{"id":149,"date":"2008-05-15T19:20:27","date_gmt":"2008-05-15T17:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=149"},"modified":"2008-05-15T19:21:31","modified_gmt":"2008-05-15T17:21:31","slug":"ein-dienstag-nachmittag-in-militarischer-tradition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codealpha.bidan.de\/?p=149","title":{"rendered":"Ein Dienstag Nachmittag in milit\u00e4rischer Tradition"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt ist mein Ausflug schon \u00fcber eine Woche her, ich muss mal was dar\u00fcber schreiben, bevor die Erinnerung meinem Bewusstsein entschl\u00fcpft. Man darf nicht glauben, da sei etwas spannendes passiert. Ich habe den Nachmittag allerdings sehr genossen, trotz seiner \u00dcberl\u00e4nge, und m\u00f6chte ihn deshalb als besonderen Tag in meinem Leben festhalten.<\/p>\n<p>Der Plan entstand bereits vorletzte Woche, nachdem sich das Wetter schlagartig zum Guten gebessert hatte und zu halten schien, aber an besagtem Wochenende konnte ich mich nicht recht aufraffen. Am Dienstag dagegen gab es kein Halten mehr.<br \/>\nIch glaube, es war im Sommer 2006, weil der Sommer 2007 so verregnet war, dass ich zum letzten Mal eine Tour im Trierer Umland gemacht habe, also ausgehend von meinem Wohnblock aus zu Fu\u00df einfach durch die Gegend, mit mehr oder minder Respekt f\u00fcr existierende Wege. Damals war ich die Tarforster H\u00f6he hoch gegangen und war dann mehr oder minder dem H\u00f6henkamm des Avelertals gefolgt, wodurch ich nach etwas mehr als zwei Stunden an einem prominenten Turm oberhalb der Weinberge herauskam, den Weinberg hinunterrutschte, um dann der Sohle des Avelertals wieder zum Weidengraben hoch zu folgen.<\/p>\n<p>Aber das war mir an diesem Dienstag zu wenig. Anstatt s\u00fcdlich an dem Milit\u00e4rgel\u00e4nde da oben vorbei zu gehen (da befindet sich eine Wehrtechnische Dienststelle, das hei\u00dft, die reparieren Milit\u00e4rfahrzeuge jeder Gewichtsklasse), wollte ich dieses Mal hintenrum gehen, also an der Nordseite vorbei. Und meine groben Berechnungen, dass dieser Ausflug drei bis vier Stunden dauern w\u00fcrde, w\u00e4ren auch richtig gewesen, wenn mir die Dimensionen des milit\u00e4rischen Sicherheitsbereichs und einige landschaftliche Begebenheiten klar gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Gegen 1515 machte ich mich auf den Weg, mit nichts im Gep\u00e4ck als meiner Kamera in der Hosentasche. Der Tag war auf perfekte Art und Weise ausgewogen sonnig, wolkig und windig, f\u00fcr einen Spaziergang wie gemacht (w\u00e4hrend ich f\u00fcr einen Marsch immer noch leichten Nieselregen vorziehe). Ich ging wieder die Tarforster H\u00f6he hinauf, allerding etwa 200 m weiter westlich, an der Friedhofsmauer vorbei, und machte diesmal keinen Ausflug \u00fcber die &#8220;Venuswiese&#8221;, die ich spontan so genannt habe, weil ich anno 2006 beinahe auf drei weitgehendst unbekleidete junge Frauen Anfang bis Mitte 20 getreten w\u00e4re, die in Abst\u00e4nden von wenigen hundert Metern im hohen Gras rumlagen, um sich die Haut br\u00e4unen zu lassen.<\/p>\n<p>Stattdessen bog ich nach Erreichen des Kamms gleich nach Westen ab, vorbei an einem Geh\u00f6ft, an dem das Schild prangte: <em>&#8220;Betreten verboten! Wertvoller Tierbestand!