{"id":2138,"date":"2012-04-08T18:55:39","date_gmt":"2012-04-08T16:55:39","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2138"},"modified":"2012-04-08T18:55:39","modified_gmt":"2012-04-08T16:55:39","slug":"gaytal-kamikaze-teil-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2138","title":{"rendered":"Gaytal-Kamikaze (Teil 8)"},"content":{"rendered":"<p>Es ist schwierig, so viele Notizen in Flie\u00dftext umzusetzen, wenn man wenig Zeit hat, auch am Wochenende. Die vergangenen Wochenenden wurden zum Gro\u00dfteil daf\u00fcr verwendet, meine DSA-Chronik auf den neuesten Stand zu bringen, und mittlerweile bin ich so weit, dass ich den ersten Entwurf an den Spielleiter schicken kann, damit er pr\u00fcft, ob wir irgendwo Unstimmigkeiten drin haben, denn es k\u00f6nnte ja sein, dass ich Orts- und Personennamen falsch aufgeschrieben habe, oder dass meine Darstellung in Einzelheiten von dem abweicht, was tats\u00e4chlich gelaufen ist &#8211; ich kann nicht immer gleichzeitig Notizen machen, weil die Spielteilnahme manchmal halt meine ganze Aufmerksamkeit erfordert.<br \/>\nWie dem auch sei: Die Abenteuer der alten Spielgruppe sind in ihrer Rohfassung fertig, was noch fehlt, ist eine Fehlerkorrektur und vielleicht noch etwas plastische Ausgestaltung durch bessere Umschreibungen der besuchten \u00d6rtlichkeiten. <\/p>\n<p>Bei dem Thema &#8211; Spiele &#8211; kann ich auch grob bleiben, denn es ist mir in den vergangenen drei Monaten immerhin zweimal gelungen, einen Spielenachmittag der Arbeitskollegen zu organisieren, wenn auch nie ganz ohne Probleme, weil kurzfristig immer einer absagen musste. Lilly musste ihre Mutter irgendwohin fahren, der fr\u00f6hliche Winzer musste f\u00fcr seinen Bruder einspringen, der sich den Fu\u00df gebrochen hat, Felix hatte sich eine Erk\u00e4ltung zugezogen. Einmal sa\u00dfen wir, das hei\u00dft, Puck, meine Freundin und ich mit Antonius allein da. Hat auch Spa\u00df gemacht; Antonius hat sich das <em>BANG!<\/em> Komplettset gekauft und wollte es nat\u00fcrlich auch mal benutzen, und bei der Gelegenheit entdeckte er den neu hinzugekommenen Charakter &#8220;Santa Claus&#8221; (oder &#8220;Claus the Saint&#8221;), der zwei Karten mehr zieht, als Spieler am Tisch sitzen und an jeden eine seiner Wahl verteilt. Er zog auch just diese Charakterkarte &#8211; und wurde prompt erschossen.<br \/>\n<em><strong>&#8220;Ihr habt Santa Claus umgebracht!&#8221;<\/strong><\/em><br \/>\nLeider hat es sich im vergangenen Monat nicht ergeben, ein weiteres Mal zu spielen. Vielleicht wird es ja um den Maifeiertag rum was.<br \/>\nIn einem Punkt bin ich jedenfalls ziemlich sicher: Ich kann mit den anderen Fahrern durchaus <em>BANG!<\/em> spielen, das kriegen sie hin (wenn auch mangels regelm\u00e4\u00dfiger \u00dcbung noch etwas holprig), aber ich f\u00fcrchte, dass ich z.B. <em>Battlestar Galactica<\/em> nur mit den &#8220;DG-Lords&#8221; (den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Depots) spielen kann, weil&#8230; die Regelverst\u00e4ndniskapazit\u00e4t des durchschnittlichen Fahrers f\u00fcr ein derart vielschichtiges Spiel nicht ausreicht. <em>Pandemie<\/em> w\u00fcrde ich ihnen noch zutrauen. <\/p>\n<p>Als ich eines sch\u00f6nen Tages sp\u00e4t nach Hause unterwegs war, es