{"id":2100,"date":"2012-01-07T22:08:30","date_gmt":"2012-01-07T21:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2100"},"modified":"2012-01-07T22:08:30","modified_gmt":"2012-01-07T21:08:30","slug":"gaytal-kamikaze-teil-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=2100","title":{"rendered":"Gaytal-Kamikaze (Teil 6)"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe in den vergangenen Wochen wenig Disziplin walten lassen, was das Schreiben neuer Eintr\u00e4ge betrifft, aber ich muss auch dazusagen, dass mich das Weihnachtsgesch\u00e4ft schon auf Trab hielt. Im Vergleich zu den Sommermonaten war die Auslastung um 50 Prozent gestiegen und so manche Fahrt endete erst nach Anbruch der Dunkelheit, gl\u00fccklicherweise nicht allzu viele. Auch die Expresse wurden zeitgerecht zugestellt.<br \/>\nEine Sache erf\u00fcllte sich allerdings nicht: Das Frachtaufkommen steigerte sich nicht kontinuierlich zum Wochenende des 24. Dezember hin. Am 21. Dezember war noch einmal ordentlich was drin, aber am 22. fiel die Paketzahl j\u00e4h ab, sank am 23. noch weiter, und entt\u00e4uschte mich am Heiligabend vollends, wo ich doch damit gerechnet hatte, noch eine Menge Last-Minute-Geschenke fahren zu d\u00fcrfen. <\/p>\n<p>Stattdessen: F\u00fcnf Kunden mit elf Paketen, keiner weiter als Bitburg und Wittlich. Da Melanie frei hatte, begleitete sie mich w\u00e4hrend der Fahrt, ich fuhr um kurz nach halb Sieben aus dem Depot und um zehn nach Neun waren wir fertig. Ich f\u00fchlte mich geradezu entt\u00e4uscht. Um Zeit zu schinden, fuhr ich \u00fcber weite Strecken nur 80 km\/h. Dennoch stand ich um 0700 an der T\u00fcr der B\u00e4renapotheke in Kordel, die erst um 0830 \u00f6ffnet.<br \/>\nR\u00fccksprache mit Mike: <em>&#8220;Guck mal, ob ein Nachbar schon wach ist.&#8221;<\/em><br \/>\nViel besser: Die B\u00e4ckerei hatte nat\u00fcrlich schon auf. <em>&#8220;Ja, lassen Sie das nur hier, die von der Apotheke kommen nachher eh bei uns rein.&#8221;<\/em><br \/>\nKaum zwanzig Minuten sp\u00e4ter die n\u00e4chste Apotheke, in Orenhofen. Aber der Apotheker wohnt im gleichen Haus und ist au\u00dferdem Fr\u00fchaufsteher: <em>&#8220;Manchmal kann ich um Vier schon nicht mehr schlafen, dann steh ich halt auf und seh den Fr\u00fchdiensten bei der Arbeit zu.&#8221;<\/em><br \/>\nApropos: In einer Auslage der Apotheke liegen schokoladig braune, gl\u00e4nzende, sonnenf\u00f6rmige St\u00fccke herum, die man nach dem Lesen der Wareninformation als Seife erkennen kann.<br \/>\n<em>&#8220;Ihre Seife sieht ja aus wie Schokolade! Besteht da nicht die Gefahr, dass mal einer spontan hineinbei\u00dft?&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Ja klar, das ist unsere neueste Masche. Dann k\u00f6nnen wir n\u00e4mlich gleich im Anschluss auch unsere Magenmedizin verkaufen.