{"id":1957,"date":"2011-09-24T19:22:49","date_gmt":"2011-09-24T17:22:49","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=1957"},"modified":"2011-10-16T13:57:37","modified_gmt":"2011-10-16T11:57:37","slug":"gaytal-kamikaze-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=1957","title":{"rendered":"Gaytal Kamikaze (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p>Gaytal Kamikaze &#8211; so soll also die Fortsetzung von &#8220;King of Kylltal&#8221; hei\u00dfen. Warum dieses?<br \/>\nDer etwa 25 km lange Gaybach, der eben durch das Gaytal flie\u00dft und in dessen Umgebung es sowohl eine Gaym\u00fchle als auch einen Gaytalpark gibt, ist eigentlich ziemlich unbedeutend f\u00fcr meine Tour, da ich ihn einmal am Tag gerade mal \u00fcberquere, anstatt daran entlang zu fahren, wie das bei der Kyll der Fall war. Ich muss aber zugeben, dass mich der Name des Gew\u00e4ssers am\u00fcsiert. Es sieht halt im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;schwul&#8221; aus, hat damit aber nichts zu tun: Der Name des Bachs leitet sich aus einem alten Wort f\u00fcr &#8220;gegen&#8221; ab, und man k\u00f6nnte die dialektale Ausdr\u00fccksweise &#8220;<strong>gej<\/strong>en&#8221; oder auch das englische &#8220;a<strong>gai<\/strong>nst&#8221; vergleichen, um den Zusammenhang andeutungsweise zu erkennen.<br \/>\nWas den Kamikaze betrifft: Das ist die Aufschrift eines kleinen Spa\u00dfwarnschilds, das ich letzten Monat in Gerolstein gekauft und an das Fenster meiner Heckt\u00fcr geheftet habe. Kurven driften mit einem Sprinter ist mindestens ungew\u00f6hnlich zu nennen, und wenn es charakterbildend ist, Dinge zu tun, die einem Angst machen, dann habe ich eine Menge Charakter.<\/p>\n<p>Eine weitere Idee f\u00fcr einen neuen Titel meiner Serie im Bereich &#8220;Arbeitswelt&#8221; war <em>&#8220;Schneller und Schneller&#8221;<\/em>, in Anlehnung an <em>&#8220;H\u00f6her und H\u00f6her&#8221;<\/em> (engl. <em>&#8220;Higher for Hire&#8221;<\/em>), die Transportfirma, in der Balu der B\u00e4r f\u00fcr Rebecca Cunningham in der Serie <em>&#8220;K\u00e4pt&#8217;n Balu und seine tollk\u00fchne Crew&#8221;<\/em> (engl. <em>&#8220;Tailspin&#8221;<\/em>) arbeitet. Der fr\u00f6hliche Winzer (der Wittlich-Fahrer) ist n\u00e4mlich dazu \u00fcbergegangen, mich &#8220;Balu&#8221; zu nennen, und ein paar Leute am Band machen mit. Nicht wegen meiner K\u00f6rperf\u00fclle, die ich auch fr\u00fcher nicht hatte, sondern wegen meiner Behaarung, die nun mal aus dem Kragen meines T-Shirts herausschaut. Ich habe nichts dagegen, dass er das tut, und ich bin ja auch nicht der einzige, der von ihm mit dieser harmlosen Art von Humor bedacht wird. Die Bezeichnung &#8220;Felix&#8221; f\u00fcr den Moseltalfahrer stammt ebenfalls von ihm, was lustig ist, weil &#8220;Felix&#8221; ja &#8220;der Gl\u00fcckliche&#8221; hei\u00dft, und der so Genannte ist gerade der Typ, der gern betont, dass er keinen Bock hat und den halben Tag am Maulen ist:<br \/>\n<em>&#8220;Mike, ich hab ein Riesenproblem.&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Ja? Was ist denn?&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Mein Radio ist kaputt.&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;?!?&#8221;<\/em><br \/>\nDer fr\u00f6hliche Winzer kam allerdings rein spontan darauf und machte nicht den Eindruck, als sei er sich der Bedeutung des Namens bewusst. Er ist einer von den Leuten, die spontan Spr\u00fcche klopfen k\u00f6nnen, ohne gro\u00df dr\u00fcber nachdenken zu m\u00fcssen.<br \/>\n<em>&#8220;Kurde, Du Flitzpiepe! R\u00e4um Deinen Schei\u00df vom Band!&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Ey, ich hetz die Jungs vom Band auf Dich!