war schon nach Sechs und dunkel, als ich um den Verteilerkreis fuhr, huschte beim Abbiegen in die Dasbachstra\u00dfe ein dunkler Schatten vor meiner Schnauze vorbei und ich ging heftig in die Eisen. Irgendein Komiker war auf dem eiligen Weg zur Bushaltestelle Nells Park einfach \u00fcber die Stra\u00dfe gerannt &#8211; dunkle Haare, schwarze Hosen, dunkelblauer Pullover, im Zusammenspiel mit den aus Richtung Ruwer entgegenkommenden Autos (das hei\u00dft ihren blendend hellen Frontscheinwerfern) fast unsichtbar.<br \/>\nKurzum, es entspann sich ein kurzes w\u00fctendes Wortgefecht, wer denn Schuld daran sei, dass ich ihn beinahe angefahren h\u00e4tte. Ich war und bin eigentlich nicht der Meinung, dass 20 km\/h zu schnell sind, um diese Kurve zu bew\u00e4ltigen, und es ist ja nicht so, dass ich einfach fahren w\u00fcrde, ohne einen Blick in die Umgebung zu werfen. Wie gesagt: Der Typ war fast unsichtbar unter den gegebenen Umst\u00e4nden. Er sagte, ich m\u00fcsse langsam fahren und gef\u00e4lligst richtig hinsehen, ich sagte, er d\u00fcrfe in dunklen Klamotten nicht einfach auf die Stra\u00dfe rennen, denn wenn da ein gro\u00dfes Fahrzeug mit aktiviertem Blinker auf die Einbiegung zuf\u00e4hrt, dann m\u00fcsse er doch damit rechnen, dass ich auch abbiege, und dann bleibt man als Fu\u00dfg\u00e4nger doch lieber mal stehen, anstatt stur auf seinem Vorfahrtsrecht zu beharren und seine Knochen zu riskieren, gerade bei diesen Sichtverh\u00e4ltnissen und in dieser Kleidung!<br \/>\nDer war schon ziemlich sauer und drohte, die Polizei zu rufen. Mir war nicht ganz klar, aus welchem Grund, denn es war ja gar nichts passiert. Aber ich war m\u00fcde und wollte nach Hause, also beruhigten wir uns beide ein bisschen und ich erkl\u00e4rte mich bereit, ihn zur \u00fcbern\u00e4chsten Haltestelle zu fahren, und wir w\u00fcrden die Sache beide vergessen. Im Nachhinein muss ich allerdings sagen, dass es durchaus seinen Reiz gehabt h\u00e4tte, ihn die Polizei rufen zu lassen, denn er h\u00e4tte sich vermutlich den gr\u00f6\u00dferen Einlauf geholt: Erstens in &#8220;Nachttarnkleidung&#8221; einfach auf die Stra\u00dfe rennen und zweitens ohne triftigen Grund die Polizei bel\u00e4stigen. W\u00e4re bestimmt interessant geworden.<br \/>\nImmerhin: Ich fahre seitdem solche Abzweigungen mit erh\u00f6hter Aufmerksamkeit, gerade im Dunkeln.<\/p>\n<p>An der Spitze eines grob nach Osten zeigenden Dreiecks mit Basis auf der Linie Mettendorf-Neuerburg liegt das kleine Nest Ru\u00dfdorf. Im vergangenen Jahr hatte ich ein- oder zweimal Kfz-Zubeh\u00f6r an eine Firma dort geliefert und sollte nun im Dezember, drei Monate nach meinem letzten Besuch, vier Reifen hinbringen.<br \/>\nDie angegebene Adresse war verlassen, in dem Sinne, dass die Rolll\u00e4den der Arbeitshalle heruntergelassen waren und scheinbar niemand da war. Leider war auch im Hause des Chefs niemand anwesend, aber ich erinnerte mich an eine alternative Adresse 200 m weiter, wo ich in einem solchen Fall Sachen abliefern k\u00f6nne: Auch keiner da.<br \/>\nAlso wieder zur\u00fcck zur eigentlichen Adresse, versuchte Alternativzustelung (also beim Nachbarn).