&#8221;<br \/>\n<\/em><br \/>\nUm 0755 in der Bitburger Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, wo der Kaffeeladen eigentlich erst um 0830 \u00f6ffnet, aber Mike hatte mir versprochen, dass die dortige Angestellte immer schon um Acht da sei. Um kurz nach Acht kommt tats\u00e4chlich eine Dame, die den Laden aufsperrt und ich werde die Pakete los. Dann weiter nach Wittlich, ein Laden der gleichen Kette, und schlie\u00dflich zur\u00fcck nach Haus, 0910 auf dem heimischen Parkplatz. Dabei hatte ich mich doch ein bisschen auf Weihnachtsdrama gefreut. <\/p>\n<p>Einen neuen Fahrer haben wir unter uns, nennen wir ihn Charley, weil er Vietnamese ist (Anfang Drei\u00dfig und seit 20 Jahren in Deutschland) und ich einen schlechten Scherz machen will. Etwa 1,50 m gro\u00df, drahtig, netter Kerl, aber auch etwas neben der Spur. Seine F\u00e4higkeit, zu verschlafen, stellt die des Kurden in den Schatten (von dem ich ehrenhalber erw\u00e4hnen muss, dass er sich wirklich gemacht hat in dieser Hinsicht, seit er Gefahrgut und Fr\u00fchdienste f\u00e4hrt). Abgesehen davon, dass er sp\u00e4t reinkommt und dem entsprechend sp\u00e4t mit der Tour beginnt, muss er sich vom fr\u00f6hlichen Winzer noch Witze dar\u00fcber anh\u00f6ren, dass er sich ja in den einen oder anderen Karton zum Schlafen legen k\u00f6nne.<br \/>\nOder Konrad fragte ihn letztlich: <em>&#8220;He Charley, hast Du schon mal Reis mit Mayo gegessen?&#8221;<\/em><br \/>\nDas ist so einer der Momente, in denen ich mich fragen muss, ob Konrad das auf eine kindlich-naive Art ernst meint, oder ob es sich dabei um seine Form von Humor handelt, denn er stellt \u00f6fter mal Fragen, von denen ich mich fragen muss, ob er das denn nun ernst meint oder ob er subtil Witze macht. Vielleicht fasse ich gerade die &#8220;Reis mit Mayo&#8221; Sache aber nur deshalb so auf, weil eine Weile die Reiswitze h\u00e4ufig waren. Ich kann mich leider an keinen der Spr\u00fcche erinnern, denn wirklich witzig waren sie nicht und auch in ihrer Bissigkeit waren sie wenig \u00fcberzeugend.<\/p>\n<p>Eine Art Witz bleibt jedenfalls bestehen: <em>&#8220;Wenn Du ein Paket nicht findest und es ist nicht bei den Irrl\u00e4ufern am Ende vom Band, siehst Du am besten als n\u00e4chstes bei Charley unterm Band nach.&#8221;<\/em> (Das ist hartn\u00e4ckiger als <em>&#8220;Wenn Deine Sackkarre auf einmal verschwunden ist, dann suchst Du sie am besten als erstes bei Felix.&#8221;<\/em>)<br \/>\nIch wei\u00df nicht warum, aber er hat die Gewohnheit, sporadisch Pakete, die f\u00fcr Fahrer weiter oben am Band bestimmt sind (er ist der dritte von unten), runterzunehmen und bei sich unterm Band zu lagern. Ich bin ziemlich sicher, dass er dabei den Gedanken hat, das Paket in einer ruhigen Minute der richtigen Person zu \u00fcbergeben, aber seine Aufmerksamkeitsspanne ist auch nicht besonders hoch, und ich allein habe bereits zweimal Pakete, die ich beim Vor\u00fcberrollen verpasst habe, bei ihm gefunden.<br \/>\nAu\u00dfer mit fremden Paketen hat er leider auch ein Problem mit Sauberkeit im Wagen. Kurz nach seinem Arbeitsbeginn \u00fcbernahm ich den Wagen mit der Nummer 560 von ihm, und es handelt sich um den Sprinter, den ich ganz zu Beginn gefahren war. Ganz so schmutzig wie damals war das Gef\u00e4hrt zwar nicht, aber ich habe mich nicht wenig aufregen m\u00fcssen: Der Idiot hatte wohl Limonade verspritzt oder sonst etwas in der Art verbrochen, weil es in der Ablage \u00fcber dem Lenkrad klebte und an allen Plastikteilen in der N\u00e4he des Fahrersitzes waren Ablaufspuren zu sehen, von der zuckrig festgetrockneten Lache auf dem Boden ganz zu schweigen. Auch dieser Sprinter brauchte dringend eine Innenreinigung, bevor ich es \u00fcberhaupt wagen konnte, die Papiere an ihrem gewohnten Platz unterzubringen, ohne sie dabei in Reste von Sirup zu tauchen.