&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;Dann m\u00fcssen aber Maschinen kommen, keine Ersatzteile!&#8221;<\/em><br \/>\nDabei ist unser Winzer mit 21 der zweitj\u00fcngste Fahrer und d\u00fcnn wie ein Bleistift, \u00fcber dessen &#8220;Stixibeine&#8221; ich ebenfalls gern Witze mache.<br \/>\nIn meiner vielleicht verzerrten Vorstellung von Spa\u00df kann ich festhalten, dass der plappernde Winzer die Arbeit am Band morgens viel angenehmer gestaltet. Wenn der die Klappe h\u00e4lt, ist er krank.<\/p>\n<p>Ich bin am Morgen dazu \u00fcbergegangen, eine Gewohnheit aus post-japanischen Studententagen wieder aufzugreifen: Ich unterschreibe die Frachtpapiere nicht mehr nur, sondern dr\u00fccke auch meinen Stempel mit dem Aufdruck &#8220;Kurozamurai&#8221; drauf. Lily (Name ge\u00e4ndert) im B\u00fcro findet den Stempel so toll, dass sie mich fragte, ob ich ihr auch einen besorgen k\u00f6nne &#8211; da werde ich mal rumfragen m\u00fcssen, und zuerst muss die Designfrage gekl\u00e4rt werden.<br \/>\nDenn zum einen kann man ja einen Namen schlicht in Katakana \u00fcbertragen, was ich pers\u00f6nlich f\u00fcr langweilig halte. Dann k\u00f6nnte man die Silbenlaute des Namens in Kanji umsetzen und ihm so eine irgendwie geartete Bedeutung geben. Oder aber man k\u00f6nnte das deutsche Wort nehmen, das eine Pflanze beschreibt, und das sinojapanische Zeichen f\u00fcr diese Pflanze verwenden. Ich muss mich mit ihr diesbez\u00fcglich noch kurzschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Neuordnung der Zustellungsgebiete brachte nicht nur Kalaschnikow, sondern auch Kurt (Name ge\u00e4ndert) nach Koblenz &#8211; habe ich den einmal erw\u00e4hnt? Kurt ist ein selbst\u00e4ndiger Subunternehmer der Jakob Transporte, 72 Jahre alt, mit festem H\u00e4ndedruck und so fit, dass ich ihn niemals f\u00fcr Anfang 70 gehalten h\u00e4tte. Er war zust\u00e4ndig f\u00fcr die so genannten Fr\u00fchdienste, also quasi Superexpresse, die um acht bzw. zehn Uhr zugestellt sein m\u00fcssen. Sein Weggang hatte zur Folge, dass Peter selbst diese Fr\u00fchdienste im Bereich um Trier fahren muss.<br \/>\nPeter hatte sich im August als Subunternehmer selbst\u00e4ndig gemacht und von Herrn Jakob die Aufsicht \u00fcber die Trierer Fahrer erhalten. In der Zeit, das hei\u00dft in dem Monat vor der Reorganisation, disponierte Mike allein in Trier und Peter arbeitete von zuhause am Computer aus. Allerdings senkte seine Nichtanwesenheit die Moral. Manche Leute witzelten bitter, Peter &#8220;spiele Chef&#8221; und werde das Unternehmen binnen Jahresfrist an die Wand fahren. Seit Peter aber morgens wegen der Fr\u00fchdienste im Depot sein muss und somit jeden Tag gesehen wird, hat sich die Moral wieder gehoben und die Witze sind verstummt &#8211; man sollte nicht glauben, was es ausmacht, wenn der Chef selbst &#8220;mit dazu geh\u00f6rt&#8221;. (Das hei\u00dft, man k\u00f6nnte es wissen, aber dazu bedarf es einer tiefer gehenden Kenntnis der psychologischen Aspekte guter Menschenf\u00fchrung aus dem umfassenden Gebiet milit\u00e4rischer Geschichte.)<\/p>\n<p>Seine \u00dcbernahme brachte uns nicht nur die Samstagsdienste, Peter hat sich au\u00dferdem zum Ziel gemacht, das effizienteste (Transoflex-) Lieferteam Deutschlands zu werden, und auf die Mittel zum Zweck brachte ihn sein Bruder. Den hatte ich vor Wochen mal kurz in Plaidt gesehen und es blieb damals mangels Gelegenheit bei einer freundlichen Begr\u00fc\u00dfungsformel. Als dann vor zwei Wochen Not am Mann war, war der Bruder mit in Trier und \u00fcbernahm eine Tour. Bei der Gelegenheit spendierte er Wurst- und K\u00e4sebr\u00f6tchen f\u00fcr alle und sagte, wenn er schonmal da sei, dann k\u00f6nne er das ruhig machen. Au\u00dferdem kam er gleich auf mich zu und begr\u00fc\u00dfte mich mit meinem Namen, und das hat mich beeindruckt. Ich kann mir nicht die Namen von Leuten merken, die ich vor ein paar Wochen nur mal kurz gesehen habe.