&#8221;<\/em> Gibt es denn Tierbestand, der nicht wertvoll ist? Aber vermutlich sieht ein Bauer\/Z\u00fcchter, der von der Qualit\u00e4t seiner Tiere lebt, das ein bisschen weniger ethisch, als ich. Vor dem gro\u00dfen Stall jedenfalls befand sich ein kleines Gehege mit K\u00e4lbern drin. Ich h\u00e4tte gern ein Foto von ihnen gemacht, aber in Anbetracht des Schilds wollte ich keinen Landfriedensbruch begehen oder die K\u00e4lber durch meine fremde Anwesenheit st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ich zog dann erst mal weiter \u00fcber den staubigen Feldweg und erlebte gleich wieder etwas, was einem v\u00f6llig entgeht, wenn man zuhause in der Bude rumsitzt: Es mag kindisch sein, aber ich fand es total spannend, zu beobachten, wie ein Wolkenfeld so an der Sonne vorbeizog, dass da, wo ich stand, noch die Sonne schien, und zwei Meter weiter war klar umrissener Schatten. In den Schatten zu gehen, in zwei Schritten, und den Sonnenbereich anzuschauen, war, als ob ich durch ein Fenster in einer unsichtbaren Wand hinaus schaute.<br \/>\nLeider war der Grenzebereich nicht mit der Kamera festzuhalten, daf\u00fcr reichte der Kontrast scheinbar nicht aus, und vielleicht auch der Bildausschnitt nicht.<\/p>\n<p>Nachdem ich noch einen J\u00e4gerstuhl f\u00fcr Weicheier begutachtet hatte &#8211; mit Sitzpolster und Wetterschutz in Form von Plastikklappen an den Seiten, die man bei Bedarf hochziehen kann, um die Knarre rauszuhalten &#8211; machte ich noch eine Abk\u00fcrzung \u00fcber eine Wiese, um nicht den ganzen Bogen der Stra\u00dfe gehen zu m\u00fcssen, und entschied mich dann, von dem an dieser Stelle geteerten Weg abzuweichen und einem Weg in den Wald zu folgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img354.imageshack.us\/img354\/3294\/20080506tour011lu4.jpg\" alt=\"in den Wald\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>Prinzipiell f\u00fchrte der mich in die Richtung zur\u00fcck, aus der ich gerade gekommen war, aber das machte ja nichts. Im Wald spazieren zu gehen, ist viel angenehmer, als sich im offenen Gel\u00e4nde der Sonne auszusetzen. In nordwestlicher Richtung sah ich einen weiteren H\u00fcgel und auf dem H\u00fcgel stand ein Funkturm. Das sollte mein Orientierungspunkt sein, den w\u00fcrde man von einigen Punkten in der Gegend hier bestimmt gut sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nur wurde der Weg nach einer Weile immer enger und weniger ausgefahren und drohte zu verschwinden, aber ich ignorierte Abzweigungen und ging weiter nach S\u00fcden, denn da wollte ich ja letztendlich wieder hin, grob zur (Wein-) Dom\u00e4ne Avelsbach. Aber es kam anders. Denn pl\u00f6tzlich stand ich an einer breiten, geteerten Stra\u00dfe, die jedoch garantiert keine Land- oder Bundesstra\u00dfe war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img374.imageshack.us\/img374\/1724\/20080506tour015qq4.jpg\" alt=\"Panzerring\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>Man kennt diese Art von Stra\u00dfe, zumindest wenn man beim Heer gewesen ist &#8211; diese aneinandergereihten und in Stahl eingefassten Betonplatten sind ein so genannter Panzerring. In diesem Falle nur verst\u00e4ndlich &#8211; die \u00f6rtliche WTD repariert Panzer, also braucht man auch eine Strecke f\u00fcr Testfahrten, und mit einem Leo 2 rumpelt man nicht eben mal an der Mosel entlang.