trotzdem um Drei zuhause sind.<br \/>\nIch bin allerdings kein schneller Fahrer und hatte einiges zu tun an dem Tag: Trierweiler kostet \u00fcber eine halbe Stunde extra, die D\u00f6rfchen westlich von Bitburg eine weitere Stunde, und inklusive des Umstands, dass vor Weihnachten die Frachtzahlen um 50 % steigen, kommen so bequem mehr als zwei Stunden raus. Mit allem, was an jenem Tag schon passiert war, w\u00fcrde ich vielleicht um halb Acht zuhause sein.<\/p>\n<p>Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kam ich in Biersdorf am See an, um dem Altersheim noch irgendwas zu bringen, aber 500 m in den Ort hinein kamen aus dem Motorraum Ger\u00e4usche, als habe jemand den Ventilator vorne mit einem H\u00e4cksler verwechselt; im n\u00e4chsten Moment begann die Fahrerkabine, sich mit Rauch zu f\u00fcllen. Ich zog das Auto noch auf den Parkplatz der Sparkasse. Ein Anwohner hatte das Ger\u00e4usch geh\u00f6rt und kam zu mir r\u00fcber, Taschenlampe griffbereit. Motorhaube auf, ich lie\u00df den Motor an, und wir sahen gemeinsam hinein. Zylinderkopf? \u00d6lleitung? Ich war nicht sicher. Irgendwo spritzte \u00d6l, es verdampfte auf dem hei\u00dfen Motorblock und es kam zu der beschriebenen Rauchentwicklung.<\/p>\n<p>Ich rief Peter an, der versprach, jemanden zu schicken, der mich abholen w\u00fcrde.<br \/>\nWas sollte ich bis dahin machen? Die Sonne hatte den Tag ganz angenehm gemacht, aber jetzt, wo es dunkel war, sp\u00fcrte man, dass der Winter bereits sprungbereit hinterm Horizont im Nordosten lag. Der Anwohner brachte mir einen alten Plastikstuhl und empfahl mir, mich in den Vorraum der Sparkasse zu setzen. Und dann sa\u00df ich dort, mit dem R\u00fccken zur Heizung. Ich ging im Kreis, las alle ausliegenden Werbeprospekte und entdeckte, dass das Grundst\u00fcck samt Werkhalle eines unserer (gelegentlichen) Kunden in<br \/>\nMettendorf zum Verkauf stand. An einem guten Teil anderer Geb\u00e4ude kam ich auch hin und wieder vorbei und wusste, wo sie sich befanden (und dass man sie von ihrer schokoladigsten Seite fotografiert hatte). Langeweile in Reinform. <\/p>\n<p>Um etwa Sieben rief Felix mich an, er w\u00fcrde kommen, aber es werde noch etwas dauern, von Wittlich nach Biersdorf vorzusto\u00dfen. Kurz vor Acht kam er dann an. Dem Anwohner entging das nicht und als wir mit dem Umladen der verbliebenen Fracht begannen, kam er r\u00fcber und brachte uns zwei alkoholfreie Veltins mit Zitrusgeschmack. Dass da Kohlens\u00e4ure drin war, war mir in dieser Situation v\u00f6llig egal. Wir tranken gemeinsam einen auf den beschissenen Tag und ich konnte nur hoffen, dass das Ersatzersatzfahrzeug ein besseres sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Weitere Tage vergingen, aber dann kam der Winter. Im vergangenen Jahr hatte es meist nachts geschneit und bis zum Arbeitsbeginn waren zumindest die Hauptstra\u00dfen wieder frei. Nicht dieses Jahr. Da fing es am fr\u00fchen Morgen zu schneien an oder w\u00e4hrend der Tour, und so auch an diesem Tag im Dezember. Es schneite pl\u00f6tzlich in dichten Flocken bei m\u00e4\u00dfigem bis starkem Wind, die Schneedecke auf der Stra\u00dfe schloss sich