<br \/>\nLeider hat Charley dieser Tage auch ein paar Probleme innerhalb der Firma, weil ihm m\u00f6glicherweise Ware im Wert von 2000 E abhanden gekommen ist. Er \u00fcberlegt deshalb, ob er \u00fcberhaupt noch weiter hier arbeiten soll&#8230; ich hoffe mal, dass er noch eine Weile bleibt, weil er mir einen vietnamesischen Tarnanzug besorgen soll &#8211; die sehen n\u00e4mlich cool aus: Schwarze Grundfarbe, darauf ein gelb-braunes Bl\u00e4tter- und Tigerstreifenmuster. Hab ich vor Jahren mal in einer Beilage der ZEIT gesehen. Leider konnte mir dort niemand mehr weiterhelfen, weil die Beteiligten scheinbar nicht mehr da arbeiten und die aktuelle Belegschaft keine Ahnung hat, was sie mit dem alten Material anfangen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Wo ich schon den Konrad erw\u00e4hnte: Der ist ja Vater geworden, als ich gerade drei Tage im Betrieb war, und letztlich klappte er in einer kurzen Pause den Geldbeutel auf, zeigte mir ein Bild von dem Kind und sagte: <em>&#8220;Guck mal, das ist mein M\u00e4uselchen.&#8221;<\/em> Dabei betont er die erste Silbe immer besonders.<br \/>\nIch besah mir das Bild kurz (f\u00fcr mich sehen alle Babys gleich aus) und sagte zu ihm: <em>&#8220;H\u00fcbsch. Aber Dir ist ja wohl klar, dass Du demn\u00e4chst sterben musst?&#8221;<\/em><br \/>\nEr sah mich entgeistert an. <em>&#8220;Wieso das denn?&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Na, Du wei\u00dft doch, wie das in den Filmen l\u00e4uft: Wenn da einer seine Familienbilder rumzeigt, ist das der n\u00e4chste, der erschossen wird.&#8221;<\/em><br \/>\nIch glaube, er h\u00e4lt mich f\u00fcr nicht weniger bekloppt, als ich ihn. Man m\u00fcsste ihn mal beim Tanzen mit dem fr\u00f6hlichen Winzer filmen&#8230; oder wenn der Winzer gut drauf ist, springt er bei Konrad in die Ladefl\u00e4che, wenn der gerade r\u00fcckw\u00e4rts auf seinen Stellplatz rollt, und h\u00fcpft darin herum, dass das ganze Auto schaukelt. Konrad dreht dann die Anlage laut auf und der Sprinter schaukelt im Takt mit. Auch in diesen Momenten mag man daran zweifeln, es mit erwachsenen Leuten zu tun zu haben, aber ich f\u00fchle mich gut unterhalten. <\/p>\n<p>Gehen wir mit dem Scheinwerferlicht unserer Aufmerksamkeit noch einen Platz weiter zu Felix. Der Typ schafft es, sich \u00fcber seine Tour zu beschweren, unabh\u00e4ngig davon, wie wenig Ladung er fahren muss. Manchmal habe ich das Gef\u00fchl, dass er der Meinung ist, dass Kunden, die in ihm ungenehmen Orten wohnen und trotzdem Expresse bestellen, dies nur deshalb tun, um ihm eins auszuwischen. Letztlich hatte er einen Zw\u00f6lfer in Trarbach, da ging der ab wie&#8217;n Schnitzel &#8211; oder <em>&#8220;wie Wasserfarbe&#8221;<\/em>, wie Mike sagte.