{"id":2399,"date":"2013-01-01T19:59:21","date_gmt":"2013-01-01T18:59:21","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2399"},"modified":"2017-10-22T12:16:35","modified_gmt":"2017-10-22T10:16:35","slug":"einschub-zum-neuen-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2399","title":{"rendered":"Einschub zum neuen Jahr"},"content":{"rendered":"<p>Frohes Neues!<\/p>\n<p>Ich h\u00e4nge MONATE mit meinen Notizen hinterher. Tut mir sehr leid, aber das h\u00e4ngt nicht damit zusammen, dass ich keinen Bock mehr auf Code Alpha h\u00e4tte. Das schreckliche Jahr 2012 hat mir kaum Zeit und Nerven gelassen, mich darum zu k\u00fcmmern. Oft habe ich mir das vorgenommen, aber letztendlich habe ich dann die freien Tage mit Spielen verbracht, weil&#8217;s schlicht weniger Hirnleistung verlangt. <\/p>\n<p>Egal &#8211; also ein schneller Einschub, dem dann Geschichten aus dem vergangenen Jahr hoffentlich bald folgen:<\/p>\n<p>Das Depot in Trier hat dicht gemacht und die Transportfirma, f\u00fcr die ich arbeite, musste sich ein anderes Lager suchen. (Merke: Lager = Distributionsgruppe einerseits und Transportfirma andererseits sind verschiedene Dinge. Ist nicht jedem klar, also erw\u00e4hne ich es vorsichtshalber.) So ergab es sich, dass die ganze Sache nach Koblenz zur\u00fcckverlagert wurde, nachdem man erst im M\u00e4rz 2011 nach Trier gekommen war.<br \/>\nLustig daran war, dass man dies zuerst in Frageform von Fahrern anderer Unternehmen h\u00f6rte, die fragten, ob das Ger\u00fccht wahr sei. Das Ger\u00fccht machte sich also erst ein paar Tage in unserer Firma breit, bevor die Leitung sich dazu entschloss, Klarheit zu bringen&#8230;<\/p>\n<p>Die Belgientour war abgesprungen und dann stellte sich heraus, was ich von Anfang an vermutet hatte: Unsere &#8220;Luxemburger&#8221; Kollegen arbeiteten mit suboptimalen Frachtzahlen und deren Chef entschloss sich dazu, diese Touren ebenfalls einzustellen. Blieb noch Peters Firma, aber f\u00fcr zw\u00f6lf Touren ein Depot zu betreiben, lohnte sich f\u00fcr den Konzern nicht. Wir mussten uns was anderes suchen und die einfachste L\u00f6sung schien die R\u00fcckkehr in den m\u00fctterlichen Scho\u00df, sozusagen. <\/p>\n<p>Alle Fahrer wurden gefragt, ob sie bereit w\u00e4ren, mitzukommen, und es wurden auch einige Versprechungen gemacht: Wir m\u00fcssten nicht fr\u00fcher aufstehen, sondern es w\u00e4ren Leute vor Ort, die unsere Pakete vom Band n\u00e4hmen und grob stapelten. Wir m\u00fcssten nur noch einladen und fahren. Ein ganz klarer Vorteil ist, das wir dann eh quasi an der Plaidter Werkstatt vorbeifahren, und kleinere Dinge wie Reifenwechsel u.\u00e4. k\u00f6nne man dann eben schnell morgens vornehmen. Au\u00dferdem m\u00fcssten die Fahrer wegen der gr\u00f6\u00dferen Zahl der verf\u00fcgbaren Fahrer (in Koblenz arbeitet die zweite H\u00e4lfte unserer Firma, die ja nicht nur von Peter sondern auch von seinem \u00e4lteren Bruder gef\u00fchrt wird) auch nur noch etwa alle zwei Monate einen Samstagsdienst fahren. Eigentlich klingt es zu gut, um wahr zu sein. Viele mutma\u00dfen, dass man uns in ein paar Monaten die Pistole auf die Brust setzt und sagt, dass wir doch fr\u00fcher kommen m\u00fcssten, weil die Abr\u00e4umer auf Dauer zu teuer seien. <\/p>\n<p>Wie dem auch sei: Es ergab sich, dass Knut, der Engel, und Mike nicht mit nach Koblenz gehen wollten. Mike als Disponent muss fr\u00fch im Lager sein, m\u00fcsste also umziehen. Peter h\u00e4tte den Engel gern im Dispoteam gehabt, aber der lehnte ab.