und wurde dicker. Ich fuhr Newel und Trierweiler und machte mich auf den Weg nach Udelfangen, wo ein Kollege aus Studientagen arbeitete, der von seinem Studium rechtzeitig den Absprung geschafft und den Einstieg in einen Job im Umfeld der visuellen Medien geschafft hatte. Ich glaube, der Betrieb f\u00fchrt Qualit\u00e4tskontrollen durch, aber genau wei\u00df ich es nicht; die bekommen jedenfalls immer wieder DVDs und was wei\u00df ich noch was, ab und zu auch als Supersonderzweitageexpress aus den USA. <\/p>\n<p>Da wollte ich gerade hin, als ich in einer kleinen Senke etwa einen Kilometer vor dem Ort mit 40 km\/h scheinbar zu schnell in die eigentlich sanfte Linkskurve ging. Vielleicht hatte sich dort unter dem Schnee Wasser angesammelt, das dann gefroren war, ich wei\u00df es nicht &#8211; das Lenkrad ging nach links, aber der Wagen fuhr geradeaus weiter, in den Graben hinein. Nach wenigen Sekunden stand fest, dass ich nicht aus eigenem Verm\u00f6gen da wieder rauskommen w\u00fcrde.<br \/>\nAnruf im Depot.<br \/>\n<em>&#8220;Versuch mal, einen Bauern mit Trecker aufzutreiben.&#8221;<\/em><br \/>\nK\u00f6nnte das in Udelfangen schwer sein? Da sieht es sehr b\u00e4uerlich aus. Aber weit gefehlt. Da gab es noch zwei Traktoren. Beim Hof in der Ortsmitte war keiner zuhause und ein Schnee schippender Nachbar teilte mir mit, dass der Anwohner nur eine Art Teilzeitbauer sei, der die Woche tags\u00fcber meist auf der Arbeit sei. Aber ich k\u00f6nne es weiter oben versuchen, da lebe ein Vollzeitbauer. Da er den Namen der Stra\u00dfe nicht wusste, beschrieb er den Weg und das Haus.<br \/>\nLeider war die Wegbeschreibung nicht die Beste oder zumindest nicht volltauglich in meinem Kopf angekommen und ich ging ein paar Umwege, bis ich das beschriebene Haus endlich gefunden hatte. Eine Dame Mitte Vierzig \u00f6ffnete mir die T\u00fcr und konnte mir nicht weiterhelfen; ihr Mann sei gerade wegen einer Erk\u00e4ltung beim Arzt und werde nicht vor Mittag zur\u00fcck sein. Nein, andere Leute mit Schlepper gebe es ihres Wissens hier nicht.<\/p>\n<p>Ich machte mich auf den R\u00fcckweg zum Auto und telefonierte mit Peter. Er werde sich was anderes einfallen lassen. Bis dahin legte ich mich ins reichlich zugeschneite Auto. Zynischerweise h\u00f6rte es genau da auf zu schneien und zu st\u00fcrmen, als ich mich nicht mehr im Freien aufhalten musste. Nach kurzem D\u00f6sen rief Peter an: Ein Abschleppdienst sei auf dem Weg. Ich d\u00f6ste weiter, bis ich h\u00f6rte, dass ein Wagen vor mir hielt. Eine Art Gel\u00e4ndefahrzeug, darin ein Mann Mitte F\u00fcnfzig in Werkstattkleidung, Jacke dr\u00fcber.<br \/>\nWir befestigten das Seil, er zog, ich half mit durchdrehenden Hinterreifen, so gut es mir m\u00f6glich war. Aber es ging vorw\u00e4rts und nach einem bedenklichen Kratzen am Unterboden stand der Sprinter wieder auf der Stra\u00dfe. Ich bedankte mich und fuhr weiter, in einen sp\u00e4ten Feierabend hinein.<\/p>\n<p>Bei dem Fahrer handelte es sich \u00fcbrigens um den Vater unseres Lagerverantwortlichen Antonius, und das Kratzen am Unterboden hatte von einem Betonblock her ger\u00fchrt, in dem wohl vor langer Zeit mal ein Stra\u00dfenschild eingelassen war. Sch\u00e4den waren jedenfalls keine festzustellen.