<br \/>\n<em>&#8220;Zw\u00f6lf Uhr in Trarbach! Das k\u00f6nnt Ihr vergessen! Verdammte Schei\u00dfe! Ihr k\u00f6nnt mich mal!&#8221;<\/em><br \/>\nWen er mit &#8220;ihr&#8221; meinte, wei\u00df ich nicht, er dr\u00fcckte sich halt im Plural aus. <\/p>\n<p>Da in der Nachweihnachtswoche wenig los war, wurden Touren teilweise zusammengelegt und es kam zu Zwangsaurlaub. Davon war auch Felix betroffen und der fr\u00f6hliche Winzer fuhr die notwendigen Teile der Moseltour. Der berichtete, dass sich Kunden durchaus \u00fcber Felix lustig machten, weil er sich st\u00e4ndig negativ \u00e4u\u00dfere (<em>&#8220;Der ist schon ein Heuler, oder?&#8221;<\/em>), und dass andere sich \u00fcber ihn beschwerten. Ein herausragender Fall ergab sich, als Felix im Gegenzug Teile der Tour unseres Winzers fuhr. An einem der ersten Stopps sollte er eine Abholung t\u00e4tigen und es handelte sich um Aufsteller zur Warenpr\u00e4sentation, die nach dem Ende des Weihnachtsgesch\u00e4fts wieder zur\u00fcckgegeben wurden. Diese Aufsteller haben eine Grundfl\u00e4che von etwa 40 x 40 Zentimetern und eine H\u00f6he von vielleicht 1,70 Metern. Ich mache auch nicht gern Abholungen auf den ersten paar Stopps, weil einem das Zeug die ganze Fahrt \u00fcber im Weg rum steht; aber Auftrag ist schlie\u00dflich Auftrag.<br \/>\nFelix dagegen kam in den Laden, besah sich die beiden Aufsteller und sagte zu der Angestellten so etwas wie: <em>&#8220;Die sind mir ein bisschen zu gro\u00df, w\u00e4re es m\u00f6glich, dass mein Kollege die morgen mitnimmt? Mir stehen sie sonst den ganzen Tag im Weg rum.&#8221;<\/em><br \/>\nDie Angestellte kam damit klar und Felix setzte einen Termin f\u00fcr den Folgetag. Ihr Chef allerdings hatte von der Dringlichkeit der Abholung eine ganz andere Vorstellung und beschwerte sich bei Transoflex. Das blieb nicht geheim: Am Folgetag sah sich Felix also einer nicht enden wollenden Welle von &#8220;das ist mir zu gro\u00df&#8221; Witzen ausgesetzt, aber als er auch noch nicht einsehen wollte, dass er einen Fehler gemacht hatte, bekam er einen verbalen Einlauf von Mike (den ich f\u00fcnf S\u00e4tze im Voraus kommen h\u00f6rte, worauf ich den Disporaum vorsorglich verlie\u00df). Es ist ja auch nicht Mikes Art, laut zu werden, er wird nur &#8220;deutlich&#8221;, um es mal so zu nennen. In dem Disporaum schnarchte n\u00e4mlich der Falli, die Kapuze ins Gesicht gezogen, in einer Ecke im Stuhl leise vor sich hin und bekam von alledem nichts mit. Felix war daraufhin eingeschnappt und sagte zu mir, er werde den ganzen Tag nichts mit dem Winzer reden (als ob die Situation dessen Schuld sei!). <\/p>\n<p>Der Winzer ist ja selbst nicht ohne&#8230; meist geht es dabei um Schweich oder Niersbach, letzteres befindet sich an der Grenze dreier Zustellungsgebiete: Es liegt nat\u00fcrlich am Rand des Gebiets des Winzers, und gegen\u00fcber treffen sich Berts Gebiet und meines bei Binsfeld. Schweich nehme ich hin und wieder mit, weil der fr\u00f6hliche Winzer so fr\u00fch morgens dort ist, dass die Fris\u00f6re noch nicht ge\u00f6ffnet haben, also nehme ich die Pakete schon mal mit und stelle sie im Vorbeifahren auf dem R\u00fcckweg zu.