<\/p>\n<p>Einen Zaun oder ein Hinweisschield hatte ich nirgends gesehen, auch keine Reste davon. Stattdessen fand ich an Ort und Stelle ein ziemlich verwittertes Schild, auf dem wohl Sicherheitshinweise geschrieben waren &#8211; das lag auf der Innenseite des Panzerrings:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img373.imageshack.us\/img373\/4384\/20080506tour016ye8.jpg\" alt=\"Hinweisschild\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>Ich wollte nicht in Gefahr laufen, einer Patrouille oder einem Sicherheitsdienst vor die Flinte zu laufen, ebenso wollte ich vermeiden, wegen unbefugten Betretens eines Milit\u00e4rbereichs Probleme zu bekommen, also folgte ich einer Schneise im Wald, die wohl von Aufr\u00e4umarbeiten herr\u00fchrte. Der Weg f\u00fchrte ein St\u00fcck bergab und erst mal nach Norden, allerdings machte er bald einen Bogen um diesen Teil des H\u00fcgels und brachte mich in einer Schlangenlinie in Richtung Westen &#8211; wo ich nach einer Weile an einer weiteren Stelle des Panzerrings landete, ebenfalls an einer Linkskurve (von meiner Richtung her betrachtet). Diesmal fand sich nicht sofort ein neuer Pfad weg von dem Ring, also ging ich erst hundert Meter weit durch das Geb\u00fcsch neben ihm entlang, bis sich mir eine neue Schneise auftat.<\/p>\n<p>Erneut war ich in Richtung Norden unterwegs, und der Weg wurde immer besser. Schlie\u00dflich stand ich an einer kleinen H\u00fctte und k\u00f6nnte unweit von meinem Standpunkt eine Siedlung ausmachen, die sich in etwa einer Stunde als Mertesdorf, Endstation der Linie 30 der Stadtbusse, herausstellen sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img329.imageshack.us\/img329\/4066\/20080506tour023hw4.jpg\" alt=\"Mertesdorf\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>Aber eben erst in einer Stunde etwa, denn ich sp\u00fcrte keinerlei Drang, durch die umliegenden D\u00f6rfer zu ziehen. Stattdessen nahm ich es auf mich, einen Weinberg schnurstracks hinaufzugehen, und nahm den oben stehenden Funkturm als Landmarke zur Orientierung. Es war schon jetzt verr\u00fcckt. Ich war also seit meinem Einbiegen in den Wald nach Nordwesten gegangen, statt nach S\u00fcds\u00fcdwest, wie eigentlich geplant &#8211; ich hatte ja keine Ahnung, dass sich das Sperrgebiet \u00fcber eine so gro\u00dfe Fl\u00e4che hinziehen w\u00fcrde. Aber jetzt war ich ja auf dem n\u00e4chsten H\u00fcgel und ging auf dem gegebenen Weg direkt nach S\u00fcdwesten. Die Aussicht war sch\u00f6n, der Weg staubig, aber bequem, und das Wetter war immer noch toll.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img261.imageshack.us\/img261\/3380\/20080506tour025zb1.jpg\" alt=\"Weg nach S\u00fcdwesten\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>Allerdings erwartete mich am Ende des Traktorweges erneut ein altes Hindernis:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img369.imageshack.us\/img369\/7753\/20080506tour026ay7.jpg\" alt=\"Sperrbereich\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Dieser Umstand zwang mich, erneut nach Nordosten zu gehen, weg von dort, wo ich hinwollte, aber es lie\u00df sich nicht