<\/p>\n<p>Die Tage waren lang und zehrten an meinen Kr\u00e4ften, aber ich biss die Z\u00e4hne zusammen &#8211; an Weihnachten w\u00fcrde alles vorbei sein und der Januar als eine Art Halburlaub st\u00fcnde vor der T\u00fcr. Am 19. Dezember, dem Freitag vor Heiligabend wollte ich daher alles geben, alles musste raus, und die Stoppzahlen, die ich bekommen hatte, reichten auch bis lang in den Abend. Jedes Kaff wollte mindestens ein Paket haben. Hier ein Umweg, da ein Umweg, und ich schien nicht vorw\u00e4rts zu kommen. <\/p>\n<p>Am Nachmittag in Mettendorf. Dort lebt ein Au\u00dfendienstmitarbeiter einer Firma, die Kaffeepads verkauft. Da er nat\u00fcrlich tags\u00fcber unterwegs ist, werden die Pakete bei seiner Mutter abgeliefert, einer netten \u00e4lteren Dame weit jenseits des Rentenalters, die mir angesichts der fortgeschrittenen Zeit und f\u00fcnf gro\u00dfer Pakete eine T\u00fcte Pl\u00e4tzchen anbot. Sie sagte, sie habe Kinder, Enkel und Urenkel in ausreichender Zahl und daher ein \u00dcberangebot an selbstgemachtem Weihnachtsgeb\u00e4ck. Und das schmeckte ganz hervorragend. Hoffentlich nimmt sie ihre Rezepte nicht mit ins Grab, das w\u00e4re ein echter Verlust. <\/p>\n<p>Um F\u00fcnf war ich in Neuerburg, wo ich in den besten Zeiten zwischen Zw\u00f6lf und 13 Uhr auslieferte; um 1430 aus Neuerburg rauszufahren, war f\u00fcr mich sp\u00e4t. Nun war es also F\u00fcnf. Niemand hatte mehr mit mir gerechnet. Der Tierarzt zeigte sich mit einem Gesichtsausdruck zwischen Schock und Erstaunen und w\u00e4hrend ich seine Sachen in die Garage stellte, brachte mir die ganze Familie Pl\u00e4tzchen und Kaffee in einem Thermobecher. Ich war gepl\u00e4ttet und wusste gar nicht, was ich dazu sagen sollte, au\u00dfer mich angemessen zu bedanken.<br \/>\n<em>&#8220;Den Becher k\u00f6nnen Sie behalten, ich hab genug davon.&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Passen Sie auf, der Becher ist undicht&#8221;<\/em>, f\u00fcgte seine Frau hinzu.<br \/>\n<em>&#8220;Nein, der ist nicht undicht&#8230; der \u00e4u\u00dfere Teil hat ein nadelgro\u00dfes Loch, da zieht sich vielleicht Sp\u00fclwasser rein, das sp\u00e4ter auslaufen kann, aber der Kaffee bleibt drin.&#8221;<\/em><br \/>\nIch f\u00fchlte mich dabei an Dialoge mit Melanie erinnert. \ud83d\ude42<br \/>\nIch war mindestens ger\u00fchrt. Und daf\u00fcr, dass jene Frau das ist, was man wohl einen &#8220;Besen&#8221; nennen k\u00f6nnte, mit der ich erst nach Monaten warm geworden bin, macht sie hervorragende Pl\u00e4tzchen. Hut ab.<br \/>\nVielleicht war aber auch das Leben nicht sehr freundlich zu ihr gewesen. Das Ehepaar hat einen Sohn von sch\u00e4tzungsweise Mitte Zwanzig und eine Tochter von vielleicht Anfang Zwanzig, und die durchaus h\u00fcbsche und freundliche junge Frau ist wohl das, was man fr\u00fcher mal &#8220;geistig zur\u00fcckgeblieben&#8221; nannte&#8230; ich wei\u00df nicht, wie man das heutzutage nennt, &#8220;retardiert&#8221; klingt jedenfalls zu gestelzt; kurzum: sie hat das Gem\u00fct einer Siebenj\u00e4hrigen. Das kostet Eltern nat\u00fcrlich Kraft und Nerven, von daher habe ich heute, mit diesem Wissen, mehr Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr als fr\u00fcher, dass die &#8220;Tierarztfrau&#8221; manchmal kurzangebunden bis zur Grenze der Unh\u00f6flichkeit ist und ich freue mich jedesmal ein bisschen, wenn sie mal l\u00e4chelt.