{"id":2532,"date":"2013-07-19T12:14:36","date_gmt":"2013-07-19T10:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2532"},"modified":"2014-01-04T21:40:38","modified_gmt":"2014-01-04T20:40:38","slug":"nebensachlichkeiten-2012-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2532","title":{"rendered":"Nebens\u00e4chlichkeiten 2012 (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p>Bevor ich endg\u00fcltig zum Anbruch des Jahres 2013 komme, erst mal ein paar kleinere Dinge zum Einschieben, die auch nicht alle mit meiner Arbeit zusammenh\u00e4ngen. Also bitte nicht gleich die Haare raufen, wenn es heute etwas durcheinander zugeht. <\/p>\n<p><strong>UMZUGSHELFER<\/strong><br \/>\nIch habe zum Beispiel zwei Freunden aus China in meinem Bekanntenkreis beim Umzug geholfen und ich habe den vagen Eindruck, dass zumindest der erste dieser Umz\u00fcge noch 2011 stattfand. Es ist jedenfalls sehr lange her und ich habe nur eine Notiz in Form eines simplen Stichworts, ich wei\u00df also so gut wie nichts mehr \u00fcber den ersten Umzug, der nach Aachen ging. Sch\u00f6ner sonniger Tag, nicht zu hei\u00df, wolkenlos. <\/p>\n<p>Bei dem fraglichen Chinesen handelte es sich um den Ehemann einer mit mir befreundeten Japanerin. Er fuhr mit mir nach Aachen (und w\u00fcrde auch mit mir wieder zur\u00fcckfahren, da er noch in Trier zu tun haben w\u00fcrde), sie w\u00fcrde eh noch eine Weile in Trier bleiben und bei einer Freundin wohnen, weil sie arbeitstechnisch scheinbar noch gebunden war. Ich hatte nat\u00fcrlich meinem VOrgesetzten Bescheid gesagt und verst\u00e4ndigte mich mit ihm auf eine Kilometerpauschale in H\u00f6he von 15 Cent, was der Summe entsprach, die er selbst an JP Transporte abgeben musste, wenn er ein bestimmtes monatliches Kontingent an Kilometern \u00fcberschritt, von daher war das wohl duchaus fair.<br \/>\nBei der Route wollte ich ein Experiment machen: K\u00fcrzeste Strecke versus Schnellste Strecke. Der Hinweg f\u00fchrte weitgehend \u00fcber die Autobahn, es gab keinerlei Probleme mit dem Verkehr, keine Baustellen, keine Unf\u00e4lle, freie Bahn f\u00fcr freie B\u00fcrger. In der Stadt machten wir kurz Halt bei Freunden des Ehepaars, um noch ein Schr\u00e4nkchen oder sowas aufzunehmen, dann ging es zur anvisierten Wohnung. <\/p>\n<p>Bei der handelte es sich um eine von Chinesen, zwei Frauen und zwei M\u00e4nnern, alle im Alter gew\u00f6hnlicher Studenten, bewohnte WG. F\u00fcr ein Ehepaar eindeutig eine Durchgangsstation. Aber gut. Die Bewohner waren sehr nett und bereiteten etwas ganz einfaches zu essen zu, eine Portion Reis mit Gem\u00fcse, Pilzen und ein wenig Fleisch. Ich h\u00e4tte nichts anderes erwartet bei Studenten, die wenig Geld zum Leben haben (Reis gilt selbst in China als das Grundnahrungsmittel der Unterprivilegierten, derer, die nichts besseres bekommen), aber es schmeckte und war s\u00e4ttigend. <\/p>\n<p>Es h\u00e4tte aber in der Tat noch besser sein k\u00f6nnen, wie wir im Laufe des multilingualen Gespr\u00e4chs feststellten. Die stammten n\u00e4mlich alle aus einer Provinz, ich habe vergessen, welche, in der Nudelgerichte verbreiteter sind als Reis und ich erw\u00e4hnte scherzhaft, dass ich f\u00fcr eine gute Nudelsuppe zu t\u00f6ten bereit