anders machen. Alle paar Meter wurde ich darauf hingewiesen, dass ich abseits von dem Weg nichts zu suchen h\u00e4tte. Die Schilder standen so eng beieinander, dass man sie unm\u00f6glich \u00fcbersehen konnte. Also folgte ich dem Weg und ging und ging und ging, sah geradeaus vor mir auf der anderen Moselseite den Trierer Hafen, also den Stadtteil Ehrang, merkte dann bald, dass ich eine gro\u00dfe Rechtskurve beschrieb, und musste \u00fcber mein Schicksal lachen, als ich den Orientierungspunkt &#8220;Funkturm&#8221; pl\u00f6tzlich von hinten betrachten konnte. Von da an f\u00fchrte der Weg bergab. Und von da ab wurde die Angelegenheit auch immer lustiger.<\/p>\n<p>Gedacht war eigentlich, zwischen 1830 und 1900 wieder zuhause zu sein. Als ich den Hafen sah, war es bereits 1905, und weil heute Dienstag war, begann in 55 Minuten der w\u00f6chentliche Spieleabend bei Volker, wo ich meine Spitzenposition in der <em>&#8220;Formel D&#8221;<\/em> Rennwertung verteidigen musste. Ich wusste allerdings nicht einmal, wie lange ich noch brauchen w\u00fcrde, um \u00fcberhaupt wieder in eines der D\u00f6rfer zu gelangen, mit der Chance, irgendeinen Bus zu bekommen, der mir ein p\u00fcnktliches Erscheinen m\u00f6glich machen k\u00f6nnte. Ab sieben Uhr verdoppelte sich also meine Bewegungsgeschwindigkeit, und nachdem ich den Funkturm also zum zweiten Mal begr\u00fc\u00dft hatte, lachte ich so richtig, als ich feststellte, dass ich nur circa 300 Meter von dem Punkt entfernt gelandet war, an dem ich vor einiger Zeit den Weinberg hinaufgestiegen war. Ich war einmal um die H\u00fcgelkuppe herumgewandert.<\/p>\n<p>Da unten befand sich eine offenbar erst neulich ausgebesserte Landstra\u00dfe und an dieser Landstra\u00dfe konnte ich eine Bushaltestelle erkennen. Mittlerweile war es 1920. Ich rutschte den Weinberg hinunter wie ein Skispringer seine Sprungschanze, \u00fcberquerte eine abgegrenzte Wiese, sprang \u00fcber den Zaun, \u00fcberquerte die Stra\u00dfe und sah mir den Fahrplan an: Aha, ich war in Mertesdorf. In Trierer Begriffen der Verkehrsanbindung so ziemlich am Arsch der Welt gelegen. Der letzte Bus des Tages war vor 20 Minuten abgefahren. Ich entschied mich also f\u00fcr den Radweg Richtung Mosel, denn in der Richtung w\u00fcrde es weitere Bushaltestellen geben, und letztendlich war es die Richtung nach Hause.<\/p>\n<p>Dann war ich in Ruwer. Bekanntes Gel\u00e4nde. Der letzte Bus war hier vor zehn Minuten abgefahren. Na super, dann also weiter zu Fu\u00df Richtung Trier Mitte, was mit sieben Kilometern angegeben war. Allerdings meinte es das Schicksal doch einmal gut mit mir, denn nach ein paar hundert Metern tauchte ein weiteres Schild f\u00fcr Wanderer auf, das nach rechts weiter zur Innenstadt wies, nach links aber zum Bahnhof, mit einer um drei Kilometer kleineren Angabe. Dann nichts wie los.<\/p>\n<p>Eine weitere Landmarke machte mir berechtigt Hoffnung: Im Bereich Trier Nord, unweit des Arbeitsamtes, gibt es eine Betonspannbr\u00fccke, und an eben der kam ich auf einmal vorbei. Ich bin \u00f6fters \u00fcber sie gegangen, als ich 2003 f\u00fcr <strong>Hela<\/strong> arbeitete, das hei\u00dft, von dieser Br\u00fccke aus kommt man direkt nach K\u00fcrenz, und das bedeutet, direkt zur Strecke der Buslinie zum Tarforst und zum Weidengraben hoch.