<\/p>\n<p>Zustellung in Idenheim um Viertel vor Zehn (ja, abends), dann nach Idesheim. Peter rief mich an.<br \/>\n<em>&#8220;Ich hab grade eben den Tagesbericht aufgerufen und gesehen, dass Du vor drei Minuten noch eine Zustellung gemacht hast!? Mach Feierabend!&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Die letzten beiden mach ich jetzt auch noch&#8230;&#8221;<\/em><br \/>\nKurz vor Zehn dann in der Schreinerei in Idesheim. Die Werkstatt war nat\u00fcrlich geschlossen, aber der Schreinermeister sa\u00df noch in seinem B\u00fcro. Und machte gro\u00dfe Augen.<br \/>\n<em>&#8220;Das brauchen wir ganz dringend am Montag Morgen&#8230; der Kunde will sein Wohnzimmer unbedingt bis Heiligabend fertig haben&#8230; vielen Dank!&#8221;<\/em><br \/>\nLetzter Kunde um etwa Zehn, die Pharmamitarbeiterin im gleichen Ort. Im Wohnzimmer brannte noch Licht. Auch hier gro\u00dfe Augen. Ihr Dutzend Pakete wanderte in die Garage und sie schenkte mir ein paar Packungen, auf denen zwar jeweils ein Blutzuckermessger\u00e4t abgebildet ist, in denen sich aber Toblerone Minis befanden. Dann erst begann das Wochenende. <\/p>\n<p>Die letzten beiden Tage vor Heiligabend waren wie erwartet relativ ruhig, wenn auch nicht so ein Durchh\u00e4nger wie im Jahr zuvor. Montags schenkte mir die Frau des Waxweiler Tierarztes eine&#8230; Dose Bier??? Ich behielt f\u00fcr mich, dass ich kein Bier mochte, aber immerhin sammele ich solche Dosen, die nach was aussehen, und polnisches &#8220;VIP&#8221; Bier &#8211; warum nicht? Unsere polnischen Kollegen am Band sagten mir, es handele sich um eine beliebte Marke. Tags darauf schenkte mir der Tierarzt selbst noch eine Flasche Dornfelder Rotwein. Es kristallisieren sich irgendwann Kunden heraus, zu denen man lieber f\u00e4hrt als zu anderen.<\/p>\n<p>Der Rest der Arbeitstage im Dezember verging nach und nach. Vor der letzten Trierer Fahrt verabschiedete ich mich von den Bandauflegern und w\u00fcnschte Ihnen alles Gute. Wir warteten gespannt auf den Neustart in Koblenz, &#8220;wir&#8221; hei\u00dft Felix, Bert, Stranski und meine Wenigkeit. Die anderen machten den Umzug nicht mit, und der Engel warnte mich eindringlich:<br \/>\n<em>&#8220;Ich hab den Schei\u00df dort von Anfang an mitgemacht, als die DG Koblenz aufgemacht hat&#8230; Koblenz ist das letzte, mach Dich drauf gefasst; ich bin garantiert nicht so bescheuert, mir das nochmal zu geben.&#8221;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Notizen sind mir noch nicht ausgegangen&#8230; ich verbleibe noch ein paar Abs\u00e4tze lang im Jahr 2012: Drei Stichworte habe ich noch, dann beginnt auch hier das Jahr 2013, und trotz werbewirksamer Fehlinterpretation des mayanischen Kalenders ist die Welt zwischendurch nicht untergegangen, wie wir ja heute wissen. 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