sei. <em>&#8220;Schade, eine Nudelsuppe w\u00e4re auch kein Problem gewesen,&#8221;<\/em> meinte die K\u00f6chin bedauernd. Und damit nicht genug: In ihrer Heimat ist scharfes Essen an der Tagesordnung, aber es hatte ja niemand wissen k\u00f6nnen, dass ich gern scharf a\u00df. Schade, eine Doppelgelegenheit verpasst. <\/p>\n<p>F\u00fcr den R\u00fcckweg forderte ich den Navi auf, mir die k\u00fcrzeste Strecke zu zeigen. Das h\u00e4tte ich bei feuchtem Wetter nicht getan, weil ich ja wei\u00df, dass der Hersteller auch unbefestigte Feldwege in der Rubrik &#8220;Stra\u00dfen&#8221; eingeordnet hat.<br \/>\nAlso Bundes- und Landstra\u00dfen. Das war aber nicht schlimm, denn nach etwas unbekanntem Gel\u00e4nde im Aachener Umland landete ich bald auf der B51, die in unmittelbarer N\u00e4he von Hallschlag und Reuth nach Trier verl\u00e4uft &#8211; mein ehemaliges Zustellgebiet. Diese Art von Heimvorteil machte die Abweichungen, die ich von der Bundesstra\u00dfe nehmen w\u00fcrde, zu einem durchaus kalkulierbaren Risiko. Wir fuhren also auch Feld- und Waldwege, die meinen Fahrgast dann und wann aus seinem Schlummer rissen, wenn eine Ansammlung von Schlagl\u00f6chern ein sanftes Umfahren unm\u00f6glich machte. Ich kannte diese Wege ja alle, ich war mir nur nicht sicher, welche der Navi aussuchen und welche er ausklammern w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Auch die R\u00fcckfahrt verlief also entspannt und ohne Probleme, und sie dauerte nur unwesentlich l\u00e4nger als die Hinfahrt, die nat\u00fcrlich mit einer deutlich h\u00f6heren Durchschnittgeschwindigkeit absolviert worden war.<br \/>\nLetztendlich m\u00f6chte ich erw\u00e4hnen, dass ich gro\u00dfz\u00fcgig bezahlt wurde, jenseits der von mir pauschal anberaumten Summe von 10 E pro Stunde, die ich f\u00fcr mich erbeten hatte. <\/p>\n<p>Es muss dann wohl tats\u00e4chlich etwa ein Jahr sp\u00e4ter gewesen sein, denn es war mal wieder Sommer, dass eine weitere chinesische Bekannte aus beruflich Gr\u00fcnden umziehen musste &#8211; ans andere Ende der Republik, nach Barleben, und das liegt einen Katzensprung n\u00f6rdlich von Magdeburg, also nur unwesentlich westlich von Berlin. Sie hatte dort einen Zeitvertrag als Lehrerin an einer freien Schule erhalten und sie und ihr Mann brauchten wohl das zweite Einkommen. Er war zu dem Zeitpunkt Doktorand an der Uni Trier und hatte daher nicht die Zeit, einer Vollbesch\u00e4ftigung nachzugehen. Auch dieses Paar entschloss sich also zu einer Fernbeziehung. <\/p>\n<p>Um Dunstkreis dieses Umzugs stellte ich fest, dass die eben besagte Chinesin und die zuvor angesprochene Japanerin befreundet sind&#8230; nun ja, angesichts dessen, was ich \u00fcber die soziale Vernetzung von Chinesen im Ausland eigentlich wusste, h\u00e4tte es mich wundern m\u00fcssen, wenn sie sich nicht zumindest gekannt h\u00e4tten.<br \/>\nEs halfen einige Leute beim Einr\u00e4umen des Wagens, darunter auch Studenten des Ostasieninstituts, aber alle mit Schwerpunkt China. Lustig war, dass einer davon mit einer mir bekannten, aus Japan stammenden Apothekenhelferin befreundet war. Wer also Apothekenkunden mit exotischen Sprachkenntnissen erstaunen will, muss bei Medikamentenbedarf entweder zum Viehmarkt oder in die Gartenfeldstra\u00dfe gehen.