<br \/>\nPeter hatte daraufhin jedenfalls folgende Idee: Jede Woche, in der die Auslieferquote im gr\u00fcnen Bereich bleibt, w\u00fcrde er montags belegte Br\u00f6tchen ausgeben. Ich fand die Idee klasse, meldete aber Bedenken wegen der Erfolgsmessung an. Denn schlie\u00dflich gibt es bei der Auslieferungsquote mehr Faktoren, die au\u00dferhalb der Macht des Lieferfahrers liegen, als solche, die er kontrollieren kann.<br \/>\nGrundlegend muss man dabei wissen, dass die Firma eine Vertragsstrafe zahlen muss, wenn alle Fahrer im Wochenschnitt mehr als 1,6 Prozent der geladenen Pakete wieder mitbringen. Da ich vielleicht mal 120 Pakete am Tag fahre, kann man sich ja ausrechnen, wie viele ich am Ende der Tour straffrei noch im Auto haben darf. Man sollte unter diesem Gesichtspunkt also Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, wenn hin und wieder einer klingelt und fragt, ob man ein Paket f\u00fcr den Nachbarn annehmen k\u00f6nne, und ich wei\u00df jetzt, warum manche Fahrer die halbe Stra\u00dfe abklappern &#8211; das liegt nicht daran, dass die Leute zu bequem sind, um am Tag danach nochmal zu kommen.<\/p>\n<p>Nein, die Einflussm\u00f6glichkeiten des Fahrers auf die Lieferstatistik sind aus meiner Sicht der Dinge recht gering: Wenn der Kunde nicht da ist, weil er arbeitet oder vielleicht auch in Urlaub gefahren ist, ist das ja nicht die Schuld des Fahrers. Ebenso wenig kann der Fahrer daf\u00fcr, wenn auch die Nachbarn nicht da sind, um ein Paket anzunehmen, oder wenn der Empf\u00e4nger so unbeliebt ist, dass niemand f\u00fcr sein Paket unterschreiben will. Ganz vorbei ist es bei Sendungen mit gro\u00dfen, schweren, oder zahlreichen Paketen, oder bei solchen, die Nachnahme kosten. Der Fahrer kann nur darauf achten, dass er innerhalb der Gesch\u00e4ftszeiten zum Kunden kommt und dass er bei den Nachbarn klingelt.<\/p>\n<p>Peter zeigte mir allerdings auf, dass nicht wenige Lieferanten nicht einmal den Versuch machten, beim Nachbarn zu klingeln, und dass die Lieferstatistik seit seiner Ank\u00fcndigung sp\u00fcrbar besser geworden sei: Der Stand sei innerhalb der beiden Wochen auf ein Rekordtief von 1,49 Prozent gesunken &#8211; und das bislang beste Depot Deutschlands komme auf 1,35 Prozent.<br \/>\nMeinen Vorschlag, die monatlich anfallenden Vertragsstrafen f\u00fcr vergessene Lieferscheine, zu sp\u00e4t gelieferte Expresse und andere Regelverst\u00f6\u00dfe als Ma\u00df zu nehmen, fasste er aber auch positiv auf und sagte, er werde sich \u00fcberlegen, ob er bei Einhaltung einer gewissen Disziplin in dem Bereich nicht vielleicht einen Betriebsausflug sponsern werde.<br \/>\nZum Vergleich: Im Monat August habe ich Vertragsstrafen in H\u00f6he von zweimal f\u00fcnf, also 10 E verursacht &#8211; f\u00fcnf f\u00fcr einen versp\u00e4teten 12 Uhr Express und f\u00fcnf f\u00fcr eine nicht eingereichte Nachquittung (der Touchscreen des Scanners hatte die Unterschrift nicht voll erfasst und nur einen kleinen Strich gesendet, und der Kunde war am Tag danach in Urlaub gefahren, womit ich letztendlich die Frist von einer Woche \u00fcberschritt.) Der Kurde dagegen, unser Spezialist f\u00fcr Fahrzeugsch\u00e4den und Ersatzforderungen, war, ich wei\u00df nicht, wie, auf 190 E gekommen und war auch der einzige Fahrer im dreistelligen Bereich.