<br \/>\nDie erste Nachbarin war eine kleine dickliche Frau, mit Brillengl\u00e4sern, die den Eindruck machten, als k\u00f6nne man damit reines Sonnenlicht zu Laserstrahlen b\u00fcndeln. Die Mimik der Dame machte auch den Eindruck, als sehe sie extrem schlecht. Ich fragte sie also, ob sie die Reifen annehmen w\u00fcrde. Sie sah mich zweifelnd und unentschlossen an.<br \/>\n<em>&#8220;Ich wei\u00df nicht, vielleicht haben die das gar nicht bestellt&#8230;&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Es sind Reifen, die bekommen doch \u00f6fter solche Sachen. Und wenn er es nicht bestellt hat, dann soll er anrufen, dann hole ich das wieder ab.&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Na gut, dann nehme ich das.&#8221;<\/em><br \/>\nIch trug die Reifen die Treppe zum Balkon hoch (wo die Haust\u00fcr sich befindet), lie\u00df mir ihren Nachnamen nennen und trug ihn in das Display ein.<br \/>\n<em>&#8220;Ach, f\u00fcr wen genau ist das denn?&#8221;<\/em><br \/>\nIch las ihr den Namen auf dem Adressaufkleber vor.<br \/>\n<em>&#8220;F\u00fcr den A.? Nein, dann nehme ich das doch nicht, der ist n\u00e4mlich im Oktober gestorben.&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Vielleicht hat sein Sohn noch auf den alten Firmennamen bestellt?&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Nein, nein, der hat die Firma verkauft.&#8221;<\/em><br \/>\nAlso trug ich die Reifen wieder runter, mittelm\u00e4\u00dfig genervt duch das Hin und Her, und wollte sie ins Auto laden, als ein anderer Nachbar die T\u00fcr \u00f6ffnete und mich zu ihm winkte.<br \/>\n<em>&#8220;Geben Sie die nur her, ich unterschreibe daf\u00fcr. Der S. macht mir da keine Schwierigkeiten, falls er die Reifen doch nicht braucht. Der hat das Unternehmen zwar verkauft, arbeitet aber f\u00fcr den neuen Besitzer in Bitburg.&#8221;<\/em><br \/>\nIch bedankte mich und setzte mich ins Auto. Blick auf die Uhr: 15 Minuten f\u00fcr diese eine Zustellung &#8211; allein vor Ort. Da hatte ich die Zeit, die ich brauchte, um den Umweg zwischen Mettendorf und Neuerburg zu fahren, noch nicht mit eingerechnet, das d\u00fcrften weitere 15 Minuten gewesen sein. <\/p>\n<p>Im Monat drauf war ich noch einmal da, wegen einer Abholung. Die Witwe des Verstorbenen war da, wusste aber von nichts und konnte mir nach einem kurzen Telefonat mit ihrem Sohn nur mitteilen, dass das Ger\u00e4t vermutlich in Bitburg abzuholen sei. Ich setzte den Abholstatus also auf <em>&#8220;Abholung ohne Ware &#8211; keine Ware&#8221;<\/em> und hatte allein an der \u00fcberfl\u00fcssigen Fahrzeit in dieses kleine Nest schon wieder eine Viertelstunde verloren. <\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Wenn jemand Motors\u00e4gen oder Entaster oder was f\u00fcr Wald- und Gartenarbeiten braucht &#8211; kauft nicht bei <em>Solo<\/em>. Ich hab jeden Monat einen Garantiefall von Solo als Abholung in Beladung. Garantief\u00e4lle von <em>Stihl<\/em> hatte ich in den vergangenen 11 Monaten exakt zwei. Und das waren keine ganzen Ger\u00e4te, sondern nur kleinere Einzelteile.<br \/>\nKlar, <em>Stihl<\/em> ist teuer, aber das zahlt sich aus. <\/p>\n<p>Am Heiligabend hatte ich mich freiwillig gemeldet, die Samstagsfahrt zu \u00fcbernehmen. Ich wollte sehen, was man da so erlebt, ob viele Privatkunden noch schnell was bestellt h\u00e4tten, oder ob die Leute anders drauf sein w\u00fcrden. Aber: Nichts von alledem. Ich hatte keine 20 Pakete im Auto, fuhr gerade mal Bitburg-Wittlich-Trier und war nach drei Stunden wieder zuhause, ohne etwas erlebt zu haben, wor\u00fcber zu schreiben sich gelohnt h\u00e4tte.