<br \/>\nWie dem auch sei: Der Wagen wurde im angesetzten Zeitrahmen gepackt, einen Tag vor der Fahrt selbst, und darinnen bewegte sich nichts, rein gar nichts. Die Packung war eindeutig meiner w\u00fcrdig, um es mal so auszudr\u00fccken. <\/p>\n<p>Morgens um F\u00fcnf ging es los. Autobahn Richtung Koblenz, dann vorbei an Kassel, von wo aus eine hervorragend ausgebaute Autobahn in Richtung Berlin f\u00fchrt, mit durchgehend drei bis vier Fahrspuren pro Richtung, ohne uns dabei irgendwo um Abfahrten k\u00fcmmern zu m\u00fcssen, mal abgesehen von Magdeburg selbst. Das Wetter spielte voll und ganz mit, zumindest die meiste Zeit und die ganze Fahrt \u00fcber. Wolkenloser Sonnenschein lag \u00fcber der Republik, aber es war auch entsprechend warm. Irgendwo auf dem Weg fiel mir ein KAUFLAND-Depot auf, was sicherlich eines der gr\u00f6\u00dften Geb\u00e4ude war, die ich jemals mit eigenen Augen gesehen habe. <\/p>\n<p>In Barleben angekommen, sollten wir von zwei hier wohnhaften Studenten aus China unterst\u00fctzt werden, die aber noch nicht bereit waren. Wir waren wohl auch ein wenig zu fr\u00fch, den anberaumten Puffer f\u00fcr Eventualit\u00e4ten hatten wir nicht gebraucht.<br \/>\nIch bekam also ein bisschen das St\u00e4dtchen und die zuk\u00fcnftige Arbeitsst\u00e4tte gezeigt, und abgesehen von einzelnen vernachl\u00e4ssigten Geb\u00e4uden befand sich die Ortschaft in einem aufgem\u00f6belten Zustand, der Soli kam hier scheinbar an.<br \/>\nAls wir dann bei einem D\u00f6nermann a\u00dfen, meldeten sich die beiden Helfer, sie w\u00fcrden sich gleich zu uns gesellen. Es handelte sich um zwei sympathische junge M\u00e4nner Anfang Zwanzig, die in Magdeburg studierten. Der Zeitraum, in dem wir da sa\u00dfen, war dann letztendlich die einzige Phase des Tages, in der sich Wolken vor die Sonne schoben und ein paar Regentropfen vom Himmel fielen, aber das kl\u00e4rte sich wieder, sobald wir uns an die Arbeit machten. <\/p>\n<p>Die Wohnung, die es einzur\u00e4umen galt, befand sich im dritten Stock (Dachgeschoss) eines Reihenhauses, das scheinbar dem Betreiber eines Seniorenheims geh\u00f6rte. Das Seniorenheim befand sich im gleichen Komplex, der Hausmeister desselben war zust\u00e4ndig f\u00fcr Wasser und Strom und wir bekamen ein paar Reinigungsutensilien von der Belegschaft zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nIch verordnete der zu bew\u00e4ltigenden Arbeit das gleiche System, das sich vor langer Zeit einmal in Euren bew\u00e4hrt hatte: Wir stellten gemeinsam ein paar Sachen, quasi als &#8220;Pool&#8221;, in das Treppenhaus, dann ging es etappenweise weiter. Einer trug die Sachen vom Auto ins Treppenhaus, wo jeder andere ein Stockwerk zugewiesen bekam, das er oder sie zu bew\u00e4ltigen hatte. Als das Auto leer war, verlagerte sich die Kette nach oben; meine chinesische Bekannte konnte sich nun um die Organisation des Stauguts im Wohnraum k\u00fcmmern, w\u00e4hrend wir \u00fcbrigen die Lasten jeweils ein Stockwerke nach oben hievten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen kam es nur zu einem einzigen Unfall, der leider Bruch produzierte. Einer der Jungs hob eine Kiste an den daf\u00fcr vorgesehen Griffen, der Boden gab unter der Masse