<\/p>\n<p>Bei den neuen Einsatzgebietsgrenzen gibt es generelle, man k\u00f6nnte sagen &#8220;strategische&#8221; Unstimmigkeiten, weil die verantwortliche Person weder Ahnung von der Gegend noch einen Blick auf die Landkarte bem\u00fcht haben kann. Oberkail zum Beispiel liegt zwischen Spangdahlem und Kyllburg (wenn man nicht die Autobahn nimmt), geh\u00f6rt wegen seiner Postleitzahl aber nicht zu unserem Zustellungegebiet. Arzfeld wiederum befindet sich zwischen Waxweiler und Daleiden, ich fahre fast jeden Tag durch, geh\u00f6rt aber auch nicht zum Zustellungsgebiet. Und Neidenbach ragt n\u00f6rdlich von Kyllburg wie eine Nadel aus unserem Gebiet heraus, wurde uns, wegen der Postleitzahl, aber zugeteilt. Mir scheint, in Anlehnung an ein Zitat vom alten Bismarck, dass Management und Effizienz zu wichtige Angelegenheiten sind, um sie allein den BWLern zu \u00fcberlassen. <\/p>\n<p>Was meine individuelle Tour anbelangt, ist es bislang noch so, dass ich den s\u00fcdlichsten Teil meines alten Gebiets von Zemmer bis Spangdahlem oder Kyllburg abfahre, dann durchquere ich Jagars Gebiet um Bitburg, um in die Westeifel zu gelangen. Eindeutig ineffizient. Da wunderte es mich wenig, dass Mike vor ein paar Tagen ank\u00fcndigte, dass es eine weitere Verschiebung geben werde: Der Kurde \u00fcbernimmt den Rest meines alten Gebiets, daf\u00fcr erhalte ich alles westlich von Bitburg. Das l\u00f6st hoffentlich das &#8220;Problem Bettingen&#8221;, ein kleines Nest, das mitten drin liegt und in keine Rundtour so richtig gut einzubinden ist, nach Bettingen zu fahren bedeutet immer einen Umweg, der mich 20 bis 30 Minuten Zeit kostet.<\/p>\n<p>In Bettingen, beim Abbiegen in die Bartzengasse, habe ich auch meinen ersten Kratzer ins Auto gefahren. Vom Berg oben kommend, habe ich das Gef\u00e4lle und die Enge der Kurve untersch\u00e4tzt. Nicht einmal der ph\u00e4nomenale Wendekreis des Sprinters ist eng genug, um selbst bei langsamer Fahrt diese Kurve ohne Kurbeln zu nehmen. Nein, ich war nicht zu schnell, aber h\u00e4tte ich den Sprinter nicht sanft gegen die Mauer gesetzt, h\u00e4tte ich nicht mehr die paar Zentimeter zur\u00fccksetzen k\u00f6nnen, die fehlten, um die Kurve zu schaffen. Bei dem Gef\u00e4lle w\u00e4re das Auto nach dem L\u00f6sen der Bremse erst mal einen halben Meter nach vorn gerollt und unsanft gegen die Mauer gesto\u00dfen, denn die Handbremse h\u00e4lt so gut wie gar nichts. Das Ergebnis war halt ein relativ kleiner Kratzer und eine Eindellung des Blechs unterhalb des linken Scheinwerfers. H\u00f6her h\u00e4tte die Mauer nicht sein d\u00fcrfen, sonst h\u00e4tte es wohl zumindest das Au\u00dfenglas des Scheinwerfers gekostet. Ich habe mir daher angew\u00f6hnt, in einer Garageneinfahrt weiter oben zu wenden, sofern ich von dort komme, bis zur Kurve r\u00fcckw\u00e4rts zu fahren und gerade nach vorn in die genannte Gasse einzubiegen.<\/p>\n<p>Einen zweiten Kratzer habe ich mir \u00fcbrigens in Neuerburg geholt. Wieder mal eine enge Gasse, wo das Wenden nur quer, unter Zuhilfenahme zweier versetzter Garageneinfahrten, m\u00f6glich war. Da der Platz hinten sehr knapp war, konzentrierte ich mich zu sehr auf den R\u00fcckspiegel, verpasste beim R\u00fcckw\u00e4rtsfahren einen entscheidenden Blick nach vorn und nahm mit dem Kotfl\u00fcgel eine Hausecke mit. Der Schaden ist auch hier nicht gro\u00df, aber Geld kosten wird es trotzdem. Werkstatttermin wegen Sch\u00e4den, Reifen, Bremsen und m\u00f6glicherweise Auspuffrohr ist am 01. Oktober nach meiner Samstagsfahrt &#8211; und das wird den Mechanikern nicht schmecken, die eigentlich um 13 Uhr Feierabend machen wollen &#8211; da komme ich erst an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gaytal Kamikaze &#8211; so soll also die Fortsetzung von &#8220;King of Kylltal&#8221; hei\u00dfen. Warum dieses? 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