<br \/>\nInsgesamt muss ich aber festhalten, dass die Weihnachtszeit etwa sechs Wochen dauert, in denen die Paketzahlen in meinem Zustellungsbereich um bis zu 50 Prozent \u00fcber dem Normalen liegen, dazu kommt ein dickerer Anteil von Privatkunden in den entlegeneren Ortschaften, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Arbeitszeit. Am Mittwoch vor Weihnachten h\u00f6rte das mit einem Schlag auf und die Paketzahlen sanken unter die normale Marke, und sie sanken zwischen den Feiertagen erneut rekordverd\u00e4chtig tief. <\/p>\n<p>Wenn ich schon von Feiertagen rede: Ostern dauert nur eine Woche und Privatkunden halten sich dabei zur\u00fcck, aber die Fris\u00f6re, Apotheken und Tier\u00e4rzte stocken auf (und nat\u00fcrlich die Warenh\u00e4user und Fachm\u00e4rkte f\u00fcr Unterhaltungselektronik und Kosmetik, von denen sich aber keine in meinem Gebiet befinden). Die Woche vor Ostern w\u00e4re auch vermutlich nicht so extrem geworden, wenn uns nicht Dienstag und Mittwoch zwei LKW-Linien im Stich gelassen h\u00e4tten. Die kamen so sp\u00e4t, dass es sich nicht mehr lohnte, sie \u00fcbers Band laufen zu lassen, denn wir m\u00fcssen ja auch irgendwann mal mit der Zustellung anfangen. Dienstag fehlten mir 20 Pakete, aber damit kann man noch leben. Mittwoch fehlten mir 40 Pakete. Das macht sich deutlich bemerkbar, und hinzu kam, dass am Donnerstag eine Art Torschlusspanik herrschte: 197 Pakete auf meiner Tour, fast das Zweifache des \u00fcblichen Satzes, und bei den anderen sah es kaum besser aus. Aber ich fahre nur einen kleinen der gro\u00dfen Sprinter &#8211; da passen bestenfalls 160 Pakete der \u00fcblichen Gr\u00f6\u00dfenverteilung hinein.<br \/>\nGleichzeitig machte die Maschine Zicken, die 560 fuhr sich, als ob der halbe Motor fehlte. Am Morgen, auf der Autobahn nach Ehrang, wollte ich mich daran machen, einen niederl\u00e4ndischen Lastzug zu \u00fcberholen; mittendrin brach auf einmal der Schub weg, Drehzahl und Geschwindigkeit sanken, der Holl\u00e4nder fuhr mit etwa 100 an mir vorbei und davon (haben die etwa keinen Limiter???)<br \/>\nPeter entschloss sich daher, die 440 aus Koblenz kommen zu lassen, das Auto, das der fr\u00f6hliche Winzer gefahren hatte, bevor es wegen Motorproblemen ausgetauscht werden musste. Nun war ein neuer Motor drin, es w\u00fcrde also seinen Zweck erf\u00fcllen. Allerdings musste der Fahrer erst mal herkommen und ich musste meinen ganzen Krempel aus der 560 raus und in die 440 hineinr\u00e4umen &#8211; in ein Modell, das viel weniger Stauraum bietet. Vor allem kostete es Zeit und ich kam erst um Viertel nach Zehn weg (normal ist derzeit 0830). Der einzige Trost bestand darin, dass die vielen Pakete mit zwei oder drei Ausnahmen alle in Ortschaften auf der Haupttour geh\u00f6rten und ich schaffte es vor sechs Uhr nach Hause. <\/p>\n<p>Nicht nur, dass uns die LKWs im Stich lie\u00dfen: Der fr\u00f6hliche Winzer ist krankgemeldet, f\u00fcr den kommen ebenfalls Fahrer aus Koblenz runter. Dass mir dies am Montag alle Pakete f\u00fcr Schweich bescherte, fand