<br \/>\nNiersbach dagegen wird schon mal Bert zugeschoben und letztlich entstand der Deal: <em>&#8220;Du nimmst f\u00fcr mich Niersbach mit und ich f\u00fcr Dich Landscheid.&#8221;<\/em><br \/>\nGesagt, getan, es war ein Freitag. Und am Montag landete das Paket nach Landscheid doch wieder bei Lambert, weil der Winzer spontane \u00c4nderungen an seiner Tour vorgenommen hatte und nicht in Landscheid gewesen war. Ganz klar, dass Bert in der Folgezeit wenig Motivation versp\u00fcrte, dem Winzer noch einmal einen solchen Gefallen zu tun.<br \/>\nEr tat es dennoch, wieder an einem Freitag. <em>&#8220;Wenn Du diesmal das Paket nicht zustellst, kriegst Du&#8217;s von mir!&#8221;<\/em> sagte er dabei und der Winzer versprach, das Paket zuzustellen. Es kam allerdings, wie&#8217;s kommen musste, zumindest nach Murphy&#8217;s Gesetz: Der Winzer fuhr zwar tats\u00e4chlich zu der Adresse, aber der Zahnarzt hatte an jenem Tag geschlossen. Die Nachbarn wollten die Ware nicht annehmen, weil \u00c4rztebedarf mitunter empfindlich ist und sie nicht f\u00fcr Sch\u00e4den oder verdorbene Ware verantwortlich sein wollten. Er rief mich auch gleich an: <em>&#8220;Haha! Der Bert wird am Montag ausflippen! Der wird mir kein Wort glauben, wenn ich ihm erz\u00e4hle, dass ich das Zeug nicht losgeworden bin und er jetzt doch selber nach Landscheid fahren muss!&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Reden wir doch mal wieder ein bisschen von Kunden, ich will ja pro Eintrag die Grenze von 2000 Worten nicht zu deutlich \u00fcberschreiten:<br \/>\nEine Pizzeria, betrieben von einem echten Italiener, ein verschmitzt aussehender Typ mit Halbglatze und deutlichem Hang zum Reden mit Armen und Beinen. Der nun hatte einen Garantiefall mit seiner Espressomaschine, die neue war schon da und ich sollte die alte mitnehmen, um sie nach Italien zur\u00fcckzuschicken. Und das war nicht so ein Senseozwerg, nein, dabei handelte es sich um einen Klotz f\u00fcr Profis von etwa einem Zentner Gewicht, den wir zu zweit ins Auto hievten. Der Gastwirt schwatzte dabei munter und dr\u00fcckte mir zum Abschied die Hand, und ob er das aus freundlicher Gewohnheit oder aus anderen Motiven machte, kann ich nicht recht beurteilen, denn sein H\u00e4ndedruck ist gruselig: Der Mann hatte n\u00e4mlich scheinbar bei irgendeiner Gelegenheit, ich habe nicht nachgefragt, die vordere H\u00e4lfte aller Finger seiner rechten Hand verloren (mit Ausnahme des Daumens). Irgendwie wurde mir dabei hei\u00df und kalt gleichzeitig. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe in den vergangenen Wochen wenig Disziplin walten lassen, was das Schreiben neuer Eintr\u00e4ge betrifft, aber ich muss auch dazusagen, dass mich das Weihnachtsgesch\u00e4ft schon auf Trab hielt. Im Vergleich zu den Sommermonaten war die Auslastung um 50 Prozent gestiegen und so manche Fahrt endete erst nach Anbruch der Dunkelheit, gl\u00fccklicherweise nicht allzu viele. 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