<\/p>\n<p>Aber nein, es hat nicht sollen sein! Als ich gerade in die K\u00fcrenzer Stra\u00dfe einbog, fuhr die Linie 83 auch schon an mir vorbei, ich hatte zwei Minuten zu lange gebraucht. Der n\u00e4chste Bus w\u00fcrde in einer halben Stunde fahren &#8211; da komme ich zu Fu\u00df schneller den Berg hoch! Jedenfalls h\u00e4tte ich mir dringend etwas Nieselregen auf dem Weg von Mertesdorf nach Hause gew\u00fcnscht, denn mittlerweile war mir ziemlich warm geworden. Um 2030 war ich dann zuhause, sp\u00fclte mir den klebrigen Schwei\u00df vom K\u00f6rper und ging zu meinem Spieleabend, der mich sanktionsm\u00e4\u00dfig mit der letzten, sechsten, Startposition bedacht hatte.<\/p>\n<p>Ich bin trotzdem noch in der letzten Kurve an Volker vorbei auf den dritten Platz vorgefahren, und nachdem zwei eher unwichtige Teilmehmer \ud83d\ude42 die ersten beiden Pl\u00e4tze belegt haben, habe ich meinen Vorsprung erfolgreich behaupten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist jedenfalls zu bemerken, dass ich eine halbe Stunde h\u00e4tte sparen k\u00f6nnen, wenn ich gleich nach Mertesdorf eingebogen w\u00e4re, anstatt in einem gro\u00dfen, unf\u00f6rmigen &#8220;S&#8221; um den H\u00fcgel herum zu laufen, aber ich war mir \u00fcber die Fl\u00e4chenausdehnung des Sperrgebiets nicht im Klaren. Nachher ist man immer schlauer. Au\u00dferdem ist auff\u00e4llig, dass ich wegen meiner steigenden Marschgeschwindigkeit die zweite H\u00e4lfte meiner Kilometerleistung in einem Drittel der Gesamtzeit geschafft habe: Ab 1905 erst nach Mertesdorf, und dann bis 2030 \u00fcber Ruwer und K\u00fcrenz nach Hause.<\/p>\n<p>Eine Ausmessung der Strecke mit Hilfe von Google Earth ergab eine Gesamtstrecke von knapp mehr als 20 Kilometern, und aus der Vogelflugperspektive stellt sich die Strecke so dar:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/img380.imageshack.us\/img380\/687\/20080506tourzj4.jpg\" alt=\"Tour 20080606\" width=\"820\" height=\"698\" \/><\/p>\n<p>Man mag davon halten, was man will, dass ich ohne gro\u00dfen Plan einfach in die Landschaft und durch Feld, Wald und Wiese stiefele, aber aus meiner Sicht machen spontane Touren viel mehr Spa\u00df als solche, die man im Detail geplant hat. Das Konzept hat eine inneliegende Spannung \u00fcber den Ausgang des Unternehmens, die die negativen Seiten, wie zum Beispiel potentielle Versp\u00e4tungen, wieder wettmacht.<br \/>\nMan k\u00f6nnte sich verlaufen? Nein, nicht wirklich. Die Gegend ist viel zu dicht besiedelt, als dass man sich ernsthaft verlaufen k\u00f6nnte, und die Reichweite zu Fu\u00df ist so gering, dass man durchaus in Reichweite von Orientierungspunkten bleibt, die einem sagen, dass man nicht ultimativ weit vom Ausgangspunkt entfernt ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt ist mein Ausflug schon \u00fcber eine Woche her, ich muss mal was dar\u00fcber schreiben, bevor die Erinnerung meinem Bewusstsein entschl\u00fcpft. Man darf nicht glauben, da sei etwas spannendes passiert. Ich habe den Nachmittag allerdings sehr genossen, trotz seiner \u00dcberl\u00e4nge, und m\u00f6chte ihn deshalb als besonderen Tag in meinem Leben festhalten. 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