<br \/>\nKnut sagt, er wohnt zu weit weg, um jeden Tag 90 Minuten oder mehr zur Arbeit zu fahren. Der Engel und Mike sind verheiratet und deren Frauen haben Jobs in Trier. Verst\u00e4ndlich, dass die da wenig begeistert sind.<br \/>\n(Als Nebeneffekt f\u00fchrte dies dazu, dass ich nach Elmo der Fahrer mit der zweitl\u00e4ngsten Verweildauer in der Firma bin.)<\/p>\n<p>In dieser Situation entschied ich mich zu einem offensiven Schritt: Ich schrieb Peter eine SMS, dass ich, in Abwesenheit von Mike und dem Engel, Interesse an einem Disponentenjob habe, und er dachte eine Weile darauf herum, bevor er Anfang Dezember mit einem Konzept r\u00fcberkam.<br \/>\nSein Dispoteam sollte aus drei K\u00f6pfen bestehen &#8211; zwei mit extensiver Ortskenntnis und einer, der Ahnung von Organisation, Planung und Disziplin hat. Welcher w\u00fcrde ich wohl sein?<br \/>\nWegen der langen Anfahrtswege (ich werde weiterhin an der Luxemburger Grenze fahren) wurde mein Tourgebiet verkleinert. Das Postleitzahlenbiet 54689 f\u00e4llt raus, von mir &#8220;3DI&#8221; genannt (Dasburg Dahnen Daleiden Irrhausen), ebenso die kleinen K\u00e4ffer vor Irrel (vermutlich behalte ich aber Ralingen, weil ich nicht anders kann, als da durchzufahren). Also nur noch Haupttour &#8211; die Weglassungen sparen mir zwischen einer und zwei Stunden Zeit, und das kommt mir sehr zu Gute, ich hab n\u00e4mlich keinen Bock, st\u00e4ndig nach Vier nach Hause zu kommen.<br \/>\nWir erhalten au\u00dferdem mehr Touren, einen LKW und einen Sprinter mehr, um flexibler zu sein, und von dem &#8220;Luxemburgern&#8221; wechseln zwei Leute zu uns, Tom und Hyper (deren Namen nat\u00fcrlich ebenfalls verf\u00e4lscht sind), gl\u00fccklicherweise zwei vern\u00fcnftige Menschen. Eine Fahrerin von dr\u00fcben hatte ebenfalls mit dem Gedanken gespielt, fand aber etwas interessanteres im Immobilienbereich.<\/p>\n<p>Ende Dezember wurde alles klar gemacht &#8211; ich ziehe in die Koblenzer Gegend um, sobald ich eine Dreizimmerwohnung gefunden habe. Ich freue mich direkt darauf, den Leuten die Hammelbeine lang zu ziehen. Au\u00dferdem mag ich Dokumentationsaufgaben. Sonst h\u00e4tte ich kein Blog. <\/p>\n<p>Warum brauche ich eine Dreizimmerwohnung?<br \/>\nKeineswegs, weil ich nun unter die Gro\u00dfverdiener gegangen w\u00e4re (obwohl mein Gehalt um ein paar wenige Hundert Euro steigt), sondern aus einem weitaus trockeneren Grund:<br \/>\nMeine Gro\u00dfeltern leben beide dauerhaft im Altersheim und das will finanziert sein. Da die Schenkung meines Elternhauses weniger als zehn Jahre her ist, ist die Schenkung hinf\u00e4llig und muss r\u00fcckabgewickelt werden. Ich habe das Haus daraufhin zum Verkauf angeboten und bekam Anfang Dezember ein Angebot, das mir gut genug erschien (und der Makler riet mir auch dazu).<br \/>\nIn Folge dessen lagert all mein Zeug, das in Gersheim untergebracht war, im Keller in Trier. Da ich nicht will, dass meine \u00fcber 25 Jahre gesammelten B\u00fccher anfangen zu m\u00fcffeln, reicht eine Zweizimmerwohnung mangels Regalplatz nicht mehr aus. 60 bis 70 Quadratmeter w\u00e4ren also das angepeilte Ziel. <\/p>\n<p>Zun\u00e4chst muss ich vermutlich tats\u00e4chlich ein paar Tage pendeln, dann im Hotel wohnen und dann hoffentlich bald eine Wohnung f\u00fcr mich und Melanie finden.<\/p>\n<p>Der kommende Erz\u00e4hlabschnitt wird dann auch nicht mehr &#8220;Gaytal-Kamikaze&#8221; hei\u00dfen, obwohl sich mein Tourgebiet nur unwesentlich \u00e4ndert. Den Titel habe ich bereits festgelegt und bis dahin w\u00fcnsche ich erwartungsvolle Spannung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frohes Neues! 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