ich wegen meiner mangelnden Ortskenntnis und der Art der Pakete nicht so lustig. Unter den Paketen waren zwei Aufsteller f\u00fcr Apotheken, einer in Schweich, die aufrecht transportiert werden m\u00fcssen, man muss sie eigentlich auf einer Palette geschnallt liefern, aber das h\u00e4tte nicht ins Auto gepasst. Daneben standen zwei mobile Klimaanlagen von jeweils einem Zentner. Und der Apotheker verweigerte die Annahme, weil er das nicht bestellt habe &#8211; na dann: Nach Schweich fuhr ich sofort zur\u00fcck ins Depot, um den zur\u00fcckgewiesenen Aufsteller abzugeben, denn mir war sonnenklar, dass das lange schmale und vor allem nicht festgeschnallte Ding den Abend nur als Plastikschrott erleben w\u00fcrde. Antonius und Lilly haben auch nicht schlecht gestaunt, als sie mich um kurz vor Elf in die Halle fahren sahen. Feierabend gegen sieben Uhr abends. Ein richtiger Schei\u00dftag. Gl\u00fccklicherweise war ich den Rest der Woche von Sondertouren befreit. <\/p>\n<p>In der Eifel liegt im Winter Schnee, das ist nichts neues, ich habe damit gerechnet und mich vorbereitet: eine Sonnenbrille in meiner Sehst\u00e4rke musste her, aus d\u00fcnn geschliffenem Glas. Da ich mit dem <em>Hugo Boss<\/em> Markenmodell, das ich f\u00fcr gew\u00f6hnlich auf der Nase trage, sehr gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich das gleiche Modell mit get\u00f6nten Gl\u00e4sern &#8211; gab&#8217;s aber nicht. <em>Boss<\/em> sei da eigen und nehme Modelle schnell wieder vom Markt, sagte mir die Optikerin. Na gut, dann was anderes. Letztendlich entschied ich mich f\u00fcr eine <em>Ray Ban<\/em>, f\u00fcr die ich wiederum \u00fcber 300 Euro hinlegte. Aber wenn die ebenso stabil wie die <em>Boss<\/em>-Brille ist, dann lohnt sich das auch; mit dem Ding musste ich in den vergangenen zehn Jahren zweimal zum Nachstellen zum Optiker.<br \/>\nIch musste auch ein drittes Mal hin, das lag aber daran, dass mir bei einer Zustellung ein Paket ins Gesicht knallte, worauf der Nasenb\u00fcgel an der Schwei\u00dfstelle abbrach. Ich musste den Tag \u00fcber also mit der Sonnenbrille fahren, um wenigstens scharf zu sehen, ging in Neuerburg zum Optiker, der mir das Nasenfahrrad f\u00fcr 18 E wieder verschwei\u00dfte (Peter ersetzte mir die 18 Euro \u00fcbrigens). Sieht wie neu aus. <\/p>\n<p>Nur ein Problem muss ich bei der Sonnenbrille feststellen: Beim Schliff muss was schiefgegangen sein, denn das Bild wird sch\u00e4rfer, wenn ich den Kopf um knapp 45\u00b0 nach rechts neige. Sobald ich Zeit daf\u00fcr habe, werde ich das reklamieren, und das wird vielleicht noch etwas warten m\u00fcssen, weil ich beim Ausr\u00e4umen meines motorlahmen Autos nat\u00fcrlich die Sonnenbrille auf der Ablage \u00fcber der Sonnenblende vergessen habe! Mal gucken, wie lang es dauert, bis ich das Ding aus Plaidt zur\u00fcckbekomme. <\/p>\n<p>Ein Gutes hatte der Autotausch allerdings noch: Die CD, die ich dem fr\u00f6hlichen Winzer vor einem knappen halben Jahr geliehen hatte (just in der Woche, wo sein Motor draufging), war noch im Handschuhfach. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schwierig, so viele Notizen in Flie\u00dftext umzusetzen, wenn man wenig Zeit hat, auch am Wochenende. 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