des Inhalts nach und eine Weinflasche zerbrach auf der Treppe. Zun\u00e4chst mussten wir also Eimer und Besen im Seniorenheim besorgen, weil solche Getr\u00e4nke sich bei der gegebenen Temperatur schnell in effektiven Kleister verwandeln. Eine zus\u00e4tzliche Sache, \u00fcber die wir lachten, gab es aber dennoch: Einer der beiden Helfer hatte am Abend zuvor zu kr\u00e4ftig gebechert und von den aufsteigenden Alkohold\u00e4mpfen wurde ihm sofort kotz\u00fcbel. Er behielt sein Essen zwar bei sich, musste aber ein paar Minuten aussetzen, bis die Atmosph\u00e4re im Treppenhaus f\u00fcr ihn wieder atembar war. <\/p>\n<p>Am Nachmittag, es war wohl noch vor Vier, war die Sache erledigt und ich machte mich bereit, dieses Mal den R\u00fcckweg allein anzutreten.<br \/>\nDas Highlight der R\u00fcckreise sollte ich aber nicht unterschlagen&#8230; ich stand irgendwo im Stau &#8211; bei K\u00f6ln wohl, denn ich erinnere mich, dass der Stau vom Feierabendverkehr eines Ford-Werks herr\u00fchrte. In eben jenem Stau jedenfalls kam ich hinter einem Bus der Bundeswehr zu stehen, und auf der R\u00fcckbank fand sich eine Handvoll Offiziersanw\u00e4rterinnen, alle blond und gut aussehend. Die versuchten, mit mir zu kommunizieren, aber sie hatten nur Kugelschreiber und A5 Zettel, deren Aufschrift ich durch die leicht get\u00f6nte Scheibe des Busses nicht habe erkennen k\u00f6nnen. Ich hatte einen Filzstift da, aber irgendwas hielt mich zur\u00fcck, der vergn\u00fcgt l\u00e4chelnden R\u00fcckbankbesetzung meine Telefonnummer zu geben. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich wurde auch f\u00fcr diesen Freundschaftsdienst gro\u00dfz\u00fcgig bezahlt, aber in einem Punkt konnte ich meiner netten Arbeitgeberin nicht nachkommen: Ich konnte Ihr keine Rechnung geben, wie sie das Finanzamt gern gehabt h\u00e4tte (denn beruflich bedingte Umz\u00fcge kann man voll von der Steuer absetzen). Ich hatte ihr ja nur einen Freundschaftsdienst erwiesen, und auch die \u00dcberlassung des Transporters f\u00fcr den Umzug war aus diesem Winkel zu betrachten. Alles, was ich letztendlich tun konnte, war, ihr eine formlose Best\u00e4tigung der von ihr geltend gemachten Kosten auszuh\u00e4ndigen, in der Hoffnung, dass die Steuerbeh\u00f6rde etwas solches akzeptieren w\u00fcrde. <\/p>\n<p><strong>DAS BROT<\/strong><br \/>\nKommen wir von chinesischen Freunden und Bekannten zu Brot. Wollte ich einen Zusammenhang erzwingen, w\u00fcrde mir als erstes &#8220;Chinesenhaar&#8221; einfallen. In den alten Zeiten handelte es sich &#8211; zumindest angeblich &#8211; um eine legitime Zutat zu industriell hergestelltem Brot, ja, auch in Deutschland, die man des Aromas wegen in Pulverform zusetzte. Verdirbt einem den Geschmack? Na ja, vielleicht war es besser, dass die Allgemeinheit davon nichts wusste. Gl\u00fccklicherweise (?) fand sich irgendwann ein k\u00fcnstlicher Aromastoff, der den Export von Friseurprodukten aus dem Reich der Mitte \u00fcberfl\u00fcssig machte. <\/p>\n<p>Also gut, ich wollte von Brot sprechen. Genauer von meinem Brotbackautomaten. Vor einigen Jahren hatte ich einen von Volker ausgeliehen. Mir gefielen die Resultate, also besorgten wir selber einen g\u00fcnstigen gebrauchten. Der lief oft nachts, was uns f\u00fcr ein Fr\u00fchst\u00fcck warmes und frisches Brot lieferte. Feine Sache, also war st\u00e4ndig eine kleine Ansammlung von Brotbackmischungen aus dem Supermarkt vorr\u00e4tig.<br \/>\nNach einigen Monaten, ich glaube, meine Freundin war damals wegen einer Fortbildung in Saarbr\u00fccken, stellte ich abends wieder das Ger\u00e4t ein und legte mich ins Bett, in der Hoffnung, dass mich das Lautsignal der Maschine, das das Ende des Backvorgangs anzeigte, nicht wecken w\u00fcrde.<br \/>\nStattdessen erwachte ich irgendwann, weil ich eine Art Knall geh\u00f6rt zu haben glaubte. Ich stand auf, ging ins Esszimmer, schaltete das Licht ein und sah mich um, da ich davon ausging, dass irgendwas heruntergefallen war. Ich fand aber nichts, also ging ich wieder schlafen. <\/p>\n<p>Vielleicht lag es an dieser Unterbrechung meiner Nachtruhe, dass ich nicht tief genug schlief, um die Backmaschine zu \u00fcberh\u00f6ren. Also gut, ich stand erneut auf, um die Nervens\u00e4ge abzuschalten und das Brot aus der Form zu nehmen; lie\u00df man das Brot darinnen, passierte es in der Regel, dass die langsame Abk\u00fchlung Feuchtigkeit anzog und die Kruste aufweichte, das musste ja nicht sein.<br \/>\nAls ich die Form st\u00fcrzte, kam mir allerdings kein Brot, sondern weicher Teig entgegen. Was war passiert? Ich kam auf keine plausiblere L\u00f6sung, als dass ich versehentlich irgendeinen Bedienfehler angerichtet hatte. Ich klemmte die Form samt Teig erneut zum Backen in das Ger\u00e4t, achtete sorgsam auf die Einstellungen, und legte mich Schlafen. Es war so gegen vier Uhr morgens.<\/p>\n<p>Nach der regul\u00e4ren Backzeit weckte mich der Automat erneut piepend durch die geschlossene T\u00fcr, erneut sah ich nach meinem Brot und fand ebenso erneut nur rohen Teig. Hm. Ich besah die Backmaschine: Warum war mir vor etwa zwei Stunden noch nicht aufgefallen, dass die R\u00f6hre kalt war? Dabei sollte der Backvorgang doch eben erst beendet worden sein. Das lie\u00df mir als Laien nur einen Schluss zu: Was ich zuerst geh\u00f6rt hatte, war nicht etwa das Ger\u00e4usch eines herabgefallenen Gegenstands, sondern ein Kurzschluss im Ger\u00e4t, der interessanterweise alles au\u00dfer den Heizst\u00e4ben intakt gelassen hatte; die Digitalanzeige funktionierte, die Leuchtanzeigen funktionierten, die Knethaken versahen treu ihren Dienst.<\/p>\n<p>Ein paar Wochen sp\u00e4ter kam ein neuer Backautomat ins Haus, aber es handelte sich ein Modell mit nur einem Knethaken am Boden einer tiefen (anstatt breiten) Backform, das mich nicht zufriedenstellte, und damit endete die einige Monate andauernde Phase des Brotbackens. Ich sollte im Nachhinein auch ganz dankbar sein, dass jener Kurzschluss der Maschine damals mit einem deutlichen Knall den Garaus gemacht hatte, anstatt heimlich, still und leise. Schlie\u00dflich h\u00e4tte mir damals im Schlaf auch die Bude abfackeln k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich endg\u00fcltig zum Anbruch des Jahres 2013 komme, erst mal ein paar kleinere Dinge zum Einschieben, die auch nicht alle mit meiner Arbeit zusammenh\u00e4ngen. Also bitte nicht gleich die Haare raufen